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St. Petersburg (queer.de) - Bei einer YouTube/CNN-Debatte in St. Petersburg (US-Bundesstaat Florida) haben sich die republikanischen Präsidentschaftskandidaten dagegen ausgesprochen, Homosexuelle offen im Militär dienen zu lassen. Brigadegeneral Keith Kerr, der nach seinem Ruhestand sein Coming-out bekannt gab, fragte die Kandidaten, ob sie die "Don’t ask, don’t tell"-Politik beenden wollen. Diese besagt, dass Schwule und Lesben zwar im Militär dienen dürfen, ihre sexuelle Orientierung aber geheim halten müssen.

"Es ist jetzt nicht die Zeit, darüber nachzudenken. Wir befinden uns mitten im Krieg", erklärte Mitt Romney, ehemaliger Gouverneur von Massachusetts. Der Moderator hatte ihn zuvor daran erinnert, dass er sich 1994 in einer Rede noch auf eine Zeit freute, in der Schwule und Lesben "offen und ehrlich im Militär unserer Nation dienen können". Romney sagte aber, "Don’t ask, don’t tell" habe 15 Jahre gut funktioniert und solle deshalb beibehalten werden. Der 50-jährige Mormone gilt als eingefleischter Homo-Feind, seitdem er vergeblich gegen die Ehe-Öffnung in seinem Heimatstaat kämpfte (queer.de berichtete). Während seiner Ausführung buhten mehrere Menschen im Publikum.

"Homos gehen gegen Prinzipien der Mehrheit"

Der Kandidat Duncan Hunter begründete seine kritische Haltung damit, dass Schwule und Lesben den "Zusammenhalt" der Truppe schwächen würde und zitierte dabei den Architekten von "Don’t ask, don’t tell", den Generalstabschef und späteren Außenminister Colin Powell. Die Mehrheit, die in der Armee diene, habe "konservative, jüdisch-christliche Werte". Das sei anders bei Israelis und Briten, die Homosexuelle im Militär akzeptieren, so Hunter. "Unsere Soldaten zu zwingen, in einer kleinen Gruppe mit Homosexuellen zusammenarbeiten, geht gegen deren Prinzipien", so der Kongress-Abgeordnete aus Kalifornien, der sich in der Vergangenheit vor allem durch seine Ablehnung von Immigranten und Abtreibung profiliert hatte.

Senator John McCain, der in Vietnam in Kriegsgefangenschaft geraten war und sechs Jahre lang gefoltert wurde, erklärte, die augenblickliche Regelung müsse nicht geändert werden, weil sie funktioniere. "Wir haben das beste Militär der Geschichte, weil es so ist, wie es ist", sagte McCain.

Der republikanische Favorit Rudy Giuliani wurde zu diesem Thema nicht befragt, gilt aber auch als Anhänger von "Don’t ask, don’t tell".

Moderiert wurde die Sendung vom offen schwulen CNN-Reporter Anderson Cooper. Bei einer Debatte im Homo-Kanal Logo hatten sich bereits im August alle demokratischen Kandidaten für die Öffnung des Militärs für Schwule und Lesben ausgesprochen (queer.de berichtete). (dk)



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20 Kommentare

#1 seb1983
  • 29.11.2007, 15:55h
  • Das sind einfach dämliche Betonköpfe.
    Ich kenne mehrere schwule amerikanische Soldaten, bei einigen wissen viele Kameraden dass sie schwul sind, offiziell muss aber trotzdem ein Geheimnis darum gemacht werden. Die Soldaten sind schon deutlich weiter als Hunter glaubt, Lügengerüste aufzubauen zu müssen stärkt ebenfalls nicht den Zusammenhalt!!
    Ein Glück dass wir da in Deutschland deutlich weiter sind, auch wenn die Bundeswehr trotzdem konservativ genug ist, aber so ein Mist wird immerhin nicht mehr diskutiert!
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#2 FredAnonym
  • 29.11.2007, 15:59h
  • da es ja hier leute gibt die homoehe für wichtiger halten als alles andere:

    folgende bewerber plädieren für eine homoehe:

    Connecticut Senator Christopher Dodd (D)
    Former Alaska Senator Mike Gravel (D) -
    Ohio Representative Dennis Kucinich (D) -
    Texas Representative Ron Paul (R)

    mit abstrichen auch dieser:
    Former New York City Mayor Rudy Giuliani(R)

    3 demokratische bewerber und 2 republikanische bewerber

    hier kann jeer den test machen, welcher bewerber zu einen passt

    www.vajoe.com/candidate_calculator.html

    bei mir war platz 1
    -clinton
    -punktgleich mit obama und giuliani
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#3 anti Rot-GrünAnonym
  • 29.11.2007, 16:16h
  • @ Fred toller Test, hab grad gemacht

    Your Top Match

    Former Massachusetts Governor Mitt Romney (R)
    93.55% match

    Your Other Top Matches

    California Representative Duncan Hunter (R) - 87.10%
    Colorado Representative Tom Tancredo (R) - 80.65%
    Former Arkansas Governor Mike Huckabee (R) - 77.42%

    Mein Kandidat wäre aber immer noch Tom Tancredo. ich denke nämlich auch das wir mal Mecca bombadieren sollten.
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#4 wolfAnonym
  • 29.11.2007, 16:24h
  • wo fängt bei diesen idioten geschichte an ?
    da war ja schon alexander der grosse weiter, in der militärpsychologie.
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#5 OlafAnonym
  • 29.11.2007, 16:34h
  • @Fred, Anti-Rotgrün

    Lustige Umfrage, bei mir kam etwas ganz anderes raus. Ich kam mir noch nie so links vor......

