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Tampa (queer.de) - Bob Allen, republikanischer Abgeordneter in Florida, ist von einem Gericht in Tampa wegen Anstiftung zur Prostitution in einem minderschweren Fall schuldig gesprochen worden. Darauf stehen bis zu 60 Tage Gefängnis und 500 Dollar (350 Euro) Geldstrafe. Das Strafmaß wird am Donnerstag bekannt gegeben. Allen hatte zuvor stets seine Unschuld beteuert.

Der 49-Jährige war im Juli verhaftet worden, weil er einen Zivilpolizisten in der Toilette eines Veteranen-Gedenkortes gefragt hatte, ob er ihn für 20 Dollar oral befriedigen könne (queer.de berichtete). Später gab der konservative Politiker an, er habe aus Angst vor den vielen Schwarzen, die sich in dieser Gegend aufhielten, den Mann angesprochen und wollte sich keinesfalls selbst in sexuelle Aktivitäten stürzen (queer.de berichtete).

Nach dem Schuldspruch kann Allen nun sein Mandat als Abgeordneter verlieren. Der Parlamentspräsident hat bereits angekündigt, das Verfahren zum Ausschluss des Abgeordneten aus dem Repräsentantenhaus einzuleiten.

Im Parlament von Tallahassee war Allen einer der erbittertsten Homo-Gegner. So setzte er sich zuletzt für ein Verbot der Homo-Ehe in der Verfassung ein und lehnte ein Mobbing-Schutzgesetz für schwule und lesbische Schüler ab. Außerdem war er einer der Vorsitzenden der Kampagne von Präsidentschaftskandidat John McCain. (dk)



#1 luke12Anonym
  • 12.11.2007, 17:13h
  • "Im Parlament von Tallahassee war Allen einer der erbittertsten Homo-Gegner. So setzte er sich zuletzt für ein Verbot der Homo-Ehe in der Verfassung ein und lehnte ein Mobbing-Schutzgesetz für schwule und lesbische Schüler ab."

    Ich schätze, die republikanische Wuchtbrumme mit der Vorliebe für orale Auseinandersetzungen auf Toiletten in Denkmälern, wird sich jetzt selbst als Mobbing Opfer sehen. Der Arme! Langsam könnte man glauben, dass sich alle amerikanischen Republikaner aus Deppen rekrutieren. Die, die am lautesten gegen Homorechte sind, werden unter Garantie bei irgendwelchen Sexspielchen mit wem auch immer erwischt. Ich weiß ja, dass in Amerika alles sehr medial ausgerichtet ist, aber dieses politische Trauerspiel ist einer angeblich zivilisierten Gesellschaft absolut unwürdig. Leider wird sich das auch nicht ändern. Ich warte schon auf den nächsten Republikaner, der sich auf sexuellen Abwegen erwischen lässt.
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#2 JanXAnonym
  • 12.11.2007, 20:44h
  • Aus Angst vor den vielen Schwarzen spreche ich dann auf dem
    Klo fremde Leute an. Alles Klar. Boah ey, ist der Typ übel. Das
    ist ja so unglaublich lächerlich, das können auch nur die Amis,
    sowas auch noch ernsthaft zu diskutieren. Soll er aufgrund der
    von ihm selbst in der Vergangenheit geforderten harten
    Bestrafung doch für dieses "Vergehen" auf dem elektrischen
    Stuhl schmoren. Ist ja wirklich gruselig manchmal dieses Land.
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