Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?7839

New York (queer.de) - Ein vom Pharmariesen Merck getestetes Medikament, das als HIV-Impfstoff eingesetzt werden sollte, erhöht das Risiko, sich mit HIV zu infizieren. Das Unternehmen hat daher bislang rund 1.000 Personen gewarnt, die an den Testreihen teilgenommen haben. Die Tests mit dem Wirkstoff V520 waren vor gut einem Monat abgebrochen worden (queer.de berichtete).

Insgesamt haben 3.000 Menschen aus 18 Städten in den USA und Kanada sowie aus Peru, Brasilien, Australien, Haiti und der Dominikanischen Republik teilgenommen. Die meisten von ihnen waren schwule Männer. Viele wurden jetzt per SMS darüber informiert, ob sie ein Placebo oder den Wirkstoff erhalten haben.

Der Impfstoff selbst kann kein HIV auslösen. Allerdings kann es zu Änderungen im Immunsystem kommen, die eine Übertragung des Virus erleichtern könnten.

"Das ist mein schlimmster Albtraum", erklärte die südafrikanische Wissenschaftlerin Glenda Gray, die an den Tests beteiligt war, gegenüber der "Washington Times". "Ich habe deswegen tagelang nicht geschlafen. Nie wieder werde ich bei einem Versuch mithelfen." (dk)



#1 BjörnAnonym
  • 31.10.2007, 00:15h
  • Tolle Wissenschaftlerin, die angesichts eines - offenbar noch glimpflich - gescheiterten Tests gleich in Hysterie ausbricht. Was ist denn dann die Alternative? Nicht mehr forschen? Medikamente bzw. Impfstoffe ungetestet auf die Menschheit loslassen? Also alle Menschen zu potentiellen Testteilnehmern machen, ohne ihr Wissen und folglich auch ohne ihre Zustimmung?
  • Antworten » | Direktlink »
#2 stromboliProfil
  • 20.11.2007, 14:31hberlin
  • 24.09.2007
    HIV-Impfstoff wirkungslos

    New York (queer.de) - Der Pharmakonzern Merck hat die Erprobung eines HIV-Impfstoffes eingestellt, weil ihm keine Aussichten auf Erfolg eingeräumt werden. Wissenschaftler hatten große Hoffnungen in das Medikament V520 gesetzt, das die T-Zellen des Immunsystems stimulieren und so den Virus vernichten sollte. Erste Tests hatten noch Hoffnungen geweckt, die jetzt aber von einer Studie zunichte gemacht wurden, an der rund 3.000 Freiwillige aus den USA und Südamerika teilgenommen haben. Unter den Testpersonen, die V520 erhalten hatten, gab es ebenso viele HIV-Neuinfektionen wie in der Vergleichsgruppe, die mit Placebos behandelt worden war.

    "Alle HIV-Forscher sind sehr enttäuscht über diesen herben Rückschlag", erklärte Peter Kim, Chef der Merck Research Laboratories. "Unglücklicherweise ist es eine der schwierigsten Aufgaben der modernen Medizin, einen wirksamen Aids-Impfstoff herzustellen". (dk)"

    soviel über den umgang mit information und aufklärung.
    Das, lieber @björn sollte dir zu denken geben , anstatt bei der betroffenheit einer beteiligten wissenschaftlerin , den kriminellen umgang mit betroffenen auf (?) weibliche hysterie zu beschränken .
    vieleicht hilft generell der blick auf wissenschaftliche ethik und die ihrer vertreter:
    einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/730/der_co
    ntergan_erfinder.html
  • Antworten » | Direktlink »