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Essen (queer.de) - Am Dienstagabend gegen 20 Uhr hat ein 19-jähriger Mann aus Essen bei einem erstmaligen Treffen seine Chatbekanntschaft niedergestochen. Beide Männer sind schwul und kannten sich seit etwa 14 Tagen aus dem Internetchat.

Beim ersten Zusammentreffen in der Wohnung des 19-jährigen an der Eschenburgstraße kam es zum tödlichen Streit. Der 34-jährige Christian M. wurde mit mehreren Messerstichen schwer verletzt und starb noch in der Wohnung. Der 19-jährige Raphael R. verständigte sofort die Polizei und wandte sich Hilfe suchend an seinen Nachbarn. Der 19-jährige wurde festgenommen.

Das Essener Kriminalkommissariat11 ermittelt und hat eine Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Ralf Menkhorst gebildet. Der Beschuldigte wurde ausführlich zum Tatgeschehen vernommen. Demzufolge ist er im Rahmen des Geschehens in Angst und Panik verfallen und daraus ist der massive Einsatz der verwendeten Messer erklärbar. Offenbar war er dem später Getöteten körperlich und auch psychisch unterlegen und wusste sich nicht anders zu helfen.

Derzeit kann von Seiten der Polizei und auch der Staatsanwaltschaft Essen eine Notwehrsituation und auch ein Notwehrexzess nicht ausgeschlossen werden. Somit wurde auf eine richterliche Vorführung des Beschuldigten verzichtet. Er wurde gestern um 17.30 Uhr entlassen. Die Ermittlungen werden jedoch fortgeführt. (pm)



#1 holgerAnonym
  • 07.12.2007, 08:53h
  • was bitte schön haben die aufgelisteten themen unter der rubrik "mehr berichte zum Thema" mit diesem schrecklichen geschehen zu tun??????
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#2 RabaukeAnonym
  • 07.12.2007, 09:59h
  • @Holger

    da stimme ich Dir voll und ganz zu!!!!! Liebe Redaktion????? Das ist neben einem echten Griff ins Klo, obendrauf auch beleidigend für das Opfer und den Täter.
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#3 stefanoAnonym
  • 07.12.2007, 12:32h
  • besonders gelungen (o_O) ist natürlich

    "01.08.2007 - Passive haben mehr Auswahl (Lust & Liebe - Sextrends)"
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#4 SteffenAnonym
  • 07.12.2007, 12:45h
  • @ die letzten Zwei

    Naja ganz einfach, alle Themen befassen sich mit Chat und Daiting und das letzte, leider schreckliche Thema, gehört nunmal als mögliches Ergebnis einfach dazu.

    Kann die Aufregung darüber jetzt nicht so ganz verstehen.
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#5 Josef GedönsmannAnonym
  • 17.12.2007, 14:53h
  • Es ist erschütternd! Da treffen sich Zwei, die es eigentlich miteinander treiben wollen, und einer endet als Getöteter in einem Leichenschauhaus.
    Viel erschütternder aber sind bei der Geschichte die offiziellen Meldungen von Staatsanwaltschaft und Polizei – und das, was sich mit deren Hilfe sonst noch so alles herausfinden lässt.
    Und dass die Presse - selbst die schwule Presse - ihre journalistischen Fähigkeiten darauf beschränkt, zu replizieren, was die Behörden verkündet haben, ohne sich einmal die Mühe zu machen, etwas mehr über den Fall zu erfahren: auch das erschütternd und bestürzend.
    Dilettantismus aller Orten also - dabei wäre es so einfach etwas mehr zu erfahren ...
    Wenn nicht einmal die schwule Presse ein Interesse daran hat, dazu mehr zu erfahren - wer dann?
    Leider begnügt auch die sich damit, nachzuplappern, was andere von sich geben. Dabei sollte es doch jeden stutzig machen, wenn vermeintlich aus Notwehr ein Mensch ABGESCHLACHTET wird!!
    Dem Obduktionsbericht wird man entnehmen können, dass der gesamt Oberkörper des Opfers mit Messerstichen übersät ist, selbst als das Opfer längst tot ist, werden noch Messer in seinen Körper gerammt - Und das soll NOTWEHR sein??? Wer schnell war, konnte sich dank der Pressemitteilungen auch das Profil des Täters ansehen, in dem dieser sich als "bitchig, eigenwillig und zu einem gesunden Maße sogar als egozentrisch und bösartig" bezeichnet.
    Dieser Junge also, der von sich selbst sagt er sei nuttig, egozentrisch und bösartig, soll also nur in Notwehr gehandelt haben, als er einen 34-jährigen, in seine Wohnung eingeladenen Chatpartner in einem Exzess zu Tode stach?
    Und das, weil dieser auf die vereinbarten Sexpraktiken bestand?
    Und so ein Irrer, der in seinem Blutrausch sogar die Messer wechselte, wird am nächsten Tag schon wieder auf freien Fuß gesetzt???
    Höchst merkwürdig, das alles - man hat den Eindruck, Opfer und Täter werden vertauscht!!!
    Und niemanden scheint's zu kümmern...
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