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Fort Lauderdale (queer.de) - Einer von 22 Schwulen oder bisexuellen Männern im US-Staat Florida ist HIV-positiv. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Gesundheitsministeriums in Tallahassee. Bereits jetzt ist bekannt, dass 82.000 Menschen in Florida mit HIV diagnostiziert worden sind. Unter ihnen sind 34.500 schwule oder bisexuelle Männer. Erstmals hat nun die Regierung ein Verhältnis von infizierten zu nicht infizierten Schwulen und Bisexuellen hergestellt, indem sie angenommen hat, dass zehn Prozent der Männer zu dieser Kategorie gehören. Florida zählt zu den Staaten mit der höchsten Zahl an HIV-Infektionen in den USA.

Homo-Gruppen argumentieren, dass Präventionsprogramme ihre Wirkung verfehlen. "Es gibt keinen Schwulen, der nicht weiß, dass ungeschützter Sex zu HIV führen kann", erklärte Christopher Lacharite von der Gruppe Compass gegenüber der Zeitung "Sun-Sentinel". "Aber manchmal ignoriert man das einfach und darauf müssen wir jetzt eingehen." (dk)



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#1 seb1983
  • 15.11.2007, 22:13h
  • Endlich sagt mal jemand "Offizielles" die Wahrheit!!

    Jeder weiß über die Gefahr, aber es wird eben ignoriert...
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#2 DavidAnonym
  • 15.11.2007, 23:42h
  • "Endlich sagt mal jemand "Offizielles" die Wahrheit!!

    Jeder weiß über die Gefahr, aber es wird eben ignoriert..."

    Stimmt. Teenie-Schwangerschaften und unzählige Abtreibungen sprechen auch für sich ;-)
    Auch die vielen Raucher, manche davon sogar Ärtzte (!) sprechen auch für sich.
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#3 seb1983
  • 16.11.2007, 00:38h
  • @David

    Notgeile Typen machen eben eine Menge Mist, egal ob sie Hetero oder schwul sind... wird schon gut gehen, Schwangerschaft oder HIV?? passiert doch nur den anderen...

    Raucher sind ein Topbeispiel, jeder Idiot weiß dass es gefährlich ist und trotzdem wird fröhlich gepafft, wird schon nichts passieren, Opa hat ja auch 60 Jahre lang geraucht...
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#4 gerdAnonym
  • 16.11.2007, 01:14h
  • Das Problem ist noch anders gelagert; in meiner Generation und jünger gibt es kaum/so "gut wie gar nicht" irgendeinen einzigen Aidstoten. Ich selbst bin Mitte/Ende 30 und habe keinen einzigen schwulen, an Aids verstorbenen Bekannten/Freund, der in meinem Alter oder jünger ist; Und ich habe und kenne eine Menge an schwulen Männern.

    Die Angst an Aids zu sterben, verschwindet mehr und mehr unter schwulen Männern, denn man kennt keinen einzigen Mann unter 40, der an Aids nach 1995 verstorben ist.

    Zunehmend greift das Bewusstsein um sich, dass man/frau mit Medikamenten in den westlichen Industrieländern noch viele, viele Jahre bis ins Rentenalter hinein weitergelebt werden kann.

    Damit verschiebt sich das Problem und es sind die Krankenkassen, die zunehmend aufgrund der langjährigen Medikamenteneinnahme volkswirtschaftlich belastet werden. Nicht der einzelne, junge schwule Mann ist heute mehr mit der Angst belastet, dass er früh sterben müsse. Heute wissen junge schwule Männer, dass selbst bei Ansteckung, der Tod nicht sofort um die Ecke lauert.

    Natürlich ist das Leben mit Medikamenten "nicht schön" und immer noch sind die Nebenwirkungen nicht "kleinzureden" - ganz im Gegenteil.

    Aber AIDS hat aufgrund der Medikamente heute seinen Schrecken verloren, soweit man/frau in einem Industriestaat lebt, wo die Krankenkassen die lebensrettenden Medikamente zahlen. Wo sind die schwulen AIDS-Toten unter 40 Jahre in Deutschland im Jahre 2007 ? Ich kenne sie jedenfalls nicht- keinen einzigen und wie gesagt- ich habe viele schwule Freunden und ihnen geht es genauso, wenn man sie danach fragt.
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#5 KonstantinEhemaliges Profil
  • 16.11.2007, 08:18h
  • @ Gerd: so isses, traurig, aber wahr! Wobei es natürlich gut ist, dass inzwischen weniger Leute an AIDS sterben als noch vor 20 Jahren. Trotzdem finde ich persönlich es immer noch nicht erstrebenswert, mich mit HIV zu infizieren und werde es weiterhin auch möglichst verhindern!
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#6 coleAnonym
  • 17.11.2007, 17:52h
  • @ gerd

    "Aber AIDS hat aufgrund der Medikamente heute seinen Schrecken verloren, soweit man/frau in einem Industriestaat lebt, wo die Krankenkassen die lebensrettenden Medikamente zahlen. Wo sind die schwulen AIDS-Toten unter 40 Jahre in Deutschland im Jahre 2007 ? Ich kenne sie jedenfalls nicht- keinen einzigen und wie gesagt- ich habe viele schwule Freunden und ihnen geht es genauso, wenn man sie danach fragt."

    Du kennst sie noch nicht, oder es wird dir bewusst verschwiegen. Ich kenne auch eine Menge Leute und ich habe mich auch lange gefragt, wo sind den die HIV-Infizierten oder Aidskranken. Tja und dann ist es passiert, einem sehr guten Bekannten wurde von der Krankenkasse eine experimentelle, hier in Deutschland noch nicht zugelassene Therapie verweigert. Da wurde aus dem heimlichen, seit 6 Jahren HIV - Infizierten, binnen kürzester Zeit ein Aidskranker, weil die herkömmlichen Medikamente bei ihm nicht mehr griffen. Er hat es niemandem gesagt, nicht mal seinen Partnern. Sicher, ein Einzelfall, aber wenn das mit unserem Gesundheitssystem so weiter geht, dann werden die, die es sich nicht leisten können, teure Therapien zu bezahlen, auch wieder vor unser aller Augen krepieren, so wie in den 80ern. Einige können sich heute schon keinen Zahnersatz leisten, weil sie durch alle sozialen Netze fallen. Was meinst du passiert mit jemandem, der um vielfach teurere Aidstherapien braucht, wenn die herkömmlichen nicht greifen, die Kohle dafür aber nicht hat?

    Einem HIV-Infizierten steht es nicht auf der Stirn, ob er den Virus hat oder nicht. Vielleicht kennen wir mehr Menschen mit dem Virus als uns eigentlich bewusst ist. Es ist ja nicht nur HIV, das wieder vermehrt um sich greift. Zur Zeit ist die Zahl der Menschen mit Geschlechtskrankheiten so hoch, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Und wer von uns geht schon durch die Gegend und sagt: Hej hör mal, ich hab nen Tripper, oder Syphilis.
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