    Ohio Representative Dennis Kucinich (D)
    90.91% match

    Your Other Top Matches
    Former Alaska Senator Mike Gravel (D) - 80.30%
    New York Senator Hillary Clinton (D) - 77.27%
    Illinois Senator Barack Obama (D) - 76.52%
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#6 UlfAnonym
  • 29.11.2007, 16:37h
  • Hallo ich bin 25 und Leutnant bei der Bundeswehr
    bein den Panzergrenerdieren.Das ich Schwul bin
    wissen nur ein kleiner Kreis meiner Vorgesetzten.
    In mein privaten Umfeld wie Familie und Freunden
    wissen alle das ich Schwul bin.Mein Beruf als Soldat macht mir Spaß, aber ich binde es mein Kameraden
    nicht auf die Nase. Zumal viel meiner Untergebenden
    wissen das ich Schwul bin, aber mir gegenüber sich
    noch nie Negativ verhalten haben.Da ich auch wie
    jeder andere in der Kompanie,durch meiner Leistung
    als Offizier überzeuge und meine Arbeit ganz normal
    mache.Darum halt ich mein Beruf und Privatleben
    strick Auseinander.Aber ich kann auch die Kameraden
    verstehen die die Bundeswehr, als eine Art Zitadelle
    für die Hetros halten.Ich hofe natürlich auch das es
    sich bei der Bundeswehr was Homosexualität
    angeht was ändert.Aber es brauch seine Zeit .
    Was die US Armee abgeht ist natürlich Extrem,aber auch wie bei der Bundeswehr werden Homosexuerlle
    Irgendwann Akzentiert sein.Aber wir Schwulen müssen
    in ein Beruf wie der des Soldaten durch Leistung
    und Einsatzberitschaft überzeugen. So wie ich es
    Gemacht habe,habe ich mir Respekt und die An-
    erkennung bei mein Kameraden gehlt und bekomm.
    Darum ist es auch für Schwule wichtig einige
    Spielregeln wie in ein Beruf wie Soldat einzuhalten.So wie ich es als Offizier und Vorgesetzter bei der
    Bundeswehr , als (Homosexueller) beachte und
    meine Pflicht meiner Untergebenden tue.
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#7 FredAnonym
  • 29.11.2007, 16:54h
  • anti rot grün ist wohl ein hardcore konservativer -hihi;-)))
    auch wenn ich rot- grün nicht unbedingt mag, aber aus anderen gründen, bin ich jedoch kein konservativer - schüttel+ brrrrrrr

    olaf: Kucinich und
    Gravel sind in der tat die "linkesten" was auch immer das heißt. gibt ja leider leute die das falsch interpretieren.

    clinton war bei mir mit 76% das beste ergebnis - hm -grübel.^^
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#8 DavidAnonym
  • 29.11.2007, 17:05h
  • ""Es ist jetzt nicht die Zeit, darüber nachzudenken. Wir befinden uns mitten im Krieg", erklärte Mitt Romney,"
    Stimmt, es ist ziemlich dämlich die Leute nach ihrer Orientierung zu messen. Warum also? Ich dachte dafür wäre keine Zeit und der Krieg ist wichtiger - wieso ist das dann von Belang das die Orientierung auch geheimgehalten wird?

    Na Fred, wie war das denn noch mit der Freundlichkeit in den USA?

    ""Unsere Soldaten zu zwingen, in einer kleinen Gruppe mit Homosexuellen zusammenarbeiten, geht gegen deren Prinzipien"

    Ach so - jetzt spricht man schon von Zwang. Das ist dann also der Dank dafür, das man als Kanonenfutter herhalten darf.
    Wieso haben die USA den 2. Weltkrieg überhaupt gewonnen?
    Da wurden doch auch Soldaten gezwungen mit dunkelhäutigen Kameraden zu dienen.
    Was sind das denn für Prinzipien für die die Menschen ihr Leben riskieren? Was ist denn daran wert verteidigt zu werden?
    Mir ist sowieso unverständlich was an diesem Patriotismus und der Verpflichtung zum Militär so toll ist!
    Hier ist man doch um jede Ausrede froh, die einem von der Wehrpflicht befreit.

    Eine Frage an diese Betonköpfe:
    Wenn man schon Menschen den Dienst verbieten will, würde man auch darauf verzichten homosexuellen Soldaten sein Leben anzuvertrauen, und stattdessen zu sterben?
    Konsequent wäre es - solche Arschlöcher sind es nicht wert, das man sein Leben für die riskiert!
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#9 hwAnonym
#10 FredAnonym