Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?7932

Berlin (queer.de) - ARD-Moderatorin Anne Will hat offiziell ihre Liebe zur langjährigen Partnerin Miriam Meckel bekannt gegeben. "Ja, wir sind ein Paar", sagte Will der "Bild am Sonntag" bei einer Veranstaltung im Jüdischen Museum in Berlin. Sie und Meckel wollten aber weitere Details ihres Lebens "privat halten", fügte die Fernsehmoderation hinzu. Die 41-Jährige war laut "BamS" seit fünf Jahren immer wieder gemeinsam mit Meckel aufgetreten.

Meckel ist ein Jahr jünger als Will und Direktorin des Institutes für Medien und Kommunikation der Universität St. Gallen in der Schweiz. Mitte der 90er Jahre war sie Moderatorin bei RTL und beim WDR; 1999 wurde sie mit 31 Jahren die jüngste Professorin Deutschlands und lehrte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Uni Münster. 2001 machte der damalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident Wolfgang Clement die parteilose Meckel zur Staatssekretärin für Medien, gleichzeitig war sie Regierungssprecherin. Als Clement nach Berlin wechselte, blieb Meckel unter Nachfolger Peer Steinbrück bis 2005 Staatssekretärin für Medien, Europa und Internationales.

Über eine Liebesbeziehung zwischen Will und Meckel war schon lange spekuliert worden. In einem Interview mit der Zeitschrift "Woman" sagte Meckel 2004 auf die Frage, wo sie beim Zappen hängenbleibe: "Bei den Tagesthemen" - die Nachrichtensendung wurde damals moderiert von Anne Will. Der Programmdirektor Fernsehen des NDR, Volker Herres, ließ über eine Pressemitteilung verbreiten, mit wem Will ihr Leben teile, sei "ganz und gar ihre Privatsache". Der Sender interessiere sich nur dafür, "wie sie ihren Job macht - und den macht sie grandios". Bisher ist nicht bekannt, dass der NDR bei Bekanntwerden von heterosexuellen Partnerschaften der Mitarbeiter Pressemitteilungen verschickt hat. (pm)



31 Kommentare

#1 TimAnonym
  • 18.11.2007, 15:45h
  • Das finde ich sehr gut:
    Gerade Prominente haben eine große Vorbildfunktion und wenn sie sich outen, trägt das sehr stark zur Verbesserung der Situation für alle Lesben und Schwulen bei!!

    Je mehr Promis sich outen, desto besser, denn umso mehr sehen auch die Ignoranten und Ewiggestrigen, wie viele wir sind und dass wir mitten in der Gesellschaft stehen...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FynnAnonym
  • 18.11.2007, 16:48h
  • Anne Will und Miriam Meckel, die zwei sind seit vielen Jahren, wenn mich nicht alles täuscht so um die 8 Jahre, zusammen. Einem schwul-lesbischen Auge entgeht so was nicht. Deshalb ist das nicht wirklich eine Überraschung.

    Aber Respekt vor dem öffentlichen Outing, das bei der exponierten Stellung, die Frau Will jetzt durch ihre neue Sendung hat, wahrscheinlich eh nur eine Frage der Zeit war. Damit hat endlich diese Schlüssellochrecherche der Zeitung mit den vier großen Buchstaben ein Ende und die beiden können das tun, was jedem Menschen zusteht, nämlich leben und lieben, wie es ihnen gefällt. Viel Glück
  • Antworten » | Direktlink »
#3 bela123Anonym
  • 18.11.2007, 17:00h
  • gewusst habe ich es schon länger, finde es gut, dass sie sich geoutet hat, aber klasse, dass sie ihr privatleben weiterhin abschirmt....weiter so frau anne will......
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Daniela KirchhoffAnonym
  • 18.11.2007, 18:31h
  • Na endlich!!!!!!
    Darauf habe ich ja schon seit Jahren gewartet!

