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Lillehammer (queer.de) - Bei ihrer Synode in Lillehammer hat die evangelisch-lutherische Kirche mit 50 gegen 34 Stimmen beschlossen, dass jeder Bischof selbst entscheiden kann, ob er in Partnerschaften lebenden Schwule und Lesben im Klerus zulassen will oder nicht. Damit werden wahrscheinlich zunächst sechs der elf Bischöfe Homo-Pfarrer einstellen; diese hatten im Oktober für die Aufhebung des Homo-Verbots in der Kirche gestimmt (queer.de berichtete). Bislang dürfen nur Schwule und Lesben in der Kirche arbeiten, die nicht in einer Partnerschaft leben und keine Sexualkontakte haben.

Den norske kirke ist die Staatskirche des Landes, der mehr als acht von zehn Norwegern angehören. Sie unterstützt die von der Regierung 1993 eingeführten Eingetragenen Partnerschaften. Es war bislang innerkirchlich aber höchst umstritten, ob Schwule und Lesben auch als Pfarrer oder Bischöfe in der Kirche arbeiten dürfen. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 gerdAnonym
  • 19.11.2007, 14:46h
  • Die Überschrift des Textes ist missverständlich: es müßte korrekt lauten:"Homo-Partnerschaften von lutherischen Pfarrern nur in Teilen Norwegens"

    Im Text aber kommt es dann gut zum Ausdruck, dass schon längst homosexuelle Pfarrer offiziell in der norwegischen Staatskirche tätig sein dürfen und jetzt ist die Entscheidung getroffen, dass lutherische homosexuelle Pfarrer auch mit ihren Partner im Pfarrhaus leben dürfen. Abhängig ist dies aber nicht von bestimmten Gebieten, sondern vielmehr davon, ob der jeweilige Bischof "mitmacht".
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