Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?7850

Prävention mal anders: Die Zürcher Aids-Hilfe bietet "Klemmschwestern" Schnelltests an Raststätten an.

Von Dennis Klein

Ungeoutete Männer mit Kind und Kegel sind für die Aids-Hilfe bislang schwer zu greifen. Während in der Szene über sexuell übertragbare Krankheiten seit Jahrzehnten aufgeklärt wird, finden nur wenige Männer den Weg zum Beratungszentrum, deren nichtsahnende Ehefrau zu Hause brav die Kartoffelsuppe zubereitet. Deshalb kommen die Präventions-Arbeiter zu ihnen: Im März nächsten Jahres wird die Aids-Hilfe an drei Autobahnraststätten aufklären und dabei unter anderem einen Syphilis-Schnelltest anbieten.

"Wir erreichen dort eine völlig andere Gruppe als in Schwulenclubs oder Saunen", erklärt Benedikt Zahno von der Zürcher Aids-Hilfe. "Das Risiko ist groß, dass die Männer die Krankheiten zu Hause auf ihre Ehefrauen übertragen". An den "Sexraststätten" Kemptthal, Wädernswil und Büsisee sollen jeweils zwei Fachleute nachts vor Ort sein, wenn frustrierte Ehemänner Abwechslung suchen. Umsonst kann die Aids-Hilfe den Test leider nicht anbieten: Er soll 10 Franken kosten (rund 6 Euro).

Syphilis: Ansteckender als HIV

Es ist Not am Mann: In der Schweiz haben sich die Syphilisfälle dieses Jahr fast verdoppelt. "Das Problem ist, dass die Betroffenen die Symptome von Syphilis oft nicht erkennen", so Zahno. Die bakterielle Erkrankung wird zu zwei Dritteln bei Oral- oder Analsex übertragen. Über ein schmerzloses Geschwür, das vier Wochen nach der Infektion auftritt, verbreitet sich die Krankheit weiter – befindet sich das Geschwür in der Nähe des Darmausganges, bleibt es meist gänzlich unbemerkt. Auch ohne Behandlung heilt es ab - deshalb gehen viele Infizierte nicht zum Arzt. Nach einigen Monaten kommt es aber zu immer wiederkehrenden grippeartigen Beschwerden.

Der Infizierte kann währenddessen Dutzende anderer anstecken, theoretisch auch über Toilettendeckel, gemeinsam benutzte Bierflaschen oder Besteck. Jahre nach der Infektion haben sich die Erreger über den ganzen Körper verteilt und greifen die inneren Organe an – Langzeitschäden sind die Folge, ohne Behandlung stirbt der Erkrankte. Wird Syphilis erkannt, kann die Krankheit in zwei bis drei Wochen mit Penicillin besiegt werden.

Auch HIV-Tests sollen an den Schweizer Autobahnraststätten angeboten werden, allerdings nicht als Schnelltest. "Ich will nicht im Vorbeigehen jemandem sagen, dass er HIV-positiv ist. Dazu muss er zu uns ins Checkpoint kommen", erklärte Zahno. Auch in Deutschland gab es zuletzt Versuche, Menschen auf unkonventionellere Art zum Test zu bekommen. So hat sich die Münchener Aids-Hilfe in einem Pilotprojekt an schwule Discogänger gewandt (queer.de berichtete). Projekte für "Klemmschwestern" sind allerdings rar gesät.

31. Oktober 2007



#1 HampiAnonym
  • 02.11.2007, 02:36h
  • achje, auch das noch...die Autobahnraststätte Kemptthal kenne ich persönlich, aber nur weil man dort rund um die Uhr einkaufen kann, und ab und zu war ich dort auch um zwei Uhr morgens einkaufen, was sehr angenehm ist wegen fehlendem Gedränge vor der Kasse....aber ehrlich, Klemmschwestern hab ich dort noch nie welche gesehen, so weit her kanns mit den fickfreudigen verkappten Heteromännern also nicht sein. Und im März ist's vielen ja wohl eh noch zu kalt für Outdoor-Sex. Naja, ich fahr dann mal hin und beglupsche den Aids-Bus und falls ich so nen angeblich "frustrierten" Ehemann sehen sollte, dann red ich mit dem mal Tacheles.....nachher hat er dann wirklich Grund um frustriert zu sein (wer hört schon gern wenn man zu ihm sagt "na Du Hirni, bekommst wohl zu Hause nicht was Du brauchst, hättest das vielleicht vorher überlegen sollen bevor Du Deine Olle geheiratet und ihr Kinder angehängt hast, findest Du das etwa in Ordnung was Du hier tust, mein Gott wenn Du so scharf bist dann häng doch Deinen Schwanz in das Loch von einem Baum, statt Dir hier Syphilis zu holen, Mensch Meier, hast Du ein Hirn zum denken oder nur um zu ficken....?)
  • Antworten » | Direktlink »
#2 luckyAnonym
  • 04.11.2007, 12:07h
  • 3km weiter am Katzensee Hampi. Meinst Du, die AIDS-Hilfe schlägt sich in die Büsche? Aber wem erzähl ich das ....gelle :-) Und einkaufen erscheint mir dann auch nur wie ne Alibiveranstaltung
  • Antworten » | Direktlink »
#3 HampiAnonym
  • 04.11.2007, 23:58h
  • @lucky: Ich weiss ja nicht wie "verfickt" Du bist, ich war jedenfalls tatsächlich ausschliesslich einkaufen an der Raststätte in Kemptthal und sah dort noch nie Kerle rumlungern. Mit dem Katzensee bei Zürich hast Du freilich recht, der ist bekannt fürs Cruisen, aber wenn ich mal dort mit dem Auto vorbeigefahren bin, die Typen die dort rumlungern möchtest nicht mal Du geschenkt unter dem Weihnachtsbaum, so hässlich und schmuddelig sind die, pfui Teufel. Da siehst Du deren Feigwarzen am Arsch schon durch die schmutzige Jeans durch. Mag sein dass auch mal ein durchgestylter Banker auftaucht, aber doch eher selten und dann für mich auch sehr suspekt, da ich denke, wer auf Cruising Tour geht, der ist ähnlich einem streunenden Hund selbst unter frisch gebügelter Wäsche möglicherweise voller Syphilis und noch schlimmerem mehr, nein danke, da besorg ich es mir in meiner reinlichen Eigentumswohnung doch lieber selber inklusive dem in meiner Waschmaschine antibakteriell gereinigten Anal-Plug, das ist sicherer und macht erst noch mehr Vergnügen als draussen in Kälte und Dunkelheit...brrr
  • Antworten » | Direktlink »