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Der in Amerika umstrittene Roman "Jesus in Love" liegt jetzt in deutscher Übersetzung vor.

Von Carsten Weidemann

Was, wenn Jesus wusste, wie es ist, anders zu sein? Überraschende Antworten finden sich in "Jesus in Love", einem Roman, der sich das Leben Jesu neu vorstellt: Als erotisches und mystisches Abenteuer im Palästina des ersten Jahrhunderts.

Jesus, der Erzähler, spricht mit einer mitreißenden modernen Stimme, wenn er seine engen Beziehungen offenlegt: Mit Johannes, dem geliebten Schüler (einem schwulen Mann, der den Tod seines Liebhabers betrauert), mit Maria Magdalena (einer hochintelligenten Überlebenden sexuellen Missbrauchs) und mit dem vielgeschlechtlichen Heiligen Geist.

Kittredge Cherry ist eine lesbische, christliche Autorin, deren Kirchendienst sie auf den schmalen Grat der internationalen Diskussion von Sexualität und Spiritualität geführt hat. Auf ihrer Website JesusInLove.org, der ersten Seite, die sich mit dem schwulen Christus befasst, stellt sie spirituelles Material zur Verfügung. Cherry wurde von den Metropolitan Community Churches geweiht und war sieben Jahre als Geistliche in der schwul-lesbischen Szene tätig, bevor gesundheitliche Probleme sie zu einem beschaulicheren Leben zwangen.

Das Schreiben von "Jesus in Love! hat Cherry geholfen ihre gesundheitlichen Probleme zu meistern. "In meinem Gebet, traf ich einen Jesus, mit der göttlichen und menschlichen, also der gesamten Palette der sexuellen Orientierung und geschlechtsspezifischen Identität", sagte sie.

Kittredge Cherry: Jesus in Love, edition euQor, 288 Seiten, Paperback 24,90 €, Hardcover 34,90 €

7. November 2007



#1 FredAnonym
  • 07.11.2007, 14:16h
  • hoffentlich verbrennen die christen jetzt auch nicht fahnen,brennen botschaften nieder oder sprengen sich in die lust, weil jesus beleidigt worden ist.
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#2 hwAnonym
#3 pashaAnonym
  • 07.11.2007, 23:14h
  • ja hallo fuer mich war das schon immer klar das jesus in sachen liebe keine grenzen kennt - da brauch ich keinen bestseller aus amerika . ausserdem hat oder sollte jeder sein eigenes jesus"bild" im herzen (oh gott - wie patetisch ) haben und dieses ist dann auch sehr variabel . ich brauch nicht immer denn gleichen jesus - also nix starres .... na vielleicht versteht mich ja hier jemand ?? grusskuss pasha
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#4 skydiverProfil
  • 07.11.2007, 23:30hStuttgart
  • Ich seh vor meinem inneren Auge die "Schwarzkittel" schon vor "Wut" über den Inhalt der Lektüre im Kreis springen (!!!) :-)
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#5 Peter2Anonym
  • 08.11.2007, 09:56h
  • @pasha

    also ich verstehe dich sehr gut. Es geht hier doch nicht um Jesus als reale Figur, sondern um ein inneres Gespräch mit dem Autor selber. Über den "Umweg" über Jesus hat er sich letztlich nur selbst entdeckt. Und so geht es jedem, der mit Gott oder wer weiß wen "redet". Wie Jesus wirklich war, werden wir niemals wissen....und ehrlich gesagt, es interessiert mich nicht, denn es bringt uns nichts. Das Buhlen nach einen bisexuellen jesus ist ja letztlich nur ein Versuch unsere Homosexualität vor der Kirche rechtfertigen zu wollen. Und genau da sollten wir einfach nicht mitmachen. Jesus als persönliche Erfahrung...das ist okay....Aber Jesus als reale Person sollten wir da lassen wo sie ist......
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#6 KoKAnonym
  • 30.11.2007, 19:56h
  • @ Fred: Vielleicht täte es manchen Christen gar nicht so schlecht, "sich in die LUST zu sprengen" ;o) Alles andere ist natürlich recht gottlos, da stimm ich zu ...
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