    Nun werden wohl auch die Einschaltquoten für ihre Sendung hochgehen. GÄÄÄÄHHHNNNN......
  • Antworten » | Direktlink »
#5 HerbertAnonym
#6 VoltaireAnonym
  • 18.11.2007, 19:35h
  • Hab ich schon in meinem Lieblingsforum(lesbisch)
    gepostet,
    www.TextDiven.de
    und kopiers einfach hierein:

    Ich finds gut,
    daß sie es endlich gesagt hat!
    Ist ja dann schließlich vielleicht ein Vorbild für "unsere Kleinen".....Wink

    Auch die Tatsache, daß sie sagte, alles Weitere seie PRIVAT, gut so.

    Es ist zwar,- logisch,
    völlige Privatsache, mit wem man Bett und Leben teilt,
    aber da es immer noch nicht "normal" ist und zu Benachteiligungen führt,
    zu Hänseleien an Schulen, zu Diskriminierungen im Beruf,
    zur Ablehnung von der eigenen Familie,
    zu Inakzeptanz der Religionen,
    so freue ich mich über jedes "prominente" Outing!

    Sollte überall Schule machen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 FluginsApricotAnonym
  • 18.11.2007, 19:36h
  • ENDLICH!!!

    Das war ja eigentlich ein offfenes Geheimnis. Trotzdem super, dass sie es nochmal ganz öffentlich gesagt hat. *freu*
  • Antworten » | Direktlink »
#8 BjörnAnonym
  • 18.11.2007, 21:36h
  • Was soll denn schon wieder dieses Rumgezicke im Unterton? Der NDR hat offenbar gesagt, daß es für ihn nichts zu sagen gibt, damit zu erwartende Anfragen abgebügelt, und gut.

    Offenkundig nicht ausreichend in die Szene involviert, habe ich übrigens erst vor kurzem von dem Gerücht erfahren - zumal Anne Will den allermeisten Lesbenklischees nicht entspricht. Was um so besser ist: Die heterosexuelle Bevölkerungsmehrheit kann mal wieder sehen, daß es Homosexuelle in unterschiedlichsten "Erscheinungsformen" gibt. Und es wird auch endlich Zeit, daß die (wirklich) prominenten Lesben in Deutschland nicht mehr an einer Hand abgezählt werden können.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 HampiAnonym
  • 19.11.2007, 01:05h
  • ist ja recht so, nur werden Lesben meist weitaus gnädiger beurteilt als Schwule, da der Sex bei Lesben nun mal naturgemäss weniger "hart" und "schmutzig" abläuft, da ja bekanntlich der "Bolzen" zum von hinten einlochen fehlt, und gerade Heteromänner hört man immer wieder die sagen, sie würden gerne zwei Lesben beim Sex zuschauen, da es sie scharf macht, hingegen niemals zwei Schwule, weil pfui-uh-bäh.....
    Als politisch interessierter Mensch schaue ich die Sendungen von Frau Will häufig, aber schon vor zwei Jahren dachte ich, die könnte eventuell lesbisch sein, da ihr eine sehr fraulich-weibliche Ausstrahlung fehlt, etwas, was man früher als "Frauenliebreiz" bezeichnete. Es scheint doch so zu sein, dass lesbische Frauen in vielen Fällen eine eher "harte" Ausstrahlung haben, bis hin zu einer Vermännlichung,wie sie bei der Tennisspielerin Martina Navratilova auszuloten und zu spüren war. Niemand wäre je auf die Idee gekommen,die "Urfrau" aller weiblichen Frauen, Marylin Monroe, könnte lesbisch sein, unmöglich!!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 gerdAnonym
  • 19.11.2007, 01:22h
  • Freut mich für die beiden...war sowieso schon längst kein Geheimnis mehr. Sie sind ein schönes Paar.
    Politisch dürfte das wohl "nur noch" bei CSU-Vertretern a la Norbert Geiss ein Ärgernis sein (aber der dürfte auch bald in Rente gehen und den Rechtsausschuss im Bundestag verlassen).
  • Antworten » | Direktlink »