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Quantico (queer.de) - Ein katholischer Militärpriester wurde von einem US-Militärgericht in Quantico (US-Bundesstaat Virginia) zu zwei Jahren Haft verurteilt, weil er ungeschützten Sex mit einem Offizier der Luftwaffe gehabt und seinen positiven HIV-Status dabei verschwiegen hat. Außerdem hat er einen Kadetten zu Oral-Sex genötigt, erklärte das Gericht.

Der 42-jährige Priester John Thomas Lee, ein Korvettenkapitän, hatte zuvor die Taten zugegeben. Er sei von dem Luftwaffen-Offizier gefragt worden, ob er HIV-positiv sei – was er verneinte. "Ich wusste, dass er sterben könnte, weil er mit mir Anal-Sex hatte", erklärte der Priester während einer Befragung. (dk)



11 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 07.12.2007, 16:26h
  • ich dachte immer für solche berufe seien besonders charakterstarke menschen gefragt.
    war wohl nix!
    die verantwortungslosigkeit ist kaum zu überbieten, für ein schnelles nümmerchen den tod des sexpartners in kauf zu nehmen !
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#2 predigerAnonym
  • 07.12.2007, 17:01h
  • der ungeschützte sex war nicht das einzige, womöglich nicht eimal das wichtigste kriterium für die verurteilung. es ging hier nicht zuletzt auch um sex mit untergebenen sowie die sexuelle nötigung des kadetten.

    ohne das verantwortungslose verhalten des priesters rechtfertigen zu wollen: indem der offizier sich auf ungeschützten sex eingelassen hat, trägt er ebenfalls eine mitverantwortung für sein ansteckungsrisiko.

    sich auf die aussage des anderen, er sei negativ, einfach zu verlassen ist IN JEDEM FALL purer leichtsinn. selbst wenn - oder gerade wenn? - es sich um einen katholischen priester handelt.
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#3 jAnonym
  • 07.12.2007, 17:14h
  • Ich dachte, genau das bekommt man beigebracht beim US-Militär: Billigend den Tod unschuldiger Leute in Kauf zu nehmen... In sofern: Konsequent! ;)

    Diese satirische Spitze konnte ich mich nicht verkneifen. Aber lustig ist das Thema natürlich nicht und die Tat genauso verurteilenswert wie jede dieser Art.
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#4 oh gottAnonym
  • 07.12.2007, 17:19h
  • das is doch nicht anders von einem "christlichen soldaten" zu erwarten ;-)
    wer im namen gottes gerne leute tötet dem is das leben von freunden auch egal :-)
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#5 TodesengelAnonym
  • 07.12.2007, 22:24h
  • Das Risiko tragen IMMER beide.

    SAVER SEX ist die einzige Möglichkeit sich zu schützen.

    Alles andere ist Naiv.

    Wenn jemand zu SEX gezwungen wird, ist das SEXUELLE GEWALT und gehört geahndet.

    Wenn es beide aus freien Stücken tun, sind sie selbst für sich verantwortlich.

    Take Care
    Todesengel
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#6 skydiverProfil
  • 08.12.2007, 12:35hStuttgart
  • Was sind 2 Jahre Gefängnis, gegen "lebenslange" ANGST und UNGEWISSHEIT, das die Krankheit AIDS (Vollbild) ausbricht, und der zum Oral-Sex gezwungene Kadett stirbt (...) Eben (!!!)
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#7 ThommenAnonym
  • 08.12.2007, 20:51h
  • Frauen nehmen 3-Wetter-Taft, oder ein bestimmtes Parfüm, weil "sie es sich wert sind"!

    Schwule nehmen KEINEN Gummi, weil... ????
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#8 predigerAnonym
  • 08.12.2007, 22:40h
  • @stefan:
    bei dem genötigten kadetten ging es nicht um ungeschützten sex. und der offizier wurde nicht zum sex ohne kondom gezwungen, sondern "nur" belogen (das ist zweifellos schlimm, entledigt den offizier aber nicht seiner selbstverantwortung).

    es gibt eine gewisse tendenz, solche fälle dramatischer darzustellen, als sie sind und die debatte auf "unschuldige opfer" und "gewissenlose täter" zu reduzieren. so einfach ist aber die sache nicht. zum unsafen sex gehören immer zwei. und beide tragen verantwortung.

    was lernen wir also aus solchen "sex and crime" stories?

    hoffentlich nicht, dass wir darauf vertrauen könnten, dass die justiz schon irgendwann all die bösen hiv-positiven aus dem verkehr zieht. hoffentlich nicht, dass wir uns "im normalfall" darauf verlassen könnten, dass hiv-positive uns brav über ihren status aufklären müssten - ein sehr großer teil der positiven weiß nämlich nicht einmal, dass er positiv ist. und hoffentlich nicht, dass es beim barebacking schuldige und unschuldige gibt.

    sondern, dass jeder für sein risiko selbst verantwortlich ist und sich dementsprechend verhalten muss.
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#9 wolfAnonym
  • 10.12.2007, 09:32h
  • in diesem zusammenhang ist es doch merkwürdig, das tripper syphilis ect. meldepflichtig sind, hlv nicht. wieso wird nicht bei jeder blutabnahme automatisch auf aids getestet, zum schutz der bevölkerung ?
    es rennen idioten durch die gegend, die wissentlich mit hlv-trägern sex haben und sich nicht auf aids testen lassen, nach dem motto: ich will es garnicht wissen !
    genauso idiotisch, dass man von keinem arzt mehr seine blutgruppe erfährt, es sei denn man lässt sie extra, natürlich gegen honorar, bestimmen.
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#10 stromboliProfil
  • 10.12.2007, 10:50hberlin
  • @wolf,
    stell dir mal vor, jeder raucher , biertrinker drogenkonsument wird auf seine werte (blutfett etc.) hin registriert und automatisch einer entsprechenden risikogruppe zugeordnet...

    Gläserner könnte der mensch nicht werden . Betriebe würden sich um die daten reißen, könnte doch endlich der perfekte arbeitnehmer eruiert werden . So auch die forderung nach der sexuell bedingten registrierung. Unselig in erinnerung die der prostituierten und die der schwulen in den 50-60ziger jahren.
    Begründet mit der häufigkeit auftretender infektionen in diesem "milljöh" .
    Und welchen nutzen hätte es sonst noch? Wäre der untersuchte denn automatisch bewusster, rücksichtsvoller ?
    Das , ich will es gar nicht wissen, ist ja nicht schutz vor ansteckung und auch keine garantie , das nicht angesteckt wird.
    Epidemologisch gesehen ist die registrierung übertragbarer krankheiten sinnvoll , nicht die der erkrankten!
    Ohnehin kann man , im zweifelsfalle und unter umgehung des datenschutzes schon heute die behandlungskarteien der krankenkassen einsehen ... incl. adresse und status!

    Zuviel staatskontrolle weckt den "hunger " auf mehr !
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