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Helsinki (queer.de) - Die finnische Justizministerin Tuija Brax (Grüne) plant eine Novelle des Adoptionsgesetzes, bei der schwul-lesbische Paare mit heterosexuellen teilweise gleichgestellt werden sollen. Demnach soll die "interfamiliäre Adoption" möglich werden. Verstirbt ein Partner in einer Eingetragenen Partnerschaft, soll in Zukunft der andere automatisch die Kinder des Verstorbenen adoptieren dürfen, selbst wenn er kein leibliches Elternteil ist. Das Gesetz sei notwendig, da in Homo-Partnerschaften bereits jetzt "soziale Elternschaft" gelebt werden. So haben nichtleibliche Eltern schon jetzt Rechte, etwa wenn sie für das Kind Anträge bei Behörden stellen.

Die Gesetzesänderung soll vom Parlament abgesegnet werden. Nach Angaben der Tageszeitung "Helsingin Sanomat" gibt es unter den Abgeordneten eine klare Mehrheit für die Neuregelung.

Das benachbarte Schweden hat wie die Niederlande, Belgien, Island, Spanien, Großbritannien, Südafrika, sowie Teile Australiens, Kanadas und der USA schwul-lesbische Paare bei der Adoption völlig gleichgestellt. Die Stiefkindadoption, also eine ähnliche Regelung wie die von der Justizministerin geplante, gibt es in Israel, Dänemark, Norwegen und Deutschland.

Finnland hat 2002 Eingetragene Partnerschaften eingeführt. (dk)



#1 GeorgiosAnonym
  • 30.11.2007, 16:08h
  • Endlich ein Land, dass zur Vernuft kommt...auch Homosexuelle können gute Eltern sein...Bravo...
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#2 WolfgangAnonym
  • 30.11.2007, 16:56h
  • Bevor wieder der Bananenrepublikvorwurf kommt:

    IN DEUTSCHLAND IST DIE STEIFKINDADOPTION BEREITS ERLAUBT.....
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#3 wolfAnonym
  • 30.11.2007, 22:04h
  • @ wolfgang
    ja bei heterosexuellem partnerschaften kein problem, versuchs mal bei gleichgeschlechtlichen, speziell bei männern.
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#4 wolfAnonym
  • 30.11.2007, 22:52h
  • wieso eigentlich brd =bananen-republik-deutschland, hat sich seit herrn kohl, in den 80 zigern, irgendetwas zum positiven verändert ? dieses treudeutsche mittelklasseland ( was seine intelligenzia angeht), ist seitdem von eu-ländern meilenweit überholt worden, in jeder beziehung. wir haben nur in korruption und manipulation aufgeholt und übertroffen.
    seit heute können wir uns nicht mal mehr vor der überwachung retten, na bravo, ein hoch auf die demokratie der kretins !!!
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#5 DavidAnonym
  • 30.11.2007, 23:34h
  • @Wolf:
    Die Stiefkindadoption ist hier tatsächlich schon durch.
    Aber auch mit grossem Widerstand, da man sich plötzlich DOCH Gedanken um den anderen leiblichen (sprich dritten) Elternteil gemacht hat. Obwohl man sich sonst einen Dreck um die Kinder schert, wenn ein Elternteil das andere mit dem Kind sitzen lässt...Wie verlogen.
    Für die Kinder ändert sich doch nichts, da die sowieso in der Beziehung leben. Wo der Staat JETZT erst feststellt, das man was für diese tun muss, da es viele alternative Familienmodelle gibt.

    Der Vorstoss in Finnland klingt aber vielversprechender, als "bloss" die Möglichkeit der Stiefkindadoption.
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