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Berlin (queer.de) - Volker Beck hat erklärt, dass er die Wahl des Begriffes "Hassprediger" in seiner Kritik an Kardinal Joachim Meisner bedauert. In der Sache nehme er aber nichts zurück, betonte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag. Beck hatte Meisner kritisiert, weil der Kölner Geistliche in einer Predigt eheähnliche Gemeinschaften wie Homo-Partnerschaften unter anderem als "im Kern verderblich" bezeichnet hatte (queer.de berichtete).

"Meine Verwendung des Begriffs ‚Hassprediger’ hat Missverständnisse hervorgerufen", erklärte Beck heute. "Kardinal Meisners Äußerungen enthalten keine Aufforderung zu Gewalt und nichts liegt mir ferner als ihn in die Nähe von Terroristen oder Selbstmordattentätern zu rücken." Den Begriff habe er verwendet, weil Meisner seit Jahren Hass gegen andere Menschen schüre. "Was er über Frauen, die abgetrieben haben, und über Menschen, die andere Lebensformen leben als die Ehe, gesagt hat, ist und bleibt eine Unverschämtheit".

Die Erzdiözese Köln hat bereits angekündigt, sie werde wegen Becks Aussage gerichtliche Schritte prüfen. Selbst führende Grüne haben ihren Parteifreund wegen seiner Wortwahl kritisiert (queer.de berichtete). (dk)



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29 Kommentare

#1 ReinerAnonym
  • 29.10.2007, 18:19h
  • Ich halte diese Reaktion Volker Becks für richtig und sie entspricht auch der Einschätzung, die ich an anderer Stelle bereits formuliert habe.
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#2 OlafAnonym
  • 29.10.2007, 18:23h
  • Das ist Haarspalterei. Wenn jemand Hass predigt, sollte man ihn auch Hassprediger nennen dürfen. Nur weil die Medien das Etikett für Islamisten genutzt haben, darf man nicht mehr seine Meinung frei äußern. Widerlich!
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#3 KonstantinEhemaliges Profil
  • 29.10.2007, 19:42h
  • Die dämliche political correctness überall geht mir langsam tierisch auf den Sack! Ich esse auch weiterhin Negerküsse! Streng genommen müssten "Königsberger Klopse" ja auch "Kaliningrader Klopse heissen", damit einem bloß keine rechte Gesinnung nachgesagt wird.
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#4 gerdAnonym
  • 29.10.2007, 20:11h
  • Beck hat immer noch in vollem Umfang recht in seiner Äußerung. Nur weil in Deutschland der Begriff "Hassprediger" mitlerweile durch islamistische Eiferer in Moscheen besetzt ist, gibt es durchaus auch fundamentalistische christliche Eiferer, die mit ihren Äußerungen unverschämt sind und wo mit aller Kraft gegengearbeitet werden muss.

    Meissner fällt schon seit Jahren darin auf, dass er in seiner Rhethorik gegen die Rechte homosexueller Paare eifert und seine Haltung gegen die Einführung des Lebenspartnerschaftsinstituts ist hinlänglich bekannt. Gottseidank denken lutherische/reformierte Kirchenführer in Deutschland, Schweiz, Niederlande oder Skandinavien ganz anders und unterstützten in den jeweiligen Ländern die Einführung der familienrechtlichen Institute für homosexuelle Paare. Auch in der Anglikanischen Kirchenwelt sind mit Desmond Tutu in Südafrika, Katharine Jefferts Schori in den USA oder Frederick James Hiltz in Kanada anglikanische Führer zu nennen, die sehr wohltuend die gesellschaftliche, innerkirchliche und gesetzliche Anerkennung homosexueller Paare unterstützen.

    Gerade aber ein Oberfundi wie Meissner hat immer noch nicht begriffen, wie falsch er mit seinen Äußerungen und seiner Haltung liegt. Er schürt damit nicht nur unterschwellig Resentiments, sondern er schadet letztlich damit sogar seiner eigenen Kirche. Verlust der Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche ist zwangsläufig die Konsequenz.
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#5 thomas, kölnAnonym
#6 leftqueersAnonym
  • 29.10.2007, 20:21h
  • Lieber Volker Beck,

    das habe ich von Dir nicht erwartet, das Du aufgrund des mangelnden Realitätssinns einschlägiger Deutscher Medien, allen vorran des SpringerMeinungsmacheKonzerns Deine Aussage relativierst/zurückziehst.

    Ich finde es sehr schlecht für die Demokratie und für die Meinungsfreiheit, wenn Du Dir vorschreiben lässt, was Du sagen darfst und was nicht.

    Damit wird letztenendes auch Deine integrität als Politiker geschwächt, denn wenn Politiker anderer Parteien, allen vorran der CDU/CSU Dir Vorschriften machen, wie Du Politik zu machen hast, machst Du dich selbst für die (Schwulen) Wähler unglaubwürdig.

    Es entspricht auch aus meiner Sicht voll und ganz der Wahrheit, das die Katholische Kirche insgesamt Hass produziert und das sie insbesondere Homosexuelle am liebsten ausrotten würde.

    Wenn dann eine Persönlichkeit wie du ihnen das sagst, wirst Du selbst von den eigenen Parteimitgliedern dafür niedergemacht. Das ist Unverantwortlich Dir gegenüber.

    Mit freundlichen Grüßen

    Das habe ich gerade an Volker Beck gesendet. Wer mag, kann es sich kopieren und auch versenden.

    An folgende Adresse: koeln@volkerbeck.de
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#7 Jena-boyAnonym
  • 29.10.2007, 20:39h
  • Ich finde es richtig, dass Völker Beck seine Aussage konkretisiert, aber nicht wiederruft. Da "Hassprediger" doppeldeutig ist, ist es wahrscheinlich zu missverständnissen gekommen.
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#8 FredAnonym
  • 29.10.2007, 20:55h
  • sehr gute idee rightquerfront - habe beck eben ne mail geschickt und ihn doppelmoral und heuchelei vorgeworfen bzw. das er mit zweierlei maßstäben mißt.

    trotzdem respekt an beck,das er seinen fehler eingestanden hat.
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#9 @leftqueersAnonym
  • 29.10.2007, 21:02h
  • ganz schön dreist, volker beck einfach zu duzen! der ist fei nicht "deiner", du verstehen?
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#10 wolfAnonym
  • 29.10.2007, 22:05h
  • schade ! es gibt nichts missverständliches !

    der kerl meisner predigt hass !
    also kann man es auch so benennen !

    dieses gefäke um nichts, ändert nichts an der tatsache, dass diese kirche absolut menschenverachtend mit uns mitmenschen umgeht und keinen deut besser ist als radikal islamistische hassprediger, also kann man sie auch so bezeichnen.
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