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  • 29. Oktober 2007, noch kein Kommentar

London Ein angeblicher homosexueller Akt zwischen einem Mitglied der Königsfamilie und einem Assistenten sorgt für Aufruhr in Großbritannien. Nach einem Bericht der "Sunday Times" wurden bereits am 11. September zwei Männer in einem Londoner Hotel festgenommen und zwei Tage später angeklagt, die Königsfamilie mit einem Beweisvideo erpresst haben zu wollen. Sie stehen Ende Dezember vor Gericht.

Die beiden Männer im Alter von 30 und 40 Jahren sollen rund 50.000 Pfund (etwa 75000 Euro) für das Band verlangt haben. Dabei ist unklar, ob der Royal beim Sexakt selbst zu sehen sein soll oder ob sich der angebliche Sexualpartner darauf nur mit dem oralen Geschlechtsverkehr brüstet. Die Konigsfamilie ließ sich jedoch nicht erpressen und schaltete die Polizei ein, die verdeckte Ermittler auf die Verdächtigen absetzte.

Britischen Medien hat das Gericht einen Maulkorb auferlegt. Sie dürfen weder Details des Verfahrens noch den Namen des Erpressten nennen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass über den Umweg internationaler Medien weitere Details ans Licht kommen. Im Jahr 2003 hatten britische Medien bereits (nicht) über eine angebliche Affäre zwischen Thronfolger Prinz Charles und seinem Assistenten Michael Fawcett berichtet. Beim aktuellen Fall soll es sich nach Informationen der BBC jedoch um ein unbedeutenderes Mitglied der Königsfamilie handeln, das nicht im Rampenlicht steht.

Einige amerikanische Medien berichten inzwischen, bei dem Erpressungsopfer solle es sich um David Linley bzw. David Albert Charles Armstrong-Jones handeln, Sohn der verstorbenen Königinnenschwester Margaret und Platz Zwölf der britischen Thronfolge. Der 45-Jährige, vor allem als Innendesigner und Vorsitzender des Auktionshauses Christie's bekannt, ist verheiratet und hat zwei Kinder. (nb)