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Tiflis (queer.de) - Der Generaldirektor eines regierungsnahen georgischen Fernsehsenders wurde gefeuert, weil ein Kandidat einer Reality-Show live sein Coming-out verkündet hatte. Koba Dawaraschwili wurde am Sonntag vom Privatsender Rustawi-2 mit sofortiger Wirkung entlassen.

Grund soll Medienberichten zufolge ein "Zwischenfall" in der Reality-Serie "Dscheobar" ("Die Bar") gewesen sein. Das Konzept der in Schweden erfundenen Sendung basiert auf "Big Brother", nur müssen die Kandidaten hier eine Kneipe aufbauen. In einer Live-Sendug zog sich einer der Kandidaten Frauenkleider an, verkündete seine Homosexualität und bat andere Schwule, sich bei ihm zu melden. Er sei schließlich noch Single.

Wegen der sexuellen Freizügigkeit ist die Sendung bereits von Kirche und Politik kritisiert worden. Der georgische Patriarch Ilja II forderte mehrmals die Absetzung der Show, die auf Rustawi-2 bereits in der vierten Staffel läuft. Sogar Georgien Präsident Michail Saakaschwili soll empört bei den Sender-Verantwortlichen angerufen haben.

Der Mann, der sein Coming-out in der Show zelebriert hatte, ist inzwischen vom Sender ausgeschlossen worden. Ob seine "Kontaktanzeige" beantwortet wurde, ist nicht bekannt. (dk)



#1 üwchenAnonym
#2 Anti Rot-GrünAnonym
#3 winzel wunderAnonym
  • 24.10.2007, 20:46h
  • @ anti-rot-grün

    sagst du das jetzt, weil der georgische präsident ein bush-bastard ist ? cdu-wähler machen so was.
    wählst du wirklich cdu ?
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