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Hamburg - Der CDU-Senat will den Standort der Aids-Beratungsstelle am Bernhard-Nocht-Institut (BNI) aufgeben. Dies geht aus der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der SPD-Abgeordneten Tanja Bestmann und Lutz Kretschmann-Johannsen hervor. Im Jahr 2008 soll die Einrichtung mit der Zentralen Beratungsstelle für sexuell übertragbare Krankheiten (ZB) zusammengelegt werden.

Bestmann kritisierte die Entscheidung als falsch und forderte den Senat auf, kurzfristig sein Konzept für das neue Angebot vorzulegen. Es müsse sichergestellt sein, dass das neue Angebot ebenso gut wahrgenommen wird, wie die bisherigen Angebote. "Es darf gar nicht erst der Eindruck entstehen, es gebe Entspannung bei der Frage sexuell übertragbarer Krankheiten", sagte die Gesundheitsexpertin. Sie kritisierte gleichzeitig die schlechte Personalausstattung an den Beratungsstellen. An beiden genannten Einrichtungen sei derzeit jeweils eine Stelle nicht besetzt, zudem seien bereits in den vergangenen Jahren Planstellen gestrichen worden. Engpässe seien die Folge, denn beide Einrichtungen seien in Bezug auf die kostenlosen und anonymen HIV-Tests mehr als ausgelastet. "Es kommt bereits zu längeren Wartezeiten und Verweisen auf kostenpflichtige Angebote", sagte Bestmann.

Wie das Robert-Koch-Institut vergangenen Monat mitteilte, hat sich die Zahl der HIV-Neudiagnosen unter schwulen Männern im ersten Halbjahr 2007 um fünf Prozent erhöht (queer.de berichtete). (pm)



#1 WolfgangAnonym
  • 30.10.2007, 19:11h
  • Was möchte man denn von der CDU auch anderes erwarten?

    Es passt doch ins konservative Weltbild nach und nach solche Einrichtungen zu schließen, denn von man die Probleme nicht sieht, gibt es sie auch nicht...

    Das finden doch bestimmt auch die schwulen CDU-Wähler toll, oder?

    Endlich so schön angepasst sein und so schön normal und Wertekonservativ....
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#2 leftqueersAnonym
  • 31.10.2007, 07:28h
  • @Wolfgang: Das ist sie, die von Neoliberalen Politikern forcierte neue Gesellschaftsordnung, in der sich jeder selbst der nächste ist und in der Menschen nur nach dem, was sie "leisten" berechnet werden.

    Allen anderen wird dadurch im endeffekt die existenzberechtigung abgesprochen, also armen, alten, kranken.

    zum 1.1.08 werden auch die offiziellen arbeitslosenzahlen wieder massiv sinken, weil dann dank agenda 2010 mehrere hundert tausend menschen zwangsverrentet werden.

    Ich empfehle jedem an dieser stelle den Film Sicko von Michel Moore.
    So wird unser "Gesundheitssystem" auch mal aussehen, es sei denn, die Menschen hören langsam mal auf den leeren versprechungen der "volksparteien" zu folgen!

    www.sicko-themovie.com/

    www.sicko.senator.de/
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#3 MarkusAnonym
  • 31.10.2007, 08:17h
  • Als Roland Koch damals in Hessen an die Macht kam, atomisierte die CDU auch prompt die finanzielle Unterstützung für die AIDS-Hilfen - und stockte die Zuschüsse für den Vertriebenenverband massiv auf...
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#4 SimonAnonym
#5 FredAnonym
#6 MarkHBAnonym
  • 31.10.2007, 15:12h
  • Diese beiden Beratungsstellen liegen nur (knapp) 2 Kilometer auseinander... Wo ist das Problem?? Solange beide Stellen sich qualitativ nicht unterscheiden, beide kostenlos sind... Gibt es keins. Außer: Die Stadt spart Geld und kann es an anderer Stelle besser einsetzen.
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#7 leftqueersAnonym
#8 MarkHBAnonym
  • 01.11.2007, 12:21h
  • @leftqueers:

    na und? aber wozu braucht man zwei beratungsstellen, die fußläufig in zehn minuten zu erreichen sind? DAS ist geldverschwendung!

    davon abgesehen: wenn in einer stadt nichts saniert wird, vergammelt sie... wie laut würdest du dann schreien? hm...
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