Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?7975

Salzburg (queer.de) – In einem Beitrag für die katholische "Tagespost" hat sich der Salzburger Weihbischof Andreas Laun gegen die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften ausgesprochen, weil Homosexuelle in Österreich nicht diskriminiert würden. "Es gibt keinen Handlungsbedarf im Sinn einer rechtlich gesicherten homosexuellen Partnerschaft, weil es keine Diskriminierung homosexueller Paare gibt", so Laun. Auch Schwule und Lesben hätten in der Alpenrepublik "alle Rechte österreichischer Staatsbürger und sollen sie haben!".

Homos: "Keine Nutzen für Allgemeinheit"

Er führte mehrere Beispiele an, warum nach aktuellem Recht Homosexuelle nicht benachteiligt seien. So würden mit der Abschaffung der Erbschaftssteuer alle gleich behandelt. Auch die nicht vorhandene Mitversicherung schwul-lesbischer Partner in der Sozialversicherung sei keine Diskriminierung, weil sie für die Frau da sei, die sich um die Kinder kümmere und daher für die Allgemeinheit wichtig sei. Dagegen stelle Homosexualität "keinen Nutzen für die Allgemeinheit dar, sondern eher im Gegenteil: homosexuelle Aktivitäten bergen ein Gesundheitsrisiko in sich, wie es für andere Menschen nicht besteht."

Homo-Ehe gefährdet "Existenz und Wohl des Staates"

Des weiteren relativiere die Homo-Ehe nach Ansicht des Weihbischofs "Ehe und Familie". "Von diesen aber hängen die Existenz und das Wohl des Staates weitgehend ab. Dass sich dieser Einsicht Atheisten, ideologisch verblendet, widersetzen, ist absurd genug, aber dass jetzt auch Christen anfangen dafür blind zu werden, ist schlimm", erklärt Laun mit Blick auf die katholisch geprägte ÖVP, die sich zuletzt für Eingetragene Partnerschaften ausgesprochen hat (queer.de berichtete).

Laun sprach sich 2004 für die Entlassung von Schwulen als Priester aus, selbst wenn sie sich an das Zölibat hielten (queer.de berichtete). Außerdem hat er sich in der Vergangenheit für die medizinische Umpolung von Homosexuellen zur Heterosexualität ausgesprochen (queer.de berichtete). (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

16 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 26.11.2007, 13:51h
  • das schlägt doch dem fass den boden aus!!!!
    was fällt diesem selbsgefälligen pfaffendödel eigentlich ein ?
    jetzt gefährden wir schon die "volksgesundheit" ?
    da müssen aber schleunigst konsequenzen gezogen werden, am besten eine missionsstelle auf den falklandinseln !

