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London (queer.de) Ex-N’Sync-Mitglied Lance Bass (27) will im kommenden Jahr in einer TV-Show eine Gruppe casten, die ausschließlich aus schwulen oder bisexuellen Jungs besteht. Damit will der geoutete Sänger beweisen, dass auch schwule Künstler Erfolg im Musikbusiness haben können. Bass hatte seine Homosexualität lange geheim gehalten und erst vor einem Jahr sein öffentliches Coming-out gehabt.

Obwohl er bereits mit fünf Jahren wusste, dass er Jungs interessanter findet, hat er für seine Karriere geschwiegen. Die Angst, dass ein Schwuler in einer Boygroup für die weiblichen Fans uninteressant würde, und damit der wirtschaftliche Erfolg gefährdet ist, war zu groß.

Lance Bass hat vor kurzem seine Biographie veröffentlicht, in der er unter anderem über dieses versteckte Leben ausführlich berichtet. (cw)



Lance Bass will Kinder

Ex-’N-Sync-Sänger Lance Bass, der gerade in der US-Version der Fernsehshow "Let’s Dance" als Kandidat auftritt, möchte ganz traditionell mit Kind und Kegel alt werden.

15 Kommentare

#1 ThomasAnonym
  • 25.10.2007, 14:58h
  • So neu ist die Idee nun auch wieder nicht: früher gab es mal die Marilyn Boys, kennt heute kein Mensch mehr, die, so glaube ich, auch alle schwul waren aber keinen großen Erfolg hatten. Darüber hinaus denke ich, dass eh in jeder Boyband mindestens ein schwuler zu finden ist.
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#2 JanAnonym
  • 25.10.2007, 15:14h
  • Seine Pläne in allen Ehren, aber der Sinn einer Boy Group ist es ja meistens die jungen Mädels verrückt zu machen. Wenn die nun von Anfang an wissen, dass die Jungs schwul sind, brauchen sie diese wohl kaum anzuhimmeln. Macht ja keinen Sinn. Das weiß sogar schon eine Achtjährige. Vielleicht finden sich ja wenigstens genug schwule Pop-Fans, die darauf abfahren...
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#3 BlubbAnonym
  • 25.10.2007, 19:15h
  • @ Thomas: Die waren aber speziell für Schwule gedacht. Die Musik war aber Billig, die Stimmen scheiße, die Tänze einfallslos und langweilig, die Jungs arrogant und dumm..... das konnte nichts werden ;-)

    Mit genügend Werbung und wirklich guten Gesang kann es klappen. Die kleinen Mädels stehen ja auch bei den Sissor Sisters, da sind ja auch alle, bis auf den alten, kleinen, dicken, glatzköpfigen Schwul und auf den werden die Mädels ja wohl nicht stehen... ;-)
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#4 SaschaAnonym
  • 25.10.2007, 22:43h
  • @Jan:

    Ja klar, und schwule Jungs brauchen natürlich keine Identifikationsfiguren und haben nicht das Recht, auf eine Boygroup abzufahren, die offen und selbstbewusst zu ihrer sexuellen Identität steht???

    Bezeichnende Einstellungen schwuler Anbiederung vor der Mehrheitsgesellschaft...
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#5 DavidAnonym
  • 26.10.2007, 00:09h
  • @ Sascha:
    Oha, besonders schwule und lesbische Jugendliche brauchen Identifikationsfiguren.
    In meinem Fall war es ein Rob Halford, dessen Outing genau in meine Coming-Out Zeit fiel.
    Aber es ist doch bekannt das gerade Boybands zu 99% auf Mädels ausgerichtet sind, und die Produzenten alles, aber auch alles dransetzen die Träume von pubertierenden Mädels nicht zu zerstören.
    Ausgerechnet da, wo rechnerisch in jeder 2. Boyband ein Schwuler vorhanden sein müsste...

    Aber MUSS es denn unbedingt eine Boyband sein?
    Es ist doch bekannt, das musikalische Qualitäten im Hintergrund stehen (wer schreibt die Songs? Wer spielt die Instrumente? Na??)
    und es zum grössten Teil um Vermarktung und Inszenierung geht - eben Zielgruppe Mädchenträume. Was ist daran "echt"?
    Warum nicht eine RICHTIGE Band? Mit 5-6 Mann, Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboards. Wie es früher üblich war?
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#6 DragonWarriorAnonym
  • 26.10.2007, 01:23h
  • irgendwie tut der gute jetzt gerade so als hätte es freddie mercury, george michael, die pet-shop-boys, bronski beat & jimmy summerville, boy george und elton john nie gegeben... und das sind nur einige größen die offen schwul waren (vielleicht nicht zu beginn ihrer karriere, aber zumindest elton john und freddie mercury können da für sich in anspruch nehmen, dass es damals schwieriger war, offen schwul aufzutreten... und sie wurden dann schon zu identifikationsfiguren...

    ziemlich dämliches gesülze...
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#7 seb1983
  • 26.10.2007, 16:16h
  • @david

    Sehe ich auch so. Dann: Wenn Heteros anfangen Müll zu fressen müssen Schwule dann auch damit anfangen??

