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Kuala Lumpur (queer.de) - In Malaysia sind 37 Männer im Alter von 20 bis 45 Jahren verhaftet worden, weil sie an einer Sex-Party teilgenommen haben. Die "Tat" soll auf der Insel Penang in einem Fitnesscenter begangen worden sein. Die Polizei fand nach eigenen Angaben neben gebrauchten Kondomen und Gleitgel auch 20 Schwulenmagazine sowie vier pornografische Video-CDs. Außerdem seien sechs Behälter mit Kondomen sichergestellt worden.

"Nach unseren Informationen wurde die Einrichtung schon öfters für schwule Aktivitäten gebraucht", erklärte Polizeichef Azam Abdul Hamid gegenüber der Nachrichtenagentur AP. "Das widerspricht unserer Kultur und unserer Art zu leben." Azam erklärte, dass jetzt auch andere Einrichtungen genauer beobachtet werden würden, um schwule Aktivitäten zu verhindern.

Unter den Verhafteten befindet sich auch mindestens ein britischer Staatsbürger. Penang lebt neben der Elektronik-Industrie vor allem vom Tourismus.

Auf schwulen Sex (auch außerhalb von Orgien) stehen in Malaysia bis zu 20 Jahre Haft und Peitschenhiebe. (dk)



#1 ÜwchenAnonym
  • 07.11.2007, 14:08h
  • Wiedermal eine ehemalige Europäische Kolonie die Jahrhundertelang von der Europäischen intoleranz unterdrückt,ausgebeutet und dann nach dem alle Menschen zur absoluten intoleranz und hass erzogen wurde allein gelassen wurde. Kein Wunder das sie so intolerant sind. Es muss doch irgendein zusammenhang damit geben das alle Länder in denen Homosexuelle verachtet werden ehemalige Langjährige Europäische Kolonien sind. Das ist kein ZUFALL!
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#2 FredAnonym
  • 07.11.2007, 14:14h
  • ja, wie die kolonien in südamerika!
    die intoleranz und gewalt ist tief im islam verwurzelt,nicht ohne grund hat sich der imperialistische islam in 58 ländern mit dem schwert ausgebreitet und im koran 242 gewaltaufrufe.
    WER KANN ENDLICH DEN ISLAM STOPPEN!

    schön, das wir in europa leben,wo menschenwerte noch zählen -naja bald nicht mehr, wenn der islam sich etabliert.
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#3 redforceAnonym
  • 07.11.2007, 16:55h
  • Könnte man "Tat" bitte unter Anführungszeichen setzen?

    Ein guter Vorschlag, schon geschehen! Red.
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#4 seb1983
  • 07.11.2007, 16:58h
  • @Üwchen

    Da nahezu die gesamte außereuropäische Welt, als Ausnahmen fallen mir spontan Japan, China, Liberia und Äthiopien ein, einmal Kolonien waren ist das eine eher amüsante Feststellung :-))))
    Von daher kannst du Europa für alle Probleme auf der Welt verantwortlich machen
    Australien (den lieben Präsidenten mal ausgenommen) und Neuseeland als ehemalige Kolonien etwa haben sich wirtschaftlich und für Schwule prächtig entwickelt...

    @Fred

    Eine etwas differenzierteree Haltung würde dir gut tun.
    So sind die USA heute auch nicht mehr die Verfechter der Menschenrechte und missachten internationales Recht, ein großer Pluspunkt der Europäer! sie sind aber auch nicht das Reich des Bösen.

    Der christliche Glauben ist für Intoleranz und Kriege im Grunde ebensogut geeignet wie der Islam, wir hatten auch Reformationskriege und Kreuzzüge, in eroberten Gebieten wurde grausam bekehrt und abgeschlachtet wo islamische Herrscher tolerant waren.
    Unser Vorteil ist dass das Christentum heute weitgehend entpolitisiert ist und wir in laizistischen Staaten leben, nicht 100%ig aber auf mehr als solider Basis.
    Von Papst und Co werden zwar beleidigende Aussagen abgegeben, aber wer interessiert sich schon wirklich dafür??

