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Den Haag (queer.de) - Die Niederlande hat ihre Botschafter in Entwicklungsländern angewiesen, sich für Homo-Rechte einzusetzen. Laut Entwicklungsminister Bert Koenders von der sozialdemokratischen Partij van de Arbeid (PvdA) sollen die Vertreter Den Haags in Ländern, die Entwicklungshilfe von den Niederlanden erhalten, für die Legalisierung von Homosexualität und für Gesetze zum Schutz von Schwulen und Lesben werben.

Koenders erklärte im niederländischen Parlament, dass in 18 der 36 geförderten Länder Homosexualität illegal sei. Er sagte auch, dass die Diskussion über Homo-Rechte in solchen Ländern vermieden werden müsse, in denen das zu einer homophoben Gegenreaktion führen könne.

Insgesamt gibt die Niederlande mehr als vier Milliarden Euro jährlich für Entwicklungshilfe zugunsten von Ländern in Afrika, Südamerika und Asien aus. (dk)



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15 Kommentare

#1 MAnonym
  • 08.11.2007, 15:25h
  • 4000 000 manmanman, die Niederländer sind ja richtig spendabel. Nicht das der Staatshaushalt davon überdehnt wird.
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#2 hwAnonym
#3 FredAnonym
#4 hwAnonym
#5 coleAnonym
  • 08.11.2007, 20:23h
  • Tja, guter Vorschlag, aber vollkommen an der Realität vorbei. So sehr ich es befürworte, dass Homosexuelle überall auf der Welt wenigstens von Staats wegen frei leben dürfen, ist der holländische Vorstoß unrealistisch. Länder der Dritten Welt haben (auch wenn sich das hart anhört) ganz andere Probleme. Aids, Aidswaisen, instabile Regierungen, Kindersoldaten, ausbeuterische Diktaturen, Hunger, Armut, Seuchen, immer wieder blutige Aufstände und Revolten ethnischer Minder- oder Mehrheiten, nur um mal ein paar zu nennen.

    Einem Bauern in Sierra Leone, einem der ärmsten Länder der Dritten Welt, sind Homorechte schnurz egal. Der will nur überleben. Alle zwei Sekunden stirbt ein Kind in der Dritten Welt an Hunger oder Krankheit. Entwicklungshilfe für diese Länder zu streichen, dürfte wohl kaum der richtige Weg sein, um einen Erziehungseffekt in Sachen Menschenrechte zu erreichen. Das Gegenteil dürfte der Fall sein.
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#6 LiangAnonym
  • 09.11.2007, 06:55h
  • Die Zahl der Menschen die sonst vielleicht ein gutes Leben haben und hart und erhlich Geld verdienen dann aber wegen ihrer sexuellen Orientierung sterben muessen ist aber bestimmt auch nicht klein.
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#7 coleAnonym
  • 09.11.2007, 11:26h
  • @ Liang

    Ich habe auch nicht das Gegenteil behauptet. Ich denke nur, dass der Weg zur Einhaltung von Menschenrechten nicht der über Leichen sein kann. Das wäre nicht nur paradox, sondern verantwortungslos.
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#8 georgAnonym
  • 09.11.2007, 13:08h
  • die entwicklungsländer sind dringend auf hilfe angewiesen.
    warum sollte, eine aus meiner sicht gesehene , legitime erpressung möglich sein?
    wessen kohle ist mehr wert, sinnvoller?
    die der katholischen kirche für den bau neuer gotteshäuser, die den aidskranken und denen, die es täglich werden, weil sie keine kondome verwenden dürfen, nicht hilft, oder eine zweckgebundene wirtschaftshilfe für das gemeine Volk?
    sollte man dieses den regierenden dort, die ohnehin in reichtum fast ersticken, vielleicht auf diese weise klarmachen?
    sollten nicht alle wirtschaftshelfer so verfahren, wenn die landesregierenden nicht bereit sind, die menschenrechte umzusetzen und sollte man nicht die ausbeutung der dort reichlich vorhanden bodenschätze durch westliche unternehmen unterbinden, indem man das KNOW HOW und die mittel zur verfügung stellt, damit das volk profitiert?
    ausbildung und kohle, zweckgebunden?
    die ansätze sind gut aber sie machen die reichen noch reicher.
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#9 FredAnonym
  • 09.11.2007, 13:30h
  • "die der katholischen kirche für den bau neuer gotteshäuser"

    nee, ich bin eher für neue moscheen,damit die schwulenhatz in europa noch größer wird,oder wir solche zustände wie in islamischen staaten bekommen.
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#10 georgAnonym