    es ist so ungeheuerlich, dass einem die worte fehlen, solche typen gehören aus dem öffentlichen und kirchlichen leben auf nimmerwiedersehen entfernt, diese dumpfbacke hat mit seinem job auch verantwortung !
    es wird höchste zeit, dass diese hunde gerichtlich belangt werden, denn so kanns doch wohl nicht weiter gehen !
    jeden zweiten tag muss sich unsereiner die existenzberechtigung von diesen .....löchern absprechen lassen.
    allein was diese ungeheuer bei menschen die sexuell verunsichert sind anrichten ?
    dieser scheissverein glaubt doch mittlerweile oberwasser zu haben, lieber gott, der dürfte mir nicht im dunkeln begegnen.
    und alles mit netter grinsefresse !
  • Antworten » | Direktlink »
#2 wolfAnonym
  • 26.11.2007, 13:55h
  • wer sich in deutschland den kopf über ein npd verbot zerbricht, sollte das gleiche für diese kath. kirche in betracht ziehen, wo ist der unterschied?
  • Antworten » | Direktlink »
#3 FredAnonym
  • 26.11.2007, 14:18h
  • @2(wolf)
    na, zwischen npd und kathl. kirche gibt es schon massive unterschiede, meinste nicht auch^^.
    die einen sind nationalsozialistisch und die anderen reaktinär-konservativ. also doch eher das gegenteil.
    wenn du es allein aber nur an der homofrage ausmachst,da hast du auch nur zum teil recht.
    nichtdestotrotz bin ich natürlich für ein npd verbot - ebenso, wie extremisten aus der anderen ecke.
    desweiteren sollen religiöse pappnasen nicht in die politik mitmischen, aber das gilt für jede religion
  • Antworten » | Direktlink »
#4 PoldiAnonym
  • 26.11.2007, 14:33h
  • welchen nutzen bringt denn dieser zausel für die allgemeinheit? ich bin mir sicher wesentlich weniger, wie er so manchem homosexuellen anlastet.
    dieser nichtsnutze schwarzrock soll´s maul zügeln, kinder zeugen, weniger beten und produktiv für die volkswirtschaft arbeiten.
    wo sieht der typ den sinn seiner hexereien am altar.
    die allgemeinheit ist jahrtausende ohne diesen unfug zurechtgekommen.
    das wahre christsein ist mit anstrengender arbeit im caritativen bereich verbunden; jedoch, vor wirklicher arbeit, die der allgemeinheit nützlich ist, scheuen sich diese paradies-pagageien.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 RabaukeAnonym
  • 26.11.2007, 14:48h
  • So langsa, frage ich mich allen Ernstes, was das soll? Volker Beck wird "angeklagt", weil er einem solchen Klemmschwesternkittel die Meinung ( Hassprediger) gesagt hat. Dafür bekam Volker Beck auf die Fresse und das war, seitens der Kath. Kirche alles Recht? Wieder wettern solche Kittelträger gegen Schwule und Lesben gleichermaßen. Es ist an der Zeit, Ihre Kirchen mit Sprüchen wie " Keine Macht den Dummen" oder "Scheiterhaufen und Kreuzzüge- Die Kath:. Kirche= Volkslüge!!!!! Aber dannnnnnnnnn!!!!!!!
    Uhhhhhhhhh die bösen , bösen Homos............! Dieser Katholische Fanatismus gehört entfernt! Leider habe ich in Deutschland nichts in der Politik zu sagen. Wenn aber, dann hätte ich diese ganzen Steinzeitdeppen in Schlüpfer, abwechseln auf dem rechten und linken Fuß springend und tanzend-------nach Rom, zu ihrem Oberdeppen, dem Benediktus gejagd!!!!!!!!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 konskiAnonym
  • 26.11.2007, 15:19h
  • Homosexualität nennt man bei uns (Österreich) auch Laun-Syndrom. Laun gilt als Entdecker dieser Krankheit, die man seiner Meinung nach auch heilen kann.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 mezzoAnonym
  • 26.11.2007, 15:41h
  • Man kann zu der Homoehe stehen wie man will, was mir aber den Hut hochgehen lässt ist der Satz: "homosexuelle Aktivitäten bergen ein Gesundheitsrisiko in sich, wie es für andere Menschen nicht besteht."
    Sollte der gute Herr Laun hier auf die Aidsproblematik ansprechen hat er recht, dass von den 59.000 HIV infizierten 34.000 Homosexuelle Männer sind, wenn man Deutschland betrachtet. Diese Zahl ist aber mit Sicherheit nur so niedrig, weil nach der Aidshysterie der 80er Jahre Aids-Hilfen und Schwulenorganisationen, die sich meist auf Grund von AIDS gebildet haben, zum Handeln aufriefen. In vielen Ländern, vor allem in afrikanischen Ländern wurde dies totgeschwiegen. In Südafrika haben wir 5,3 Millionen Hiv Infizierte. Das sind ca 25% der Gesamtbevölkerung. Die Mehrzahl der Infizierten (57%) sind Frauen. Und es handelt sich hierbei mit Sicherheit nicht nur um Schwule und Lesben. Es ist also in keinster Weise so, dass ausschließlich homosexuelle Aktivitäten ein Gesundheitsrisiko in sich bergen. Jeder kann hier betroffen werden.
    Es ist Schlimm genug, dass sich letztes Jahr ca 2000 Deutsche neu mit HIV infiziert haben. Aber man sollte vielleicht auch mal sagen, dass z.B. es allein im Jahre 2002 laut Robert Koch Institut 424.250 Krebsneuerkrankungen in Deutschland gegeben hat.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 HandoAnonym
  • 26.11.2007, 16:27h
  • Wenn ich mir das Gesicht von diesem Laun ansehe, frage ich mich, was dieser Mann für eine Sexualität hat (denn eine Sexualität hat er ja, auch wenn er sie nicht auslebt, weil er ja zölibatär lebt).

