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Die Session beginnt – und kölschselige schwul-lesbische Karnevalisten grölen wieder "Kölle Aloha" bis zur Heiserkeit.

Von Dennis Klein

Der 11.11. naht – diesmal ist es ein Sonntag, was bedeutet, dass viele Jecken in Kölle in den Karnevalshochburgen durchmachen werden. Falls sie um 11:11 Uhr noch aufrecht stehen können, wird am Heumarkt wieder die Session eröffnet, die wegen des extrem frühen Karnevals Anfang Februar 2008 – zu Freude der Zugereisten – etwas kürzer ist als sonst. Die Kölsch-Brauereien dürften aber trotzdem nicht pleite gehen.

Der Höhepunkt im schwulen "Fasching", wie Karneval in den spaßlosen Regionen heißt, sind die Sitzungen Anfang nächsten Jahres, für die jetzt bereits der Vorverkauf läuft. Wir stellen die Highlights vor:

Allen voran natürlich die Gloria-Sitzung, die vom Szene-Stadtmagazin "rik" im letzten Jahr als bestes "Kulturevent des Jahres" ausgezeichnet wurde. Unter dem Motto "Safari Aloha" geht’s diesmal an vier Abenden im Januar ins Dschungel-Camp ("Im Dschungel wird geschunkelt"). Moderieren werden die "Stammesoberhäupterinnen", die Kutschallas, und mit dabei sind natürlich wieder Szene-Größen wie Sascha Korf und Marie-Luise Nikuta. Passend zum Dschungel ist übrigens auch ein Eva-Hermann-Musical im Programm, bei dem natürlich viele Herde mitspielen. Eintritt: 32 bis 37 Euro.

Die Röschensitzung schaut gen Osten: "Was haben David Bowies ‚China Girl’, Andrea Jürgens' ‚Japanese Boy’ und der Tunten-Evergreen ‚Mitsu’ gemeinsam? Richtig, alle drei bilden den idealen Soundtrack zum neuesten Streich der schwullesbischen Röschensitzung", frohlocken die Veranstalter. Unter dem viel sagenden Titel "1 x 69 süß-sauer" laden die Karnevalisten an sechs Abenden zur "närrischen Orgie" in den Köln-Mülheimer Kulturbunker. Mit dabei sind wieder die Lokalmatadore Claus Vinçon und Stephan Runge sowie viele Überraschungsgäste. Eintritt: 23 Euro.

Die Rosa Funken veranstalten auch 2008 wieder ihren legendären Kostümball – inzwischen zum zwölften Mal. Am 2. Februar wird es in der Köln-Mülheimer Stadthalle eine Funkenrevue im Stil der 40er Jahre geben. Das Motto "Eine Nacht voll Seligkeit" verspricht dabei genau das, was sich schmachtende Gayromeo-Benutzer wünschen. Eintritt: 28,50 Euro.

Wem das Ganze zu trocken ist, kann sich beim Kostümball "Jeck om Deck" der Stattgarde Colonia Ahoj vergnügen. Im Alten Wartesaal am Hauptbahnhof wollen die Jungs – vom Fähnrich bis zum Kapitän – bis in die frühen Morgenstunden feiern. Und das natürlich nass. Eintritt: 24 Euro.

Und dann gibt es ja noch die ungeliebte Schwesterstadt: Auch Düsseldorfer feiern schließlich Karneval – und das nicht schlecht. Die KG Regenbogen veranstaltet am 19. Januar die Sitzungsparty im Stahlwerk (Ronsdorfer Straße). Um 19:11 Uhr geht’s dort los, Kostüme sind den Veranstaltern zufolge "erwünscht". Eintritt: 24 Euro. Aus gut informierter Quelle wissen wir übrigens, dass dort auch einige Kölner abfeiern. In der Domstadt würden sie das aber nie zugeben. Aloha!

9. November 2007



#1 GeorgiosAnonym
  • 10.11.2007, 03:31h
  • Oh muss das wirklich sein, dass nun auch noch die Schwulen anfangen so ekelhaft zu gröhlen wie die Heten in Köln, wenn sie stinkend besoffen durch die Domstadt torkeln, sich zwischendurch übergeben und dabei nicht grad "leise" sind!?!

    Nee was bin ich froh, dass es in schwulen Kreisen noch nicht ganz so weit ist...allerdings werden auch viele Schwule immer asiger, wenn sie besoffen sind....

    Ich mag generell nicht diese extrem besoffenen Menschen...und das sage ich als Kölner, der auch manchmal Karneval feiert.....solang alles in maßen abläuft ist es natürlich in Ordnung, aber wenn manche sich nur noch zusaufen dann ist das eben nur noch ekelhaft!
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#2 ÜwchenAnonym
  • 10.11.2007, 13:12h
  • Du bist kein Kölner sonst würdest du wissen das die Schwulen eigentlich schon immer das gleiche gemacht haben wie die Heteros. Saufen,saufen,ficken,gröhlen,fressen und saufen. Davon mal abgesehen wer mag schon extrem besoffene? Aber auch Schwule sind nur Menschen wär ja noch schöner wenn ich als Schwuler aus irgendwelchen unscheinbaren Gründen nicht das gleiche machen dürfte wie der Rest von Köln. Für solche Leute wie dich gibt es doch zu Karneval besondere Kneipen wo nix mit Karneval ist oder besondere Reisen über Karneval in eine garantiert Karnevalsfreie Zone. NIMM ES IN ANSPRUCH!
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#3 GeorgiosAnonym
  • 10.11.2007, 13:26h
  • Ich bin sogar gebürtiger Ur Kölner! Das nur mal nebenbei. Und so dermaßen daneben benehmen tut sich imer nur eine bestimmte asige Klientel....nicht alle! Glaub mal nicht ich würd kein Karneval feiern, aber ich benutze das nicht als "Grund" mich sinnlos zu besaufen......wäre auch dämlich, denn dann bekäme ich von der Party nix mehr mit!
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#4 DavidAnonym
  • 10.11.2007, 13:42h
  • @ Üwchen:
    Auch ich lebe in Köln und auch mir geht es auf die Nerven, wie Georgios es treffend festgestellt hat?
    Und mal ehrlich: Ja, viele benehmen sich an Karneval genauso wie Heten. Aber ist das nicht JEDES Wochenende im Bermuda-Dreieck so? Und an CSD sowieso?
    Wozu braucht man dazu eigentlich den Karneval, wenn sich der CSD an sich schon in die gleiche Richtung gewandelt hat?
    Von politischer Botschaft kann ich da nichts mehr erkennen...
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#5 stromboliProfil
  • 10.11.2007, 15:52hberlin
  • immerhin ist karneval eine legtimierte form über die stränge der regeln von kirche und moral zu springen .
    Allein deswegen schützenswert !
    Auch als kulturelle widerstandsform ; die büttenrede , der rollentausch , das sich verkleiden und wechseln der geschlechterrollen für diese 3-5 "tollen tage " , all das ist doch eine sache , gäbe es sie nicht , sie müßte erfunden werden !

    In diesem sinne : alaf und hellau !
    narrhallamarsch............
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#6 koww56
  • 10.11.2007, 18:51h
  • An meine "Vorredner"

    Da gibt's in Köln nen Spruch: "Jeder Geck es anders".

    Jeder benimmt sich so gut wie er kann, und da denk ich kann man vom Benehmen auf den Charakter schließen.
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#7 AlexMucAnonym
  • 12.11.2007, 12:14h
  • München hat die Wies'n, Köln den Karneval. Jeder das Proletenbesäufnis was er verdient. Ne Idee peinlicher ist Karneval.....
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