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Brighton (queer.de) - Wenn Bars und Clubs im südenglischen Brighton zukünftig homophobe Reggae-Songs spielen, droht ihnen die Schließung. Das hat Dee Simson, Vorsitzende des zuständigen Ausschusses im Stadtrat angekündigt. "Ich glaube an freie Meinungsäußerung, aber ich bin gegen die Anstiftung zum Hass gegen Minderheiten", erklärte Dee gegenüber der BBC. "Wir haben eine große schwul-lesbische Community in Brighton und es ist unsere Pflicht, Menschen zu schützen, denen ein solcher Hass entgegenschlägt." Es wird erwartet, dass der Stadtrat in der kommenden Woche den Vorschlag absegnen wird.

Das Verbot geht auf Initiativen von britischen Homo-Gruppen zurück. Sie haben bereits mehrfach Auftritte von homophoben Sängern aus Jamaika gestoppt (queer.de berichtete). In Europa sind eine Reihe von Interpreten populär, die sich in ihrer Heimat mit Gewaltfantasien gegen Schwule profilieren. So singt Elephant Man in "We Nuh Like Gays": "Queers must be killed. Take them by surprise" ("Schwule müssen getötet werden. Überrumpele sie"). (dk)



14 Kommentare

#1 manni2Anonym
#2 RabaukeAnonym
#3 wolfAnonym
#4 saidAnonym
  • 06.12.2007, 18:27h
  • wenn so was in england verboten wird ist es schön aber doch nicht in deutschland ich darf doch jeder gengen jeden sagen was er will ob gegen kanzler oder bundespräsidänt
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#5 anti Rot-GrünAnonym
  • 06.12.2007, 21:48h
  • @ 4
    Seh Ich so! Eigentlich sollte jeder sagen können was er will, auch wenn mir oder anderen nicht passt und es provokant ist. Es gibt ja Meinungs- und Künstlerfreihet.
    Das ganze Politische Korrektheit ist nicht richtig denn es ist der erste Schritt zur Zensur.
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#6 DavidAnonym
  • 06.12.2007, 21:59h
  • @ 4&5:
    Dann darf ich also im Namen der Meinungsfreiheit auch rassistische Texte, gegen Jamaikaner singen, oder?
    Ist doch durch die Meinungsfreiheit gedeckt, oder nicht?
    Egal, ob die Texte zu rassistischer Gewalt aufrufen?!
    Oder seh ich das falsch?
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#7 anti Rot-GrünAnonym
  • 06.12.2007, 22:16h
  • @ 6 David

    Klar, kannste das machen. Bushido, G-Hot und Konsorten tun das ja schließlich auch recht erfolgreich.
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#8 DavidAnonym
  • 06.12.2007, 22:35h
  • @ 4, 5, 7:

    Die Typen geniessen noch immer die Meinungsfreiheit, selbst wenn sie nicht auftreten.
    Oder werden die Typen an sich dafür belangt? NEIN.
    Es ist genauso "unser" Recht, denen keine Plattform für Hetze anzubieten.

    Und was das Recht der Clubs angeht:
    Es zwingt die ja keiner, diese Songs zu spielen.
    Wie gesagt, die persönliche Meinungsfreiheit der "Hass-Künstler" ist davon nicht betroffen.
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#9 anti Rot-GrünAnonym
  • 07.12.2007, 05:31h
  • @ David
    Ich seh das halt so, sofern es für jeden Hassänger wie Beenie man mind. zehn Sänger gibt die gegen Homophobie sind, denke Ich sollte man solche Leute auftreten lassen aber am Besten ignorieren wenn möglich.
    Klar steht es jedem Club frei zu was er spielen will und was nichtg, wenn es aber für jedes Schwulenfeidnliche Lied minestens zehn anti-Homophobie songs gibt, find Ich das OK.
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#10 stromboliProfil
  • 07.12.2007, 08:43hberlin
  • @antirotgrün,
    deine these zur meinungsfreiheit zu ende gedacht ,öffnet mir die möglichkeit ,dich einen arsch zu nennen , aufzufordern dir eine kugel zu verpassen ohne das mir konsequenzen drohen , es sei denn, es fehlen mindest 10 gegenreden...
    Mit verlaub , das ist gequirllter scheiß!
    Da wird mit der provokation rumgespielt wie kinder im sandkasten .

    Es ist auch nicht die frage des political correkt , die den inhalt bestimmen , es geht um die ausdeutung der grenzen und einer verbindlichkeit im umgang miteinander. Werden diese regeln ausgesetzt , wird auch das recht auf unversehrtheit ausgesetzt. Was nun hat vorrang: die der sprachlichen unversehrtheit - vulgo meinungsfreiheit - oder die der körperlichen , des schutzes vor gewaltanwendung ?!
    Immer die der körperlichen!

    Aber wir sind , mit recht , bei dem beginn der frage nach den persöhnlichen freiheiten!
    Ob im schäublewahn , ob im raucherbashing, gesundheitsvorsorgeverordnungen und selbstkontrolle s. Link
    www.bundestag.de/bic/plenarprotokolle/plenarprotokolle/16089
    .html


    , wir werden einerseits in eine reprivatiesierte selbstverantwortung abgedrängt , die sozialen felder , die zuvor kollektiv (un)gelöst , nun einzelen initiativen überlassen wird. Andererseits setzt der staat , mit prohibitionistischen regeln ,grenzen , die ins private eingreifen .

    Ist hass , aufforderung zu gewalt mit einer zahlenmäßigen gegenkampagne zu bewältigen ? Natürlich wäre es erfreulich , würden sich in den jeweiligen sparten ( kunst, musik,sport.... etc.) VIELE zu wort melden gegen die zunehmende verdummung und verrohung. Gleichzeitig ist aber eben dieses system krank, schaft eben diese phänomene aus sich heraus. Jugendarbeitslosigkeit mit sicht auf hoffnungslose erwachsenenarbeitswelt . Leistungsdruck ,der ohne gegenleistung in form von gewinn zu erbringen ist . Männer deren identität als ernährer ihrer familie ad absurdum geführt wird ; die noch nicht mal sich selbst ernähren können .
    Also ; von was sollten die 10 gegensänger singen ? Von der heilen welt , sich verbrüdernder ....
    Verstand ich dich doch als einen vertreter derer, die die GUTMENSCHEN ob ihrer dummheit verlachen.

    Da ist mir ein regelwerk lieber, das von vorneherein die grenzen bestimmt, auch wenn ich ständig
    die der freiheiten neu bewerten und verteidigen muß. Und da halt ichs dann mit voltaire: „Ich teile ihre Meinung nicht , ich werde aber bis zum letzten Atemzug dafür kämpfen , daß sie ihre Meinung frei äußern dürfen ..."
    wie gesagt ; auf dem boden der gegenseitigen achtung!
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