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Der Latin-Hengst hat sein erstes Live-Album veröffentlicht. Enthalten sind Aufnahmen von seiner "Black & White"-Tour.

Von Jan Gebauer (blu NRW)

Ricky Martin ist als heißer Feger bekannt: Seine fetzige, sexy Bühnen-Performance sorgte weltweit für ausverkaufte Konzerte. Auf CD – ohne visuellen Eindruck – ist das zwar nur die halbe Miete, aber trotzdem hat der Latin-Pop-Sänger in diesen Tagen sein erstes Live-Album veröffentlicht. "Live: Black & White Tour" präsentiert eine relativ überschaubare Auswahl von Hits auf Englisch und Spanisch. Darunter natürlich seine größten Erfolge wie "Maria", "Livin’ la vida loca" und "The Cup of Life". Für die einen fetzige Party-Hits, für die anderen nervige Ohrwürmer, die man unweigerlich nicht mehr loswird.

Zuletzt war es etwas ruhiger um Martin geworden: Der Latin-Markt liegt ihm weiterhin zu Füßen, im Crossover sieht es leider ganz anders aus. In Deutschland, Großbritannien und den USA hatte er seit 2001 keinen Superhit mehr (wir erinnern uns an "Nobody Wants To Be Lonely" mit Christina Aguilera). Der Versuch, 2005 mit R&B und Dreitagebart zu punkten, schlug weitgehend fehl: Die CD "Life" verkaufte sich weltweit nur knapp eine Millionen Mal – die Single "I Don’t Care" erreichte bescheidene Platzierungen (D # 21, UK # 21, USA # 65). Verglichen mit den 17 Millionen Einheiten von "Ricky Martin" (1999, enthält den weltweiten Nummer-eins-Hit "Livin' la vida loca") fast schon Peanuts. Ein Duett mit dem Schmalzbacke Eros Ramazotti, Lautsprecher-Beschallung Nummer eins in jedem italienischen Restaurant Deutschlands, soll nun Abhilfe schaffen. Immerhin: In Italien, Griechenland und unserem Nachbarland Schweiz steht "Non siamo soli" aktuell unter den Top-3 der Charts.

23. November 2007