Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?7808

Zürich (queer.de) - Der frühere grünliberale Gemeinderat Peter Püntener ist wegen Drogenhandels zu einer Geldstrafe von 1.500 Franken (rund 900 Euro) verurteilt worden. Zudem muss er die Gerichtskosten tragen und seinen Gewinn in Höhe von 2.500 Franken abgeben. Eine Geldstrafe von 18.000 Franken wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Der Zürcher Politiker hatte vor Gericht zugegeben, Ecstasy, Ketamin und Viagra selbst konsumiert und auch verkauft zu haben. Zudem hat er nachgewiesenermaßen 100 Gramm Kokain gekauft, davon 47 Gramm selbst konsumiert und 20 Gramm weiterverkauft. Den Rest hatte die Polizei bei einer Razzia im Januar sichergestellt (queer.de berichtete).

Das Kokain habe er wegen seiner aufputschenden Wirkung eingenommen, erklärte Püntener vor Gericht. Er habe den Konsum aufgrund des beruflichen Drucks stetig gesteigert. So habe er zuletzt auch 14 Pillen Ecstasy pro Tag konsumiert. "Ich habe relativ gut funktioniert", erklärte der Betriebsökonom.

Das Gericht folgte mit seiner relativ milden Strafe weitgehend dem Antrag der Verteidigung. Es wertete als entlastend, dass sich der Politiker weitgehend für Eigenkonsum die Drogen beschafft hatte. Außerdem habe die Verhaftung seine politische Karriere jäh beendet. Derzeit steht der Püntener ohne Einkommen da. Gleichwohl sei das Delikt keine Bagatelle gewesen, insbesondere deshalb, weil Püntener als Gemeinderat eine Vorbildfunktion ausübe.

In Zürich hat sich Püntener als Gemeinderat jahrelang für Homo-Gruppen eingesetzt. Im Stadt-Parlament war er auch zeitweise Präsident der Rechungsprüfungskommission. Er war nach heftigem Streit 2006 aus der liberalen FDP ausgetreten und daraufhin einziger Abgeordneter der Grünliberalen. Nach einer Therapie ist der Politiker nun nach eigenen Angaben drogenfrei. (dk)



Jake Gyllenhaal braucht kein Viagra

In der Komödie "Love and Other Drugs" spielt der sexy Star einen (leider heterosexuellen) Pharma-Vertreter, der mit den blauen Pillen reich wird.
Mehr Geschlechtskrankheiten bei Viagra-Konsum

Viagra-Konsumenten über 40 erkranken mehr als doppelt so häufig an sexuell übertragbaren Krankheiten als eine Vergleichsgruppe.
Preissturz bei Potenzpillen

In der Schweiz wurden die Pharma-Platzhirsche wegen Preisabsprachen mit abtörnenden Geldstrafen belegt. Nachahmer und Generika sind derweil auf dem Vormarsch.
#1 winzel wunderAnonym
  • 24.10.2007, 20:35h
  • macht sinn. die drogen sind systemstabilisierend.
    drogenfrei ? welcher fetisch jetzt ?
  • Antworten » | Direktlink »
#2 JanXAnonym
  • 24.10.2007, 23:36h
  • Fand ich nicht so schlecht. Der wollte halt ein bißchen Party
    machen und Spaß haben. Und nebenbei noch Kohle verdienen.
    Warum nicht? Mir wär das Risiko zu groß, aber das muss jeder
    selbst entscheiden. Nun hat's ihn erwischt. Schade für ihn. Der
    Staat ist ja zu blöd, das zu legalisieren und kräftig
    abzukassieren. Moralisch brauch mir da keiner kommen.
    Alkohol und Zigaretten hätten da schon längst verboten werden
    müssen.
  • Antworten » | Direktlink »