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Warschau (queer.de) - Der dänische Künstler Jan Egesborg sorgt in Polen für Aufregung, weil er im Internet ein satirisches Tagebuch des vor zwei Jahren verstorbenen Papstes Johannes Paul II. führt. "Ich bin gegen Homosexualität, aber für Pädophilie", verkündet der Papst auf Vaticansex.pl und berichtet, dass er in der Hölle gelandet ist. Hier findet er mit alten NS-Größen wie Joseph Goebbels Freunde. Für Entrüstung sorgte vor allem ein Poster, auf dem der Ex-Papst Messdienern die Kutte lüftet, so dass der nackte Hintern zu sehen ist. Das Werk ist eine Auftragsarbeit für das Kasseler Karrikatur-Museum.

Mit der Aktion möchte der Künstler auf die "verlogene Sexualmoral" der katholischen Kirche aufmerksam machen. "Wir kämpfen gegen die Mächtigen dieser Welt mit dem Mittel der Satire", erklärte Egesberg gegnenüber "Welt Online". "In einer Demokratie muss es Raum für Satire und kritische Töne dem Staat und der Kirche gegenüber geben, sonst unterscheiden wir uns ja nicht von einem autokratischen Regime".

Egesborg ist durch provokante Aktionen bekannt geworden. So klebte er in Berlin Anti-NPD-Plakate, die an Propagandaplakate des Dritten Reiches erinnern ("Früher Mecklenburg-Vorpommern, jetzt Roma-Land"). In Russland sorgte eine Internet-Aktion für Aufregung. Auf Prezidenta.ru ließ er Präsident Putin eine Wodka-Steuer verkünden, was zu Tausenden von Protestmails führte. Ein satirisches Anti-Putin-Poster wurde in Österreich sogar verboten. Außerdem platzierte Egesborg in einer Teheraner Zeitung scheinbar einen Lob-Gesang auf Präsident Ahmadinedschad als Anzeige. Die Anfangsbuchstaben des Textes ergaben allerdings "Swine" ("Schwein") - ein in der muslimischen Welt höchst verächtliches Wort. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

25 Kommentare

#1 seb1983
  • 25.10.2007, 12:48h
  • Ohoh, hoffentlich brennen unsere christlichen Freunde jetzt nicht irgendwelche Gebäude und Fahnen ab, die sind ja so fundamentalistisch...
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#2 GeorgAnonym
#3 wolfAnonym
#4 ÜwchenAnonym
  • 25.10.2007, 14:27h
  • @seb
    deinen sarkasmus kannst du dir sparen. Den Papst mit dem Propheten des Islams gleichzusetzen ist ja wohl nicht dein ernst. Der Papst ist nur ein Mensch und den darf man kritisieren soviel man will zumal er nichtmal ein guter Mensch war sondern alles dafür getan hat damit andere Menschen noch mehr leiden und unterdrückt werden.

    Propheten zu beleidigen ist ein Sakrileg da ist auch Jesus mit eingeschlossen, einen von Menschen gewählten Papst zu beleidigen ist Meinungsfreiheit legitim und total verständnissvoll.
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#5 RabaukeAnonym
  • 25.10.2007, 14:34h
  • Also über Geschmack kann man ja bekanntlich streiten. Ich finde diese Aktion, auf Satire basierend, einfach genial. Die Kath. Kirche darf Andere beleidigen, denunzieren und unterdrücken. "Schlägt" man dann aber zurück, ist man das Machwerk der Hölle. Diesem verlogenen Haufen gehört mal richtig vor die Türe gekackt. Bravo, weiter so........im wahrsten Sinne............"Göttlich" *g*
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#6 ThomasAnonym
  • 25.10.2007, 14:54h
  • Man könnte den Künstler ja mal mit einem seiner Bilder in enen dunklen Raum sperren, vielleicht fangen die ja an zu sprechen und man hätte einen Grund diesen Wahnsinnigen endlich dort hin zu bringen, wo er hingehört- in die Klappsmühle!

    Auch Kunst darf nicht alles, denn Kunst kommt von Können, das was er da schafft, hat mit Können nichts zu tun, es könnte jeder dahergelaufene Hobby-Picasso genauso machen und außerdem ist das was er darstellt ein Straftatbestand, denn er unterstellt damit einem Menschen Pdophillie und das ist kein Chavaliersdelikt, sondern im Zuge der Verleumdung durchaus ein ernstzunehmendes Delikt.

    Wer so etwas gut findet, der tut mir echt leid. Ich habe im übrigen keine Scheu, meine Meinung auch hier zu
    äußern, obwohl ich weiß, dass die meisten gegen mich agieren werden.

    Klar, nach diesem Kommentar wird wieder viel Schlamm und Dreck ausgeschüttet, wie ach so böse die Kirche doch ist und wie lieb die anderen. Da kann ich ja nur lachen. Mit Fäkalsprache und Beschimpfungen einzelner Kommentare ist es nicht
    getan, sondern sich lieber kritisch, aber sachlich auseinandersetzen.

    Im Übrigen halte ich es mit einem Satz von Ernst Jünger, (noch so ein konservativer Spießer, ich weiß):
    "Der Gleichgemachte ist moralisch ruiniert".
    Derjenige, der immer nur die populärste Meinung vertritt, weil es gerade In ist, auf der Kirche herumzuhacken, kann nicht ernsthaft für eine sachliche Diskussion stehen.

    In diesem Sinne
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#7 ChristophAnonym
  • 25.10.2007, 14:54h
  • Also das mit den Anfangsbuchstaben hat schon Aleister Crowley gemacht indem er eine Hymne an Maria verfasste und sie in einem Oxford Book of religious Verse veröffentlichte.
    Die Anfangsbuchstaben von oben nach unten gelesen ergaben: The virgin mary I desire, but assholes set my prick afire.
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#8 PoldiAnonym
  • 25.10.2007, 15:35h
  • Üwchen
    deine linke scheinmoral ist verwerflicher, wie die moral aller päpste, propheten und götter zusammen.
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#9 winzel wunderAnonym
#10 winzel wunderAnonym