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Bangkok (queer.de) - Thailändische Homo-Aktivisten protestieren gegen die größte Versicherungsgesellschaft des Landes, die in Hongkong ansässige American International Assurance (AIA). Natee Teerarojjanapong, Chef der "Gay Political Group of Thailand", hat die Gesellschaft verklagt, weil sie seinen Antrag auf eine Lebensversicherung wegen seiner sexuellen Ausrichtung abgelehnt hatten. Das sei ein Verstoß gegen Artikel 30 der neuen Verfassung, die erst vor drei Monaten beschlossen wurde (queer.de berichtete). Dort wird Diskriminierung von anderen Geschlechtsidentitäten ausdrücklich verboten.

AIA begründete die Ablehnung der Versicherung damit, dass es besondere Risikofaktoren durch eine "persönlichen Lebensweise" gebe. Die Gesellschaft gab an, dass sie 95 Prozent der Anträge zustimmen würde. 1,4 Prozent würden abgelehnt, weil sich die Gesellschaft wegen des "hohen Risikos" (z.B. HIV/Aids) den Abschluss nicht leisten könne.

Die AIA ist ein Tochterunternehmen der New Yorker American International Group, zu der in Deutschland die Wüba-Versicherung gehört. (dk)