    Vielen islamischen Predigern, die großen Einfluss auf ihre Schäfchen haben, muss eben von ihren Regierungen der Einfluss entzogen werden, Religion und Politik und Gesellschaftsvorstellungen dürfen nicht miteinander vermischt werden.
    Dinge wie die islamische Menschenrechtserklärung sind somit völlig inakzeptabel!!!

    de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrec
    hte_im_Islam
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#5 luke12Anonym
  • 07.11.2007, 17:39h
  • ""Das widerspricht unserer Kultur und unserer Art zu leben." Azam erklärte, dass jetzt auch andere Einrichtungen genauer beobachtet werden würden, um schwule Aktivitäten zu verhindern."

    So ganz stimmt das wohl nicht. Im Islam gibt es durchaus schwulen Sex, der zumindest still geduldet wird, weil er als solcher nicht gesehen wird. Viele junge männliche Moslems machen erste sexuelle Erfahrungen mit Männer. Diese "Erfahrungen" werden häufig in den sehr populären Badehäusern gemacht, in denen streng nach Männlein und Weiblein getrennt wird. Alle wissen, was in diesen Badehäusern geschieht und dulden es. Solche Badehäuser, die anscheinend rechtsfreier Raum zu sein scheinen, gibt es auch im islamischen Malaysia und solche Orgien entstehen wohl auch kaum aus dem nichts.

    Aber die Leugnung oder stille Akzeptanz von Homosexualität ist nicht ungewöhnliches. Es gibt asiatische und afrikanische Sprachen, die keinen Begriff für Homosexualität haben, übrigens vollkommen unabhängig davon, welcher Religion die betreffende Volksgruppe anhängt. Wir vergessen auch bitte nicht, dass es in christlichen Ländern auch noch nicht so lange her ist, dass Homosexualität mit dem Tode bestraft wurde, oder mit hohen Strafen sanktioniert wurde.

    Im US Staat Alabama wurde noch vor wenigen Jahren ein Vater zu 2 Jahren auf Bewährung verurteilt, weil Gott ihm aufgetragen hatte, seine lesbische Tochter zu erschießen. Morde an Homosexuellen werden bis zum heutigen Tag auch in christlichen Ländern durchaus anders bewertet, wenn der Täter aus einem stark christlich geprägten Umfeld stammt. Gleichstellung hin oder her. Das nennt man dann Affekt-Handlung. Da kann dann aus einem Mord an einem Homosexuellen schon mal eine Körperverletzung mit Todesfolge werden. Eigentlich müssten sich die Christen und die Moslems doch supi verstehen, oder?
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#6 oh gottAnonym
  • 08.11.2007, 16:31h
  • an alle islamkritiker/verteidiger
    das hat doch alles nix mit der frage islam oder christentum zu tun!!!!
    wem ist das denn jetzt immer noch nicht klar?!?
    die frage ist: wie stehts mit der aufklärung?
    mustafa kemal genannt atatürk :"es gibt viele kulturen, aber nur eine zivilisation"
    leider sind viele kulturen auf dieser erde noch weiter vom ziel entfernt als wir
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#7 FloAnonym
  • 11.11.2007, 16:47h
  • "Penang lebt neben der Elektronik-Industrie vor allem vom Tourismus."

    Wenn der Tourismus dort so wichtig ist, wäre das das ideale Mittel dort etwas zu ändern. Aber das kriegen wir ja eh wieder nicht hin, alle zusammen an einem Strang zu ziehen....
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#8 TufirAnonym
  • 09.04.2008, 13:45h
  • Möglicherweise weil zumindest einige von uns ungern mit Leuten an einem Strang ziehen, die sofort wieder die Xenophobie schüren und fragen, wer den Islam stoppen kann.
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