Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?7830

"Eine Community, viele Kulturen" lautet das Motto der Veranstaltung, die Migranten und Deutsche näher zusammen bringen will.

Von Carsten Weidemann

Unter der Schirmherrschaft des Integrationsbeauftragten der NRW-Landesregierung Thomas Kufen und mit dem Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss als Botschafter findet vom 2. bis 4. November der bundesweit einmalige interkulturelle Kongress "Eine Community - viele Kulturen!" in Köln statt.

"Mit einer Mischung aus Festival, Workshops, Polittalk und Information wollen wir neugierig auf die kulturelle Vielfalt unserer Community machen", wirbt Alexander Popp, Landesgeschäftsführer des Schwulen Netzwerks NRW, für das Projekt. "Es ist kein Kongress im klassischen Sinn, sondern ein offenes Programm, bei dem mann und frau auch einfach nur mal reinschnuppern kann" ergänzt seine Kollegin Gabriele Bischoff von der LAG Lesben in NRW. Für Reinhard Klenke, stellvertretender Geschäftsführer und HERZENSLUST-Koordinator der AIDS-Hilfe NRW, ist dabei der Aspekt der HIV-Prävention besonders wichtig: "Wir wollen neue Erkenntnisse für eine zielgruppengerechte Prävention gewinnen."

Jacek Marjanski, Yasar Aksen und Carolina Brauckmann aus der Vorbereitungsgruppe betonen den großen Gestaltungsspielraum: "Wir setzen ganz bewusst darauf, dass sich Schwule und Lesben mit und ohne Migrationshintergrund aktiv in die Programmgestaltung einmischen!"

Themen des Kongresses sind unter anderem die mangelnde Sichtbarkeit von Lesben und Schwulen mit Migrationshintergrund, die Vereinsamung, Isolation und Ausgrenzung vor allem älterer Betroffener sowie Fremdenfeindlichkeit in der Community. Auch über Verhältnis von MigrantInnen zu Lesben und Schwulen als ein Aspekt der Antidiskriminierungs- und Antigewaltarbeit soll diskutiert werden.

Initiiert wurde das Projekt durch das HERZENSLUST-Projekt HEARTBEATS und die Gruppen "baraka - a place for international lesbians, gays and friends" im RUBICON Beratungszentrum Köln sowie "Mashallah! International" von Essen-X-Point. Die Idee haben das Schwule Netzwerk NRW, die LAG Lesben in NRW und die AIDS-Hilfe NRW zusammen mit dem Sozialwerk für Lesben und Schwule in Köln gerne aufgegriffen. Finanziell unterstützt wird der Kongress durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW. Zudem sind die Deutsche AIDS-Hilfe und die Heinrich-Böll-Stiftung-NRW-Kooperationspartner.

29.10.2007



#1 HampiAnonym
  • 29.10.2007, 17:07h
  • ...Aktion gegen die Fremdenfeindlichkeit innerhalb der Comunity? Bitte? Ich dachte, ich les wohl nicht recht, ich dachte immer, die Homos seien allesamt so tolerant, da sie ja genau diese Toleranz von den Heteros fodern? Oder hat Multikulti in der Comunity auch so wie in der Schweiz ausgedient? Bei den Parlamentswahlen in der Schweiz vor einer Woche hat die sehr rechte und konservative Volkspartei einen weiteren Erdrutschsieg erreicht und ist jetzt mit fast einem Drittel die absolut grösste Schweizer Partei, und gilt als die fremdenfeindlichste Partei der Schweiz, machte mit Plakaten von schwarzen Schafen von sich reden, wo die weissen Schafe ein schwarzes Schaf mit Fusstritten aus dem Land rauswerfen. Dann gabs natürlich endlose Diskussionen wer mit dem schwarzen Schaf gemeint sei...etwa Schwarze? Oder gar schwarze Schwule?? Neinnein, hiess es dann, natürlich sind "nur" kriminelle" Ausländer gemeint. Eine Volksinitiative dazu wird nächstens zur Abstimmung kommen, wonach kriminelle Ausländer oder auch bereits eingebürgerte kriminelle Schweizer wieder ausgebürgert und mitsamt der ganzen Famile (Eltern, Geschwister) aus der Schweiz ausgeschafft werden sollen (trotz Problematik mit dem Völkerrecht und den Menschenrechten). So oder so, offenbar ist Multikulti alles andere als erwünscht, es regen sich bei uns schon viele Schweizer über Frauen mit Kopftüchern auf der Strasse auf, solche Menschen gehörten einfach nicht in die Schweiz, heisst es dann, und die "rechte" Partei hat eine weitere Volksinitiative "in der Röhre" mit dem Zweck, den Bau von Minaretten in der Schweiz gesetzlich zu verbieten...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 leftqueersAnonym
  • 29.10.2007, 17:41h
  • @Hampi: Wenn Du Dir mal öfters die vor purer Menschenverachtung nur so triefenden Beiträge von FRED durchliest, müsste es auch Dir klar sein, das Toleranz für manche soviel bedeutet: Jeder, der nicht so denkt wie ich, ist ein böser Linker...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 FredAnonym
  • 29.10.2007, 18:02h
  • nein, du bist für mich kein linker. ich halte faschisten grundsätzlich nicht für links.
    von wem geht denn antisemitismus und homophobie aus.

    du machst wieder täter zu opfer - das kennt man ja von antimperialisten und kulturrelativeren.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 leftqueersAnonym