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London (queer.de) - Der Chef der britischen Konservativen hat Medienberichten zufolge bei seiner Kritik an der Verwendung von Fördermitteln aus der staatlichen Lotterie mit einer harschen Wortwahl für Aufregung gesorgt. Demnach soll der David Cameron bei einem Arbeitsessen im britischen Kunstrat gesagt haben: "Ich hoffe, Sie fördern nicht zu viele einbeinige litauische Lesben".

Daraufhin schrieb der litauische Botschafter in London dem Oppositionsführer einen Brief, in dem er die Wortwahl kritisierte: "Es wäre äußerst hilfreich, genau zu verstehen, was Sie gemeint haben, als Sie Bezug auf die Litauer nahmen und wie dies – wenn überhaupt – mit dem Kunstrat zusammenhängt", so Vygaudas Usackas. Der Kommentar habe "eine Welle der Aufregung" in Litauen verursacht.

Eine Sprecherin Camerons erklärte inzwischen, die Aussage habe nichts mit Litauen zu tun, sondern mit der Vergabepraxis der Fördermittel. Außerdem habe der Tory-Chef nicht von "einbeinigen Lesben" gesprochen sondern von "einbeinigen Tänzerinnen".

Litauen zählt zu den homophobsten Ländern der EU. Anfang des Jahres hat die Mehrheit der Abgeordneten in einer Umfrage angegeben, Homosexualität für eine Perversion zu halten (queer.de berichtete). (dk)



#1 Der BastiAnonym
  • 01.11.2007, 10:55h
  • Uebersetzt bedeutet das: Gebt das Geld weder an Auslaender/Emmigranten, Behinderte oder Schwule/Lesben. Er haette das noch toppen koenne mit "alte arbeitslose einbeinige kinderreiche litauische Lesben" .

    Da die staatlichen Lottoeinnahmen, wahrscheinlich wie in Deutschland auch gerade Beduerftigen und Randgruppen zukommen sollen, ist die Aussage meiner Meinung nach ein klarer Grund um so jemanden mal zu feuern - ob man ihm dann mit Gewinnen aus staatlichen Lottoeinnahmen unterstuetzen soll?
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#2 gAnonym
  • 01.11.2007, 14:39h
  • Der Bericht mag sehr interessant gewesen sein. Jedoch die blinkende Werbung rechts neben dem Text pulsiert dermasen penetrant, das man sich kaum auf den Text konzentrieren kann.
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#3 GenauleserAnonym
  • 02.11.2007, 05:07h
  • Falsch: Wenn das Zitat stimmt, sollte NICHT ZUVIEL Geld an einbeinige litauische Lesben gegeben werden. Davon, sie überhaupt nicht zu fördern, wäre nicht die Rede gewesen.
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