    Diese boygroups sind wie schon gesagt eben auf kleine Mädchen und nicht Jungs!! ausgerichtet, den Rest der Menscheit nerven sie, spätestens ab 16 wird der große Müllsack gepackt in den der ganze überteuerte Fanmüll kommt dann ab auf den Müll damit.
    Was das Rumgeheule so soll frag ich mich eh, wenn einer von den Typen vor so nem 10-jährigen Mädel mal die Hose runterließe würde die doch schreiend weglaufen. Da ist die Männerwelt zumindest darin doch tatsächlich mal schlauer...

    Also bitte bitte liebe "Jungschwule" (liebe den Ausdruck):
    Hört nicht auf Onkel Saschi, gebt euer Geld für ordentliche Sachen aus, kampiert nicht auch vor Turnhallen sondern lernt was in der Schule oder macht Sport.
    Denn nicht alles was die doofen Heteros machen muss macn nachahmen.
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#8 SaschaAnonym
  • 26.10.2007, 18:41h
  • @dragonwarrior:

    Elton John und Freddie Mercury als selbstbewusste Identifikationsfiguren für junge Schwule???

    Du musst wirklich extrem weit weg sein von homosexuellem Selbstbewusstsein und vor allem von der Realität junger Menschen...
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#9 DragonWarriorAnonym
  • 26.10.2007, 19:40h
  • @ sascha

    herzchen, schwules selbstbewusstsein ,usst du mir weißgott nicht
    erklären, ich hab davon so reichlich, dass ichs nicht nötig habe
    mich dauernd abgrenzen zu müssen.

    es mag richtig sein, dass elton john zu alt ist um jungschwuken
    zum vorbild zu taugen... wobei, als ich jung war hab ich mir meine
    vorbilder niemals nach ihrem alter ausgesucht... falsch ist - und
    dagegen richtete sich mein posting, wenn du es richtig gelesen
    hättest - hingegen die aussage, mann könne offen schwuk keinen
    erfolg in der musikbranche haben...

    und dafür taugten die beispiele allemal...
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#10 stromboliProfil
  • 27.10.2007, 08:26hberlin
  • ob es wirklich einen "markt ausserhalb der schwulen nische gibt ,muß sich noch zeigen . Vieleicht auch nicht eine frage vielzitierter "homophobie " , als eher der mangel an absatzmöglichkeiten (?) trotz (schwuler ) globalisierung .

    Leitfiguren waren allerdings die oben genannten nicht :
    Elton hat , wie auch freddie ein spätes coming out in der öffentlichkeit gemacht ; beide unter druck vorgehender veröffentlichungen . George michael und boy george steckten ihren schniedel am falschen ort zur falschen zeit raus ...
    Pet shop boys , glaube ich die große ausnahme , aber auch ausnahmemusiker . Bronski beat , jimmy als frontman ebenfalls .
    Noch mal zu elton , george , boy und freddie : allen gemein ist ihre herkunft aus dem glitzer des glamrock . Androgynietät , die die homosexualität verdeckt , sie für den heterosexuellen mainstream als spielvariante handelbar macht , ist zwar im zusammenhang mit gendertheorie eine offensive handhabung von sexualität , aber noch keineswegs ein eingeständnis eben der Homosexualität . Nicht umsonst umgab sich elton mit frauengeschichten , freddie war mit einer die ganzen 70ziger jahre eng verbunden . Und während wir im Hendersen freddie beim oralsex mit dem koch der eiche bewundern konnten , mußte barbara valentin den breiten busen für die schikimikipresse hinhalten .

    Das spiel mit der "möglichkeit " wird doch auch heute vorgeführt durch Tokio Hotel .
    Was bleibt sind die insiderinfos ... hast du schon gehört , der ...
    und das verwundern über die blindheit der heterofans .
    Aber wer von uns dachte an rock hudson ?
    Dessen mut gegenüber seiner krankheit , fehlte schlußendlich freddie !
    Womit wir wieder am anfang wären ...
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