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Budapest (queer.de) - Die ungarische Mitte-links-Regierung berät derzeit über die Anerkennung von Homo-Paaren. Die sozialistische Partei von Regierungschef Ferenc Gyurcsány lehnt die Einführung der Homo-Ehe ab, allerdings hat in den vergangenen Wochen der kleine Koalitionspartner, der Bund Freier Demokraten, für die Öffnung der Ehe geworben.

Ungarischen Medienberichten zufolge wollen sich nun die Sozialisten bewegen. Der liberale Abgeordnete Péter Gusztos hat bereits damit gedroht, gegen die Diskriminierung von Schwulen und Lesben in Ungarn zu klagen, weil der Staat Homo-Paare unter anderem im Steuer-, Renten- und Erbrecht ohne jegliche Begründung benachteilige. Jetzt wird darüber beraten, Eingetragene Partnerschaften einzuführen. Konservative Parteien und die Kirche haben bereits ihren Widerstand angekündigt.

Einer vor knapp einem Jahr veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage zufolge befürworten in Ungarn nur 18 Prozent die Öffnung der Ehe - der EU-Schnitt liegt bei 44 Prozent (queer.de berichtete).

Seit 1996 gewährt das postkommunistische Land eheähnlichen Paaren, egal welchen Geschlechts, eine sehr begrenzte Anzahl an Rechten. (dk)



#1 madridEUAnonym
  • 14.11.2007, 13:39h
  • Da muss man sich bei diesen ungarischen Umfragen vielleicht von falschen Vorstellungen befreien, die man
    bereits Anfang der 70er Jahre hegte, als wir aus dem faschistischen Spanien nach Budapest pilgerten, wo Homosexualiät zumindest nicht mehr verfolgt wurde.
    Wer aus meinem Alter erinnert sich bei dieser Gelegenheit an das wunderbare "Egetem" in der Innenstadt, wo die Pianistin alles das spielte, was Schwule mochten ?
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#2 RegentumAnonym
  • 19.11.2007, 19:51h
  • Eben , eben die Homosexualität in Ungarn hat einen faden beigeschmack den sie aber erst in den letzten Jahren bekam. Wie so oft spielen erstarkende Nationalisten und eine eher schwache Kirche diese Karte. Trotz allem weiter machen, aufklären und das so lange bis man auch im hintersten Zipfel Osteuropas und der welt versteht, daß Homos ganz normale Menschen sind!
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