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Einer neuen Studie zufolge macht das liberalere Klima selbst harte Männer aus Macho-Sportarten offen für Homo-Spielchen.

Von Dennis Klein

In schwulen Pornos wird gerne gemutmaßt, was in der Umkleidekabine und in den Duschen amerikanischer Footballspieler passiert. So unwahr scheinen die Fantasien nicht zu sein: Ein Sportsoziologe hat 47 "typische" heterosexuelle Footballspieler über ihre sexuellen Aktivitäten befragt. 19 von ihnen berichteten, dass sie auch schon sexuelle Erfahrungen mit anderen Männern gesammelt haben – das sind ganze 40 Prozent.

Maskulinität sagt nichts über bevorzugte Sexpartner

"Die Ergebnisse unterstützen meine Annahme, dass Homophobie unter männlichen Mannschaftssportlern in Nordamerika in allen Bereichen auf dem Rückzug ist", erklärte Professor Eric Anderson von der Universität Bath (England). "Maskulin zu sein sagt nichts mehr darüber aus, mit wem man schläft." Anderson selbst war einst der erste offen schwule Football-Trainer an einer US-Highschool.

Die befragten 47 Männer waren alle in Highschool-Mannschaften in der gesamten USA aktiv. Sie sind zwischen 18 und 23 Jahre alt. Jetzt arbeiten sie als Cheerleader. Anderson sagte allerdings, die Ergebnisse würden nicht dadurch beeinflusst, dass die Befragten jetzt als "Anfeuerer" für Footballteams arbeiteten, was als traditionell weibliche Aufgabe gilt. Sie hätten allesamt traditionell maskuline Züge im Verhalten, in der Kleidung und in sexuellen Aktivitäten.

Hetero- und Homosexualität verschwimmt

"Viele der Informanten haben Sex mit Männern. Sie denken nicht, dass gleichgeschlechtlicher Sex ihre heterosexuelle Identität in Frage stellt", erklärte Anderson. "In anderen Worten: Schwulen Sex zu haben macht sie nicht automatisch schwul in ihrem Freundeskreis." Während manche von ihnen Sex lediglich mit anderen Männern hatte, sammelten andere Erfahrungen bei Gruppensex, bei dem auch Frauen teilnahmen. Manche der Footballspieler stuften diese Aktivität als homoerotisch ein, andere nicht. "Die Vielzahl der sexuellen Aktivitäten wird nicht mehr als Tabu gebrandmarkt", so Anderson. Das sei auch in Nachtclubs zu beobachten, in denen Männer vermehrt miteinander tanzten. "Das ist etwas, was vor zehn oder 20 Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Die Zeiten ändern sich sehr schnell", so Anderson.

Drei Gründe für geändertes Verhalten

Der Sportsoziologe führt drei Gründe für das geänderte Verhalten der einstigen Supermachos an. Erstens führe die positive Darstellung von Homosexualität im Fernsehen – zum Beispiel in Serien wie "Will and Grace" – dazu, dass Schwulsein entabuisiert wird. Zweitens sorgt das Internet dafür, dass Neugierige leichter mit schwulen Männern Kontakt aufnehmen können. Drittens bewirkt die Schwächung des religiösen Fundamentalismus in den USA, dass homosexuelle Kontakte nicht mehr verteufelt werden.

Trotz der neuen Offenheit hat sich bislang noch kein Profispieler als schwul geoutet. Dort herrscht scheinbar die Devise vor: Was in der Mannschaftsdusche passiert, bleibt in der Mannschaftsdusche…

