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"Songs of Mass Destruction" heißt ihr neues Album. Stargäste wie Madonna, Céline Dion oder Pink sind mit dabei.

Von Jan Gebauer (blu NRW)

Gut Ding will Weile haben: Ganze vier Jahre hat es gedauert, bis Annie Lennox wieder ein neues Solo-Werk am Start hatte: "Songs of Mass Destruction" ist der Nachfolger zu "Bare" (2003). Und kaum veröffentlicht, gab es schon Wirbel, denn letzte Woche ging die Nachricht um die Welt, dass die Sängerin ein Konzert im US-Staat Colorado abrupt beendete. Fluchtartig verließ die ehemalige Frontfrau der Eurythmics die Bühne des Macky Auditoriums in Boulder. Im Publikum hatte sie einen Mann entdeckt, der mit Gasmaske und Cape vermummt, einen verstörenden Eindruck bei der Sängerin hinterließ. Auf Geheiß von Lennox wurde der 32-Jährige von Sicherheitsbeamten aus der Zuschauermenge entfernt. Eine Festnahme erfolgte nicht, da der Mann keines Verbrechens beschuldigt werden konnte. Nichtsdestotrotz verlangte Lennox eine Entschuldigung von dem Mann: "Das war ziemlich unheimlich und verstörend… er schuldet mir und meiner Band eine verdammte Entschuldigung", vermeldete sie nach dem Konzert in ihrem Weblog.

Ganz im Gegenteil dazu, muss man sich vor ihrem neuen Werk nicht fürchten. Stimmlich brillant wie eh und je zeigt die Sängerin, das mit ihr immer noch zu rechnen ist. Eine Fülle guter Kompositionen, intelligenter Texte und die fast schon obligatorischen Stargäste machen "Songs of Mass Destruction" zu einem runden, sehr hörenswerten Album. Welche Stargäste? Nun, beim hymnischen "Sing", das inhaltlich und kompositorisch an die Frauenhymne "Sisters Are Doin’t For Themselves" (Eurythmics & Aretha Franklin, 1985) erinnert, geben sich so illustre Damen wie Madonna, Céline Dion, Anstacia, Pink, Joss Stone, Fergie und viele mehr die Ehre. Wenn das keine Lady Power ist?! Als erste Single läuft übrigens das sehr eingängige "Dark Road" auf vielen Radiostationen rauf und runter.

23. Oktober 2007



#1 mvsAnonym
  • 29.10.2007, 13:08h
  • mit dieser nachricht seid ihr aber reichlich spät dran, der standard.at hat davon schon vor über drei monaten berichtet ...

    und wenn man sich die auflistung der gastsängerInnen durchliest, die wie das who-is-who des schreckens klingt, kann man nur hoffen, dass der produzent glenn ballard nicht zu einem zweiten mike elizondo mutiert ist und das album versaut hat ...
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