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München (queer.de) - Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) hat sich als heterosexuell geoutet. Auf einer Versammlung der schwul-lesbischen Wählerinitiative Rosa Liste in München sagte Ude laut Presseberichten: "Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass Sie es mit einem bekennenden und praktizierenden Hetero zu tun haben - und das ist auch gut so."

Er sei zwar gewohnt, dass politische Gegner Gerüchte in Umlauf bringen, sagte das sozialdemokratische Stadtoberhaupt. Es ärgere ihn allerdings, dass diese auch innerhalb der schwul-lesbischen Community verbreitet würden. Er setze sich gerne für Schwule und Lesben ein, sei aber nicht "Mitglied" der Szene.

Seine Frau Edith sei von den Gerüchten gekränkt, sagte Ude gegenüber der "Abendzeitung": "Sie hat gesagt: Natürlich ist uns das wurscht, was andere Leute sagen. Aber die Unterstellung, wir würden etwas unterdrücken, was ist und etwas vortäuschen, was nicht ist, das hat etwas Kränkendes." (cw)



23 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 22.11.2007, 17:16h
  • wo er recht hat, hat er recht !!!
    die typische schwule verhaltensweise, die sofort die witterung aufnimmt, sobald jemand etwas für den laden tut.
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#2 DamienAnonym
  • 22.11.2007, 19:53h
  • Ich finde seine Reaktion ziemlich albern. Weshalb ist seine Frau denn gekränkt? Weil man ihn für etwas anderes hält, als was er ist? Das passiert uns doch dauernd, dass man uns für hetero hält. Mehr dazu morgen auf
    gaywest.wordpress.com
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#3 SvenAnonym
  • 22.11.2007, 20:39h
  • Naja, ich kanns verstehen, wenn jemandem, dem hin und wieder nachgesagt wird, er sei schwul auch mal ein outing in die andere Richtung vornimmt. Vor allem wenn das dann der Ehe den Anstrich einer Scheinehe verpasst. Daher kann ich das gekränkt sein verstehen. Es ist ja nicht so dass er was gegen Schwule hätte, aber man muss ja auch net ständig so tun, als sei es ein besonders positives Attribut als schwul zu gelten...
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#4 DamienAnonym
  • 22.11.2007, 20:58h
  • Herrn Ude gilt schwul offenbar so sehr nicht als besonders positives Attribut, dass er sich öffentlich davon distanzieren muss, wenn man ihn dafür hält. Erinnert mich ein wenig an die Leute, die sagen: "ich hab nichts gegen Schwule, solange sie mich nicht anmachen".
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#5 seb1983
  • 22.11.2007, 21:47h
  • @Damien

    Ich habe auch nichts gegen Heterofrauen, aber anmachen sollen sie mich bitte auch nicht...
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#6 DamienAnonym
  • 22.11.2007, 22:24h
  • @seb1983: Wo ist das Problem? Man kann doch "nein" sagen, wenn man kein Interesse hat.
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#7 gerdAnonym
  • 23.11.2007, 06:12h
  • Recht hat Herr Ude: würde ich mir auch nicht gefallen lassen, wenn ich hetero wäre und als Ehefrau wäre ich gekränkt, wenn solche Gerüchte über meinem Ehemann im Umlauf sind.

    Interessant wäre eher nur zu wissen, wer denn ein solches Gerücht in Umlauf gesetzt hat. Aber das ist wohl kaum herauszufinden.

    Als "Entschädigung" könnte die Queer Herrn Norbert Geis aus Bayern als verklemmten, bisexuellen Mann outen; aber das wäre dann auch nur ein Gerücht, was bisexuell angeht - wenngleich verklemmte Vorstellungen hat Herr Geis schon. So gesehen doch kein Gerücht -
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#8 skydiverProfil
  • 23.11.2007, 09:59hStuttgart
  • Naja - kann schon verstehen, das der Schultes von München einen regionalen und politischen "Fächenbrand" verhindern möchte, indem er in die "Offensive" geht, bevor die CSU und Konsorten dieses alberne "Gerücht" für ihre "Zwecke" ausschlachten und "missbrauchen" !!!

    Was mich allerdings ein bisschen gestört hat war der Satz in der Abendzeitung: "...sei aber nicht "Mitglied" der Szene!" Das liest sich ja gerade so, als ob Man(n) "Pickel" bekommt, wenn Man(n) der Szene angehört :-)

    Das sich Herr Ude gerade bei einer Versammlung der schwul-lesbischen Wählerinitiative Rosa Liste in München als Hete "outet" hat schon bisschen was "makabres" ...
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#9 MarkHBAnonym
  • 23.11.2007, 11:49h
  • Leute, lest doch mal richtig... Seine Frau hat gesagt:

    "Natürlich ist uns das wurscht, was andere Leute sagen. Aber die Unterstellung, wir würden etwas unterdrücken, was ist und etwas vortäuschen, was nicht ist, das hat etwas Kränkendes."

    Sprich: Sie ist nicht gekränkt weil es dieses Grücht ansich gibt, sondern weil damit impliziert wird dass sie nicht ehrlich wären. Ganz eindeutig kann man daraus ja wohl ableiten dass sie nun ganz und gar kein Problem mit Schwulen/Lesben haben...
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#10 cinnamonProfil
  • 23.11.2007, 14:58hSpandau
  • Was ist schlimm - oder nur erwähnenswert - daran, dass jemand sagt, dass er nicht schwul ist, wenn er nicht schwul ist? Ich finde, wir sollten nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen und böse Intentionen in harmlose Bemerkungen hineininterpretieren. Grüße
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