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London (queer.de) - Einem christlichen Paar aus Südengland wurde der Pflegesohn weggenommen, weil es Homosexualität ablehnt. Wie der "Daily Telegraph" berichtet, haben sich der 65-jährige Pfarrer Vincent Matherick und seine 61-jährige Ehefrau Pauline bislang um 28 fremde Kinder gekümmert und drei eigene Kinder großgezogen.

Das Jugendamt der Grafschaft Somerset hat nun ihr 11-jähriges Pflegekind zu neuen Eltern gegeben, weil die Mathericks Homosexualität nicht mit ihrem Glauben in Einklang bringen können. Grund ist das vor wenigen Monaten in Kraft getretene Antidiskriminierungsgesetz, nach dem beim Zugang zu Dienstleistungen niemand wegen seiner sexuellen Ausrichtung diskriminiert werden darf. Die Reform wurde von den Kirchen vehement bekämpft (queer.de berichtete).

Für Pflegeeltern bedeutet das Gesetz, dass sie Kinder, die möglicherweise eine homosexuelle Ausrichtung entwickeln, aufklären und eventuell zu einer schwulen Jugendgruppe schicken müssen. Die Mathericks weigerten sich aber, über das Thema mit dem Pflegekind zu sprechen. "Wir haben nie irgendjemanden diskriminiert, aber ich kann nicht Homosexualität fördern, wenn ich doch glaube, dass das gegen das Wort Gottes verstößt", erklärte Vincent Maverick. Seine Frau erklärte, dass das Jugendamt sie als Christin diskriminiert habe. (dk)



#1 wolfAnonym
  • 25.10.2007, 14:19h
  • ist doch herrlich, jetzt fühlen sich genau die herrschaften diskriminiert die dieses gesetz notwendig machten, typisch !
    und sofort ist die rede davon, dass der herr pfarrer die homosexualität nicht fördern kann ? soll er ja auch nicht !
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#2 DavidAnonym
  • 25.10.2007, 14:38h
  • Komisch, wenn es um homosexuelle Pflege-Eltern geht, wird stets betont das das Kindeswohl im Vordergrund zu stehen habe und das es nichts mit einer Diskriminierung zu tun habe
    Na also - warum soll das hier dann anders sein??
    Es ist gut, das man hier sich WIRKLICH um das hochgehaltene Kindeswohl kümmert.
    Es zwingt die Pflege-Eltern doch keiner das Kind zu erziehen wie es ihnen nicht passt.
    Sie mögen es als Unrecht empfinden und die Welt nicht mehr verstehen, aber man sollte ihnen erklären, das man Homosexualität weder fördern, noch verhindern kann.
    Das viele homosexuelle Jugendliche später unter religiösen Ansichten leiden.
    Die Entwicklung beim Kind hinauszögern macht es nur schlimmer - gut das man einsieht wie wichtig es ist, dem entgegenzusteuern.
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#3 KatrinAnonym
  • 25.10.2007, 21:29h
  • Das gottestreue Ehepaar hat sicherlich auch 28 Zimmer für die 28 Ziehkinder bereitgestellt, oder haben die nur abkassiert?
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#4 SaschaAnonym
  • 25.10.2007, 22:38h
  • Vorbildlich!

    So und nicht anders verbessert man unter den gegebenen gesellschaftlichen Bedingungen die reale Lebenssituation gerade junger Homosexueller und verändert das kollektive und individuelle Bewusstsein!

    Zugleich erschreckend, dass die Briten (und nicht nur die) offenbar sehr viel mehr aus der deutschen Geschichte gelernt haben als die Deutschen!

    Unser so genanntes AGG ist dagegen ein schlechter Witz und de facto ein dreister Freibrief für Diskriminierungen aller Art und erfüllt in keiner Weise die von den betreffenden EU-Richtlinien angedachten Mindeststandards!
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#5 wolfAnonym
  • 27.10.2007, 08:30h
  • es drängt sich ausserdem die frage auf, wie dieses ehepaar, über 60, 28 kindern gerecht werden will ?
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#6 schlauAnonym
  • 27.10.2007, 12:01h
  • seid ihr eigentlich zum denken in der lage?
    in dem artikel steht nicht, daß sie 28 pflegekinder gleichzeitig betreuen bzw betreut haben.
    außerdem hat man pflegekinder auch nicht volle 18 jahre.
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