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Caracas (queer.de) - Bei einer Volksabstimmung haben die Venezolaner die von Präsident Hugo Chávez vorgesehene Verfassungsreform knapp abgelehnt. Darin war auch ein Diskriminierungsschutz für Schwule und Lesben vorgesehen. Neben Diskriminierung aufgrund sexueller Ausrichtung sollten auch die Merkmale Rasse, Religion, Alter und Gesundheitszustand aufgenommen werden (queer.de berichtete).

Chávez wollte Venezuela mit der Verfassungsreform zu einem selbstbewussten sozialistischen Staat ausbauen. Kritiker befürchteten aber, dass sich das vom Erdölexport abhängige Land damit in eine Diktatur verwandeln könnte, weil die Reform die Rechte von Chávez als Staatspräsident stark erweitert hätte.

In Venezuela ist Homosexualität erst seit der Machtübernahme der Sozialisten im Jahre 1999 legal. Nach wie vor werden Schwule und Lesben diskriminiert und schikaniert, wie aus den Berichten von Amnesty International hervorgeht. Homosexuellen ist ferner der Dienst im Militär untersagt. (dk)



#1 SvenAnonym
  • 04.12.2007, 16:48h
  • Durch diese unsägliche Verknüpfung war es richtig die Verfassung abzulehnen.
    Es dient sicherlich keiner Minderheit, wenn ein Mensch im Staate zu mächtig wird.
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#2 madridEUAnonym
  • 04.12.2007, 17:08h
  • Grossartig fanden wir ihn, solange er Bush und den Us-Imperialismus niedermachte. Dann waren wir selbst betroffen, als er nach einem Disput mit Seiner Majestät der ehemaligen spanischen Kolonialmacht drohte, alle ihre Interessen in Venezuela neu zu überdenken. Von da an ging´s bergab mit unseren Sympathien und nun kommt das "NO" zu seiner Verewigung auf dem Präsidentenstuhl nach realsozialistischem Vorbild. Wer weiss, ob Homos bei einem "SI" nicht eventuell gewohnte persönliche Freiheiten für den vorgesehenen Diskriminierungsschutz eingetauscht hätten ?
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#3 WolfgangAnonym
#4 hwAnonym
  • 04.12.2007, 17:51h
  • ich meine das jetzt nicht lamentierend. aber schwule
    haben, so scheint es mir, nicht unbedingt den fokus
    auf maximale chancengleichheit ab geburt.
    wenn er denn weiß, was er will, ist er schon sortiert.
    in unter-, mittel oder oberschicht. wie´s seinen kindern
    oder den kindern anderer mal geht, juckt ihn kaum.
    natürtlich erzeugen wirtschaftsweisen, die in relativ
    kurzer zeit maximalen profit erzeugen, wohl eher
    eine identitätstiftende konsumtionssphäre und prickelnde soziale ungleichheiten als fundamentale menschenrechte. man kann dann so schöne bücher schreiben, dokus drehen und
    ausserdem sind die stricher billiger.

    was ich klasse fand, waren die diskussionen, die wahl
    und die anerkennung des ergebnisses.
    mal gespannt wie es weiter geht.
    die bekreuzigung in riad, für den hinweis auf die soziale botschaft des jesus, war auch nicht übel.
    von den öl- und kreuzrittern gab's sowas noch nicht.

    www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,518038,00.html

    ......für den drecksack von letztens:

    www.ila-web.de/allende/inhalt.htm
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