2. November 2007



14 Kommentare

#1 HampiAnonym
  • 03.11.2007, 02:43h
  • ich frage mich ob dieser schwule Professor wirklich recht hat oder ob hier nicht auch der fromme Wunsch Vater des Gedankens war, rennt doch so mancher Homo dem Ideal des muskelbebackten sportlichen Kerls hinterher. Jede Husche hier kennt zum Beispiel den berühmtesten Tennisspieler der Welt, den Schweizer Roger Federer! Na, wieviele Huschen würden wohl gerne hier mit dem Federer das Bettchen teilen?? Ich garantiere und schwöre bei meinem Augenlicht, dass dieser obersympathische Traumtyp nie, nie, nie, nie mit einem einzigen Kerl Sex haben wird noch je gehabt hat! Gute Typen sind eben stockhetero. Die rassige Freundin von Roger Federer würde vermutlich auch jedem Schwulen den Schwanz abhacken, wenn er je versuchen würde, sich am Hintern von Roger Federer zu vergreifen, und Recht hätte sie!
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#2 stephanAnonym
  • 03.11.2007, 06:09h
  • Tja Hampi, Dein Leben muß wirklich eine Katastrophe sein. Wie kann man sich selbst nur so verbascheuen und verleugnen.

    Zur "Studie":
    47 Befragte, alle jetzt als Cheerleader (?) unterwegs - was natürlich keinesfalls mit irgendwelchen Vorurteilen korreliert:
    Irgendein wissenschaftlicher Anspruch scheint mir da nicht erfüllt zu sein; außer natürlich der der Sportwissenschaft, aber deren Wissenschaftlichkeit ist ja bekannt^^
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#3 GeorgiosAnonym
  • 03.11.2007, 06:22h
  • Die Männer die wirklcih gut aussehen und Stil haben mein lieber Hampi...das sind meist Schwule und eben nicht Heten! Jede Frau wird dir dasselbe sagen.......das weiss sowieso jeder.....
    Wo schauen sich heterosxuelle Männer Style jeglicher Art ab? Bei schwulen natürlich.....und dann nennt Beckham das ganze einfach "metrosexuell"...dass ich nicht lache....die Heten Männer können froh sein, dass es Schwule gibt, denn die zeigen Ihnen wie man sich richtig und vor allem nett und zuvrkommend benimmt und wie man sich richtig kleidet....

    Hampi Hampi LOOOOOOOOOOOOOOL So ein Selbsthass schon wieder....warum stürzt du dich eigentlich nicht vom Dach? Ich meine du bist doch schwul und schwulsein ist deiner Ansicht nach doch abnormal und damit nicht lebenswert.....also eine berechtigte Frage oder?

    Weisst du was Hampi? Jetzt mal ehrlich und Butter bei die Fische ....du gehst den Leuten hier tierisch auf die Nerven, weil wir alle dauernd deinen geistigen Müll ertragen müssen....kapiers endlich!
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#4 KonstantinEhemaliges Profil
  • 03.11.2007, 09:28h
  • @ Hampi: Die hat wirklich irgendwer volles Rohr ins Gehirn geschissen und vergessen zu spülen! Dieser Federer sieht völlig schmalzig und ekelhaft brav aus. Den kann seine "rassige" Freundin gerne behalten! ICH stehe auf KERLE und nicht auf solche Schwiegermutter-Lieblinge! Aber du kannst ihn gerne als feuchten Traum behalten! Ich gönns dir von Herzen!

