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Berlin (queer.de) - Yvonne Buschbaum, eine der bekanntesten Stabhochspringerinnen Deutschlands, hat ihre sportliche Karriere beendet und dies mit ihrer Transsexualität begründet. "Seit vielen Jahren befinde ich mich gefühlsmäßig im falschen Körper", erklärte die 27-Jährige vom TuS 1897 Saulheim auf ihrer Homepage. Die Gewinnerin der Bronzemedaille im Stabhochsprung bei den Leichtathletik-Europameisterschaft 2002 in München gab an, sich künftig einer Hormonbehandlung unterziehen zu wollen.

"Wer mich kennt, erkennt einen klaren Makel. Ich fühle mich als Mann und muss mein Leben im Körper einer Frau leben", beschrieb die mehrfache deutsche Meisterin ihr seit vielen Jahren andauerndes Dilemma. Sie führt sogar ihre zahlreichen Verletzungen darauf zurück: "Die Jahre der Diskrepanz zwischen Schein und Sein haben ihre Spannungen hinterlassen und körperlich Ausdruck gefunden in Form meiner verletzten Achillessehnen. Eine chronische Verletzung ist immer die logische Konsequenz, dass es der Seele nicht gut geht."

Nach erfolgreicher Behandlung will Buschbaum ihren Vornamen ändern, ihre Karriere aber nicht weiterverfolgen. "Die Frage, bei den Männern zu starten, stellt sich mir nicht", sagt sie, dabei lässt das Internationale Olympische Komitee (IOC) transsexuelle Sportler zu. (pm)



#1 bajazzolli
  • 22.11.2007, 08:09h
  • Ich find's mutig von ihr (ihm) und wünsche für die Anpassung an die Geschlechts-Identiät alles Gute. Bleibt zu hoffen, dass Verwandte und Freunde ihr/ihm den Rücken stärken und weiter zu ihm/ihr halten.
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#2 Diz!Anonym
#3 coleAnonym
  • 22.11.2007, 17:23h
  • Ich sag's mal mit Chicago:"Baby what a big surprise!" Na ja, war's nicht wirklich. Trotzdem, oder gerade deshalb, alles, alles Gute.
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#4 RosiAnonym
  • 13.03.2010, 18:21h
  • b. buschbaum sagte sie/er haette sich "noch nie im leben angepasst". aber, was ist eine körperliche geschlechtsanpassung? ist es nicht eher so, daß unsere kultur frauen regelrecht hasst, die nicht klar feminin leben (röcke im sommer, hohe schuhe, brust raus usw.) eine männliche frau wird doch überall kalt gestellt. sie bleibt arbeitslos in dieser patriarchalen welt. ich finde es schade, daß menschen ihre körper regelrecht verstümmeln, nur um äußerlich akzeptiert zu werden. genauso männer, die sich als frauen fühlen und plötzlich röcke und hohe schuhe tragen. sorry, aber das ist doch eine beledigung der weibl. rolle. muss eine frau wirklich so leben? NEIN, man kann seine rolle auch anders interpretieren. männer muskelpakete und bärte? frauen große busen und stöckelschuhe? Nein, danke!
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