    Tatsache ist, dass ihm das Thema Homosexualität nicht aus dem Kopf will. Seit Jahren und Jahren schreibt er hierzu Bücher, hält Vorträge und wettert gegen Männer, die in einer schwulen Partnerschaft leben..

    Man muss nicht Sigmund Freud sein, um sich die Frage zu stellen, welche Art von Sexualität Laun verdrängt......
  • Antworten » | Direktlink »
#9 manni2Anonym
#10 KatrinAnonym
  • 26.11.2007, 17:54h
  • Die Katholische Kirche verhält sich nicht wertneutral und lässt einige ihrer ideologischen Vordenker auf die gesellschaftliche Minderheit der Homos verbal einschlagen. Damit muss sie einen Zweck verfolgen. Geplagt von Mitgliederschwund soll die verbliebene Basis möglicherweise durch gelebte Diskriminierung fester aufeinander eingeschworen werden.
    Immer nur mit Kommentaren in Queer zu reagieren bringt in dieser Situation wenig, weil Queer nicht von der katholischen Basis gelesen wird. Wir sollten eine lesbische und schwule Position der Kirche gegenüber beziehen und die auch dokumentieren. Das AT wurde im 5. Jahrhundert vor Christus von jüdischen Fanatikern geschrieben. Von Schlüsselpersonen wie David und Salomo fehlen geschichtliche Belege. Ebenso von der Vertreibung aus Ägypten. Nach der Zerstörung des Tempels in Jerusalem hat man das was vom AT übrig geblieben war mit viel Fantasie ergänzt. Die Evangelien wurden Mitte des 2. bis 4. Jahrhunderts schriftlich fixiert. Von der Schlüsselperson des Jesus fehlt der historische Beleg. Aus den vielen Evangelien hat man sich die herausgepickt, die am besten passen. Letztendlich hat der christliche Glaube keine historische oder philosophische Grundlage! Da sollte es doch möglich sein mit weiterer Prosa aufzuwarten.
    Mein Vorfahr zum Beispiel war schwuler Briefeschreiber (Ghostwriter) des Paulus und hat die Korintherbriefe verfasst. Während er von Paulus sexuell gefordert wurde, hat er sein schwules Evangelium gedichtet, das aber von den Römern als zu menschlich angesehen wurde und 200 Jahre später im Vatikan eingemottet wurde. Auf dieser Basis verlangen wir, dass alle kirchlichen Würdenträger einen Keuschheitsgürtel tragen, so dass Onanie unmöglich wird. Ich verlange, dass alle lesbischen Belange der Kirche und der Politik mit mir, als der Erbin des Briefeschreibers des Paulus mit Vetorecht abgestimmt werden. Wenn der Vertreter Gottes in Rom sich mit seinem Dienstherren über schwule Angelegenheiten abspricht, möchte ich per Konferenzschaltung dazu gezogen werden. Als Nachfahr des Briefeschreibers bin ich sowieso heilig und freue mich auf den jüngsten Tag, wo alle Schwulenhasser in die Hölle verwiesen werden. Jetzt sagst Du wahrscheinlich, „Die gehört in die Klapse“. Genauso ist es, aber bitte zusammen mit der Katholischen Kirche. Wo ist der Unterschied? Die Kirche hat Zuhörer und Macht.
    Ich habe nichts gegen Religionen, ich habe viel gegen Offenbarungsgebaren.
  • Antworten » | Direktlink »