    p.s. Dafür, dass er der berühmteste Tennisspieler sein soll, hab ich den Namen noch nie gehört! Dachte immer, das wäre John Machenrohe (oder wie der sich schreibt) bzw. datt Borris oder Björn Borg. Nun denn, du weisst ja meistens mehr, als alle hier zusammen!
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#5 HampiAnonym
  • 03.11.2007, 14:02h
  • @georgios: Und warum stürzt Du Dich nicht vom Dach? Die gleiche Frage geb ich mal einfach an Dich zurück. Nimm ausserdem lieber mal Stellung zur Nr. 1 im Welttennis, Roger Federer! DAS ist ein Super-Typ! Und das ist es genau, was die Huschen hier so ärgert: Er ist tatsächlich ein absoluter Schwiegermutter-Typ, stockhetero und obersympathisch! Er ist der absolut beste Tennisspieler der Welt und kein einziger Schwuler kann ihm das Wasser reichen in Bezug auf Sport! Er erregt mich übrigens absolut nicht sexuell, aber ich wäre gerne so wie er.....sexuell erregen mich, muss ich es immer wiederholen, tatsächlich die abgefuckten Ficker-Typen, und zwar mit einer gehörigen Portion Verachtung, nach dem Motto "so ein geiles abgefucktes verkommenes dummes Fickarschloch". Dann muss ich an mir Hand anlegen, und bin "nach dem Schuss" echt froh dass ich solch miesen Typen in der Realität nicht begegnen muss, ich hatte auch nie das Bedürfnis so einen stinkenden Furzer persönlich an mich ranzulassen, was mich vor Syphilis, Feigwarzen und dergleichen mehr bewahrt hat. Ja, es ist nun mal so, die Verachtung ist Teil meiner persönlichen Sexualität, so wie es Heten gibt die nur noch abspritzen können wenn eine Domina ihnen Nadeln in Arsch und Schwanz steckt, was als Technik ja auch bei manchen Schwulen sehr beliebt sein soll! Und der feminine feingliedrige Schwule "von Nebenan" der ansonst unauffällig lebt, da regt sich bei mir rein gar nichts in der Hose!
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#6 DavidAnonym
  • 03.11.2007, 14:31h
  • "Und das ist es genau, was die Huschen hier so ärgert: Er ist tatsächlich ein absoluter Schwiegermutter-Typ, stockhetero und obersympathisch! Er ist der absolut beste Tennisspieler der Welt und kein einziger Schwuler kann ihm das Wasser reichen in Bezug auf Sport! Er erregt mich übrigens absolut nicht sexuell, aber ich wäre gerne so wie er....."

    Was soll UNS das ärgern? Was kratzt MICH das?
    DU bist doch derjenige, der ihn beneidet, und nicht wir.
    Warum sollen WIR das Bedürfnis haben ihm das Wasser zu reichen? Vielleicht hat unsereins nicht das Bedürfnis sich danach messen zu lassen...So in Blödsinn... Als ob DAS eine Frage nach der Oriertierung ist.
    Es kommt auf die Leistung an, mehr nicht. Da ist es wurscht ob hetero, homo, bi, asexuell...
    Warum soll man sich das überhaupt als Beispiel nehmen??
    Der erfolgreichste deutsche Tennisspieler ist und bleibt Boris Becker - ein tolles Vorbild. Was hat er denn gross geleistet als Mensch? Ich sage nur "Besenkammer - bin ich jetzt schon drin oder was??"
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#7 DavidAnonym
  • 03.11.2007, 14:38h
  • Aber das muss man sich mal zergehen lassen:

    "Er ist der absolut beste Tennisspieler der Welt und kein einziger Schwuler kann ihm das Wasser reichen in Bezug auf Sport"

    Wie steht es denn um die beste, bzw. erfolgreichste TennisspielerIN aller Zeiten?
    Martina Navratilova. Jetzt setze die mal in deine Aussage rein.
    Welcher sexuellen Orientierung gehört die doch gleich an?

    Im Gegensatz zu den anderen Tennisspielerinnen heutzutage, die ausser im Sport vielleicht noch als Wichsvorlage heterosexueller Männer herhalten können, hat diese Frau menschlich sehr viel getan.
    Sich für Minderheiten eingesetzt.
    Davon könnten sich die heutigen Kolleginnen mal eine Scheibe abschneiden.

