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Seoul (queer.de) – Wegen des Drucks konservativer christlicher Gruppen hat die südkoreanische Regierung die Merkmale "sexuelle Ausrichtung" und "Geschlechtsidentität" aus dem geplanten Antidiskriminierungsgesetz entfernt. Das Justizministerium strich insgesamt sieben der geplanten 20 Merkmale, darunter auch "Nationalität" und "Muttersprache".

"Damit ist das kein Antidiskriminierungsgesetz mehr, sondern eines, das die Gleichstellung eher noch behindert, so Homo- und Transsexuellengruppen in einer gemeinsamen Erklärung. "Konservative christliche Gruppen sollten endlich mit ihrer Hexenjagd auf sexuelle Minderheiten aufhören." Sie hielten gestern in Seoul eine groß angelegte Pressekonferenz ab, an der auch Vertreter anderer Menschenrechtsorganisationen und Politiker von den oppositionellen Sozialdemokraten teilnahmen.

Im traditionell buddhistischen Südkorea bekennen sich wegen aggressiver Missionierungsprogramme immer mehr Menschen zu evangelikalen Kirchen. Inzwischen gibt es im Land mehr Christen als Buddhisten. Knapp die Hälfte der Bevölkerung ist allerdings konfessionslos. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

10 Kommentare

#1 georgAnonym
  • 09.11.2007, 16:00h
  • da kann man mal sehen, was sich so alles hinter der bezeichnung"christlich" versteckt. und was für eine macht die haben.
    wer da wohl alles mitmischt??????? na, wer wohl?????
    zahlt nur alle schön kirchensteuer, wegen der trauung, vielleicht sogar in weiss, der angeblichen farbe der unschuld.
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#2 FredAnonym
#3 wolfAnonym
  • 09.11.2007, 17:11h
  • na die zeit der christlichen bettelei ist ja wieder da, man sieht ja nur allzu deutlich, dass diese gelder für missionierung, egal in welchem sinne, unter irgendeinem deckmäntelchen missbraucht werden.
    und aus lauter dümmlicher gottgläubigkeit, wagt sich keiner gegen diese religionsvereine vorzugehen.
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#4 ÜwchenAnonym
  • 09.11.2007, 18:25h
  • Herrlich Fred wie du es immer wieder schaffst den Islam in ein Thema zu packen wo es vorne und hinten nix verloren hat. Was denn? Hast du verschwörungstheoretiker nix parat das die Moslems die Christlichen Kirchen dazu gezwungen hätten oder so? Komm schon was willst du an deinem Stammtisch jetzt erzählen? Bemüh dich doch etwas vielleicht findest ja raus das die bösen Moslems Süd Korea übernehmen wollen und die dummen Christen vorschicken um das Land zu spalten oder so. Dir fällt doch immer irgendwas ein. Oder noch besser frag nocheinmal wieso 50% der Straftaten an Homosexuellen in Amsterdam von Moslems ausgehen. Passt doch zum Thema. Islam überall und immer allgegenwertig. Fred kannst du eigentlich noch schlafen oder sitzt du mit einem Kreuz im Bett und betest das kein böser Moslem dich im schlaf zwangsbekehrt? Man man man zeig dich mal einem Arzt.
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#5 MarkusAnonym
#6 FredAnonym
  • 09.11.2007, 18:48h
  • nee,üwchen mein hase. diesmal sind wohl die christen in korea schuld, aber solange man dort in ruge gelassen wird und keinen stein an die birne bekommt, finde ich es halb so wild.
    desweiteren bin ich agnostiker und kein christ.
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#7 KatrinAnonym
  • 09.11.2007, 19:44h
  • Ich habe in den Achtzigern viel Zeit beruflich in Korea verbracht und war erst vor einigen Wochen wieder da. Die religiös veranlagten Menschen, die eine strukturierte und durchorganisierte Religion brauchen, sind leichte Beute für die amerikanischen Offenbarungskirchen, die den Markt unter sich aufgeteilt haben. Die professionellen Islamisten hatten keine Chance, da sich Amerika diese Kolonie nicht wegnehmen lässt. Schade, dass die Buddhisten, die ich als friedlich und ohne Bekehrungswut kennen gelernt habe, die zuschauenden Verlierer sind. Obwohl nicht religiös habe ich immer gern und freiwillig beim Ausflug in die Tempel gespendet , den inneren Frieden genossen und ein paar Steinchen aufgeschichtet.
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#8 hansAnonym
  • 10.11.2007, 00:33h
  • ich bin zwar nicht homosexuell aber ich muss sagen,
    dass ich nach 2 jahren leben in korea eine echte wut
    gegen kirchen aufgebaut habe. habe mich bisher
    immer selbst als christen gesehen, aber dort sagen
    viele leute "du bist kein christ", weil ich nicht jeden
    tag oder zumindest jeden sonntag in die kirche gehe.
    das ist echt das letzte. die kirchen in korea haben
    wirklich zu grossen einfluss auf die gesellschaft.
    wenn ihr mich fragt , grenzt das da alles schon an
    gehirnwaesche und die kirchen hindern dort die
    gesellschaftliche entwicklung. und die moral in der
    gesellschaft ist auch nicht so, wie man es nach
    aussen vermitteln will. "gute potentielle ehe-" frauen
    sollen schoen brav jungfrauen bleiben bis zur
    hochzeit, aber maenner vergnuegen sich mit
    geschaeftspartnern regelmaessig im puff....
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#9 KatrinAnonym
  • 11.11.2007, 17:18h
  • Hi Hans,

    die Dame heißt "Mama-San". Zuerst gibt es Bulgogi oder ähnliches Essen, dann wird gesoffen und dann geht es ab zu Mama-San, während die Ehefrau zu Hause die Kinder ins Bett bringt um anschließend in die Kirche zu rennen.
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#10 wolfAnonym
  • 12.11.2007, 08:43h
  • bezugnehmend auf hans und kathrin.

    die kirche impliziert seit jahrhunderten die doppelmoral und die heuchelei, hauptsache, das "geschäft" stimmt.
    papst johannes XXIII. war der letzte, der sich zumindest um reformen bemühte, die nachfolgenden kerle missbrauchen ihre macht um so überzeugter.
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