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Berlin (queer.de) - Spitzenpolitiker der Grünen haben Volker Beck kritisiert, weil er Kardinal Joachim Meisner als "Hassprediger" bezeichnet hatte. Fraktionschefin Renate Künast sagte nach Angaben des "Tagesspiegels", die Aussage des Parlamentarischen Geschäftsführers sei "unpassend und unangemessen". Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt sagte, ihr Parteikollege tue sich keinen Gefallen, "wenn er die Auseinandersetzung mit unpassenden Worten anheizt". Die beiden Politikerinnen betonten aber, dass Meisners Aussagen über Ehe und Familie kritisiert werden müssten.

Volker Beck hat im "Spiegel" Meisner attackiert, weil der Kardinal in einer Predigt nichteheliche Gemeinschaften wie Homo-Paare als "im Kern verderblich" bezeichnet hatte (queer.de berichtete). Die Erzdiözese Köln prüft nun gerichtliche Schritte gegen den offen schwulen Politiker. (dk)



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41 Kommentare

#1 leftqueersAnonym
  • 28.10.2007, 19:55h
  • Klasse! Gerade Frau Künast....

    Hatte sie nicht herrn Mixa als "ewiggestrigen" bezeichnet(womit sie auch recht hatte!)??

    Und wieso distanzieren sich die "Grünen" gerade jetzt?

    Wer hatte im Bundestag dem Völkerrechtswidrigen Bundeswehreinsatz in Afghanistan zugestimmt? Die verfassungsrechtliche Situation ist ja bis heute nicht zu hundert Prozent geklärt...

    Und wer hat den Menschenverachtenden Gesetzen in der "Rot-Grünen" koalition zur Massenverarmung der Bevölkerung zugestimmt?

    Schon lustig, wie sie wieder versuchen, den Leuten Honig ums Maul zu schmieren, um ja wiedergewählt zu werden. Ist ja fast so wie beim "S"PD-Parteitag an diesem WE. Naja, wenn einen im Osten zum Teil nur noch 4% wählen würden....
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#2 PierreAnonym
  • 28.10.2007, 19:58h
  • Man sollte sich nicht einschüchtern lassen. Ich danke Volker Beck für die deutlichen Worte.
    Sie sind wahr und eher untertrieben.
    Ich würde Kardinal Meisner sogar als einen gemeingefährlichen Hassprediger bezeichnen.
    Dann soll das Erzbistum Köln 'rechtliche Schritte' prüfen.
    Ich bin sicher, dass dies die Sache erst interessant macht.
    Mittlerweile weiß doch jeder, dass am Ruf den Kardinal nichts mehr zu retten ist.
    Ob Katholiken, Juden, Schwule oder auch der Ur-Kölner. Keine mag ihn.
    Und er kommt sich vor, wie der leidende Märthyrer.
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#3 Bernd77Anonym
  • 28.10.2007, 19:59h
  • Die Grünen sind eben auch nicht besser als die anderen Parteien. Pfui, Frau Künast und Frau Göring-Eckhardt! Mit diesem Kommentar säen Sie Hass gegen Schwule und Lesben!
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#4 FredAnonym
#5 FredAnonym
#6 HardtimeAnonym
  • 28.10.2007, 20:44h
  • Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie viel wir Volker Beck zu verdanken haben! Ein wahrer Held, dem der Kampf um die Sache im Zweifel wichtiger ist, als die eigene politische Karriere.

    Ob das allerdings ausreicht , bei der derzeitgen Kursänderung der Gründen die Partei für LGBTs noch wählbar zu machen, ist fraglich. Die Linke schläft nicht und besetzt ständig neue gesellschaftliche Themen!

    Eines sollte den ParteifreundInnen von Volker Beck bewusst sein: Die LGBTs gehören zu den wichtigen und aufmerksamen Stammwählern der Grünen. Wenn wir uns abwenden, kommt die 5% Hürde wieder gefährlich nahe, wetten?

    Also, ein klares Feinbild bitte und klare Worte, wenn es sein muss!
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#7 SvenAnonym
  • 28.10.2007, 21:23h
  • Volker Beck hat Recht!
    Er sollte, nee eigentlich sollte die Staatsanwaltschaft gegen Meisner rechtliche Schritte einleiten. Schließlich geht es um die Verfassung.

    Vor dem Gesetz sind alle gleich, das schließt auch die Gleichheit von islamischen und christlichen Hass ein!
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#8 luke12Anonym
  • 28.10.2007, 21:36h
  • Wie Politik doch korrumpieren kann! Ich komme aus Köln und ich kenne unseren Meisner ganz gut. Beck hätte sich sicher besser ausdrücken können, doch was an dieser Aussage ist denn falsch? Meisner lässt keine Gelegenheit aus, Homosexuelle zu diskreditieren, diffamieren und beleidigen. Ich erinnere gern an seine jährlichen Verbal-Angriffe zum CSD. Meisners Auftritte werden in Köln gern mit rheinländischer Gelassenheit belächelt, aber manchmal kann einem das Lachen schon im Halse stecken bleiben. Auch wenn ich die Wortwahl Becks nicht teile, seine Absicht unterstütze ich voll und ganz.

    Vor 20 Jahren hätten die Grünen geschlossen hinter Beck gestanden. Jetzt aber, wo man auf allen Feldern der political correctness unterworfen ist und ja auch mal wieder in Regierungsverantwortung stehen will, geht man mit allen auf Kuschelkurs, sogar mit der katholischen Kirche. Zum Kotzen!!!
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#9 Burkhard KrauseAnonym
  • 28.10.2007, 21:52h
  • Kardinal Meisner und der iranische Polizeipräsident haben ja nun wohl unabhängig voneinander festgestellt, daß wir die schöne Heterowelt zu Grunde richten - als Individuen oder verpartnert. Immerhin sind das doch Fachleute mit Kompetenz. Wie kommt eigentlich dieser freche Lümmel Beck dazu, in diesen Zusammenhang den Begriff Hass zu verwenden.Gut daß die CDU, die FDP und sogar die Grünen eine angebrachte Empörung gegenüber Beck zum Ausdruck bringen - die der SPD steht offensichtlich noch aus. Bin nur etwas enttäuscht, daß nicht auch ein nettes Wort für den iranischen Polizeipräsidenten abfiel, denn in Zeiten der Globalisierung sollte man sich nicht scheuen, da wo die Leute recht haben auch ruhig mal den solidarischen Schulterschluß zu üben. Burkhard
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#10 leftqueersAnonym