    Noch was:
    Andere Mütter sind mit ihren schwulen Schwiegersöhnen auch zufrieden - selbst in spiessigen Familien auf dem Dorf.
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#8 HampiAnonym
  • 03.11.2007, 15:26h
  • @David: Das ist mir natürlich auch bekannt, dass Martina Navratilova eine Lesbe ist. Weisst Du, ich habe einfach zu oft schon den Satz gehört über sie "ja, sie ist eine tolle Tennisspielerin, und sie macht auch viel Gutes im sozialen Bereich, schade nur, dass sie eine Lesbe ist". Und bitte, mach Du Dir nichts vor, dass Mütter mit ihren schwulen Schwiegersöhnen zufrieden sind. Diese Mütter schlucken die Tatsache wohl eher runter, weil sie ansonsten Gefahr laufen, dass ihre schwulen Söhne den Kontakt zu ihnen abbrechen. Und sage mir bitte NICHT, dass Mütter glücklich sind, wenn andere Mütter damit prahlen, dass sie inzwischen Grossmütter geworden sind und eine riesige Freude an ihren Enkelkindern haben....Mütter schwuler Söhne kommen höchst selten in den Genuss von leiblichen Enkelkindern, es sei denn via anonyme "Eispenderin" und eine Leihmutter die das Kind dann austrägt....nicht wirklich etwas womit Mütter an Kaffeekränzchen bei anderen Grossmüttern prahlen möchten....
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#9 DavidAnonym
  • 03.11.2007, 16:34h
  • "Weisst Du, ich habe einfach zu oft schon den Satz gehört über sie "ja, sie ist eine tolle Tennisspielerin, und sie macht auch viel Gutes im sozialen Bereich, schade nur, dass sie eine Lesbe ist".
    Aha. Interessant das solche Menschen das als Massstab nehmen.
    Auf die Tatsache, das sie vielleicht DESHALB im sozialen Bereich viel getan hat, gerade WEIL sie aus einer Minderheit stammt und sich deshalb einsetzt, darauf kommen die Leute nicht??
    Was für ein beschränktes Weltbild.

    Und nun zum 1324768934.male:
    Meine Mutter ist über die Tatsache, das sie (noch) nicht Oma ist, nicht unglücklich.
    Auch über die Tatsache nicht, das ich kein arrogantes (heterosexuelles) Arschloch geworden bin, der Mutter und Kind im Stich lässt... und so sehr sie sich schwer getan hat - zieht sie mich wie ich bin sicherlich einem solchen Sohn vor.
    Du hast doch selber keine Ahnung wie es ist Kinder zu haben, noch wie es ist in einer schwulen Beziehung zu leben.
    Ich würde mich arg mit Kommentaren (oder besser gesagt Unterstellungen) über diese Menschen zurückhalten.
    Weisst du was für Eltern das wichtigste ist, oder sein sollte:
    Das ihre Kinder auf ihre Weise glücklich sind.
    Das sollte noch vor irgendwelchen Vorstellungen ANDERER Menschen Vorrang haben.
    Würde ich als Vater so sehen. Ich würde mich schämen, wenn ich einem Kind den Segen geben würde dem anderen Kind aber verwehren würde auf seine Weise glücklich zu sein - nur weil es anderen nicht in dem Kram passt.
    Und ich würde es mir verbitten, andere Menschen darüber urteilen zu lassen - die sind ja schliesslich auch auf ihre Weise glücklich, und man redet denen auch nicht ins Leben rein.
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#10 DavidAnonym
  • 03.11.2007, 16:40h
  • "Mütter schwuler Söhne kommen höchst selten in den Genuss von leiblichen Enkelkindern"

    Dann haben sie halt Pech gehabt! SELBER SCHULD!

    Früher war es üblich das man mehrere Kinder hatte.Und es gab in Grossfamilien IMMER eine kinderlose Tante oder Onkel - warum nur?
    Wenn eine Mutter "nur" ein Kind in die Welt setzt, dann darf sie nicht darüber jammern das das Kind sich ebenfalls das gleiche Recht "rausnimmt" und dann eben keine Kinder in die Welt setzt.
    Der Mutter stand es ja auch frei, mehrere Kinder in die Welt zu setzen.
    Ich finde es ziemlich vermessen, denn immerhin haben die Eltern zu 99,9% auch nur zum Spass und nicht zur Fortpflanzung gepimpert.

    Und zur Navratilova: Du hast gesprochen, welcher schwuler Sportler das Wasser reichen kann - da die Frage eigentlich dämlich ist, kann man fragen welche HETEROSEXUELLE Sportlerin ihr das Wasser reichen kann.
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