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Ein englisches Album, 2008 auf Tour und gurgelnd bei "Wetten dass…?": Neues von Céline Dion!

Von Jan Gebauer (blu NRW)

Man muss sie einfach lieb haben, vor allen Dingen Schwule mit einer dramatischen Ader: Auf dem Cover ihres neuen Albums "Taking Chances" sieht sie so überstylt aus wie eine Transe, ihre stimmliche Akrobatik ist so präsent wie selten zuvor und auch nach fünf Jahren Las-Vegas-Show scheint die Kanadierin nichts von ihrer Energie verloren zu haben. Davon konnte man sich am 10. November bei "Wetten dass…" überzeugen, denn dort stellte sie nicht nur ihren neuen Hit "Taking Chances" vor, sondern gesellte sich auch sichtlich gut gelaunt zu Gottschalk und Gästen wie Alice Schwarzer und Boris Becker auf die Bank. Mit überbrodelnder Mimik kündigte sie ihre Tour und ihre Vorfreude darauf an. Ihre Wette gewann sie, trotzdem ließ sie es sich nicht nehmen, den Wetteinsatz einzulösen. Immerhin, Dion sollte ihren größten Hit "My Heart Will Go On" gurgeln, und das tat sie mit Humor und gekonnten Augenaufschlag! Sympathisch, divaesque, aber gar nicht zickig – eine Powerfrau, die sämtliche andere Anwesende durch reine Präsenz ausstach.

Von gleicher Energie und Power ist auch das neue Album, das nur wenige Monate nach dem französischen Werk "D’elles" erscheint. Fans ihrer englischsprachigen Musik hatten sich drei Jahre gedulden müssen. Wie gewohnt, hat Dion eine stattliche Armee von prominenten Produzenten, Songwritern und Musikern auf "Taking Chances" versammelt: Linda Perry (Ex-Four-Non-Blondes), zuletzt für Superstars wie Christina Aguilera und P!nk tätig, ist mit zwei Liedern am Start, David A. Stewart von den Eurythmics hat den Titelhit geschrieben und Ex-Evanescence-Keyboarder David Hodges ist auch mit Kompositionen dabei. Wem das rockig vorkommt, liegt genau richtig. Dion zieht auf dem neuen Album deutlich das Tempo an und setzt mal wieder auf "laut": Aufgemotzte Power-Hymnen mit Ohrwurm Charakter hoch 100, grandios wie "Surprise Surprise", leichte Rockkost wie "This Time" oder das Cover des Heart-Klassikers "Alone" (statt Gitarrensoli gibt es hier allerdings wildes Gekreische)! Nicht zu vergessen, die epische Liebesschnulze mit Jesus-Touch und Gospel-Farbe namens "New Dawn", fetziger Dance-Pop à la "Shadow of Love" und triefende Rührseligkeit bei "A Song For You – irgendwo zwischen Chanson und Elton John.

Céline Dion hat schon immer geklotzt und nirgends hat sie das besser gemacht als auf ihrem erfolgreichsten Album "Falling Into You" aus dem Jahre 1996. Und genau an diesem Album muss sich auch "Taking Chances" messen lassen, denn immerhin erhielt "Falling Into You" den Grammy für "das beste Album des Jahres". Überraschenderweise hält "Taking Chances" den Vergleich stand. Selten war ein Dion-Album in den letzten zehn Jahren so abwechslungsreich, stark gesungen und melodisch überzeugend wie "Taking Chances". Da vergisst man schnell, dass sie uns zwischendurch mit dem Lullaby-Album "Miracle" langweilte oder schlimme Remakes von Klassikern wie "The First Time Ever I Saw Your Face" oder "When I Need You" andrehen wollte.

Und wer es noch nicht mitbekommen haben sollte, im Juni 2008 kommt Céline Dion für einige Konzerte nach Deutschland. Zuvor wird sie aber noch ihr Multimillionen-Engagement in Las Vegas beenden. Am 15. Dezember fällt im Hotel Caesars Palace zum letzten Mal der Vorhang für ihre aufgemotzte Kitsch-Show!

10.06.2008 Hamburg Colorline Arena
12.06.2008 Berlin Waldbühne
14.06.2008 Frankfurt Commerzbank Arena
16.06.2008 Stuttgart Schleyerhalle
18.06.2008 Köln Kölnarena
22.06.2008 München Olympiastadion
01.07.2008 Wien Stadthalle

11. November 2007



#1 DortmunderAnonym
#2 SvenAnonym
#3 martinAnonym
#4 Fleur-de-lysAnonym
  • 12.11.2007, 14:59h
  • Da hoffe ich dann lieber auf ein Rufus Wainwright Interview wenn er Ende des Monats im Lande ist. ;)
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#5 ThomasAnonym
  • 12.11.2007, 17:51h
  • "Sympathisch, divaesque, aber gar nicht zickig – eine Powerfrau, die sämtliche andere Anwesende durch reine Präsenz ausstach."

    .... die ALTE war einfach nur peinlich! Selbst Boris Becker in Kombination mit Alice Schwarzer hatten mehr Schwulen-Diven Potential! Verschont uns doch bitte mit Pseudo-Diven!
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#6 HansAnonym
  • 13.11.2007, 08:12h
  • Ihr Auftritt bei Wetten dass...war doch was für den A...
    Was war die "Alte" durch den Wind und macht mit ihrer Frisur auf Jennifer Aniston und wie dünn ist die Frau geworden...Und über ihre Musik verschwende ich lieber kein Wort...
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#7 KaiAnonym
  • 13.11.2007, 10:23h
  • @Fleur-de-lys:
    Rufus Wainwright war bereits Anfang und Mitte Oktober im Lande - aber leider kein Interview hier.
    Schade.
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#8 robAnonym
#9 Marcel Anonym
  • 12.12.2007, 21:43h
  • Ihr labert eine scheiße ihr Spinner das es ein schlecht wird (kotz). Von Celine Dion könnt ihr euch eine Scheibe abschneiden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ihr seit doch nur neidisch auf ihre Stimme, Erfolg und aussehen. Aber seit ja zu ……. es zuzugeben. Es gibt auch Menschen die ohne Drogen so geil drauf sind. Das was Celine Dion alles schon erreicht hat. Das schafft ihr nicht mal in 1000000000000 Jahren ihr ………………………….. Ihr solltet mehr Respekt haben vor so einer tollen Frau .
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