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Riga (queer.de) - Der Anführer der katholischen Kirche in Lettland hat die Parteien in einem offenen Brief aufgefordert, Schwule und Lesben den Zugang zu öffentlichen Ämtern grundsätzlich zu verwehren. Wie die Nachrichtenagentur BNS berichtet, haben sich alle drei Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten von den Forderungen des Kardinals Janis Pujats bereits distanziert.

In dem Brief erklärte der 77-jährige Geistliche, dass die Parteien "bereit sein müssen, die lettische Nation gegen die Invasion von Homosexualität im öffentlichen Leben zu verteidigen". Forderungen der EU, Diskriminierung gegen Schwule und Lesben zu verbieten, nannte er "bedeutungslos", weil sie der Moral der Letten entgegenlaufe. "Als Kardinal spreche ich im Namen der 500.000 katholischen Gläubigen. Sie sind Bürger dieses Landes und haben das Recht, ihre Meinung zu allen Themen von nationalem Interesse zu äußern".

Erst im Mai hatte Pujats zum Widerstand gegen den CSD aufgerufen (queer.de berichtete). Er bezeichnete Schwule als "sexuell verrückte Leute" und setzte Homosexualität mit Prostitution gleich. Der CSD musste unter Polizeischutz abgehalten werden (queer.de berichtete). (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

16 Kommentare

#1 gerdAnonym
  • 12.12.2007, 14:55h
  • Das gibt es doch gar nicht: das hat der echt schriftlich geschrieben ? Soviel Dummheit und Hass....

    Kein Wunder das die katholische Kirche in den westlichen Industriestaaten immer mehr an Boden und Glaubwürdigkeit verliert, wenn solche Kardinäle an der Spitze stehen. Die sollten von den lutherischen/reformierten Bischöfen in Deutschland/Niederlande, Schweiz oder Skandinavien dringend lernen, was es heisst, Nächstenliebe zu leben. Erinnert sei an das Grundsatzdokument der lutherischen/reformierten EKD "Verantwortung und Verlässlichkeit stärken".

    Einfach unfassbar, was da an Müll immer wieder von katholischen Kirchenoberen kommt.
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#2 gerdAnonym
#3 ingoAnonym
  • 12.12.2007, 17:34h
  • Die Parteien in Lettland müssen bereit sein, die Lettische Nation vor einer Invasion durch mittelalterlich religiöse Verbände zu verteidigen. Religion jeglicher Richtung bedeutet immer einen Fall in Aberglaube und Rückschritt. Wahrscheinlich geht Pujats davon aus, dass Homosexualität nur eine Erscheinung außerhalb von Religionen ist. Komischerweise denken aber gerade alte Männer in religiösen Ämtern zu allererst an Homosexualität, wenn es gilt, Populismus zu verbreiten und den Teufel zu bestimmen.
    Sie (die Katholiken) sind Bürger dieses Landes...:ja sind denn die homosexuellen Bürger Lettlands keine Bürger Lettlands? Spricht Pujats etwa schwulen Letten ihre staatsbürgerlichen Rechte und ihre Meinungsfreiheit ab? Ist ein katholischer Lette ein Besserlette!
    Es sind schon ganz schön verrückte Leute, diese alten Männer!
    Glücklicherweise wollen die drei MP Kandidaten aus Lettland keinen Gottesstaat machen.
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#4 FloAnonym
  • 12.12.2007, 18:30h
  • Immer wieder die katholische Kirche...

    Ich verstehe nicht, wie jemand bei diesem menschenverachtenden und unchristlichen Verein noch Mitglied sein kann und sie so moralisch und finanziell unterstützt...

    Ich bin aus der Kirche ausgetreten, gerade WEIL ich Christ bin...
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#5 wolfAnonym
  • 12.12.2007, 20:53h
  • nach diesen heutigen katholisch terroristischen meldungen, sollte man nun aber schnellstens dafür sorgen, dass diese brüder nicht auch noch weiterhin durch steuergelder finanziert werden !
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#6 sylviafeeProfil
  • 12.12.2007, 22:05hBerlin
  • Der Herr möge die Würdenträger der katholischen Kirche erleuchten und schenke ihnen Frieden.
    Amen
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#7 MarkusAnonym
  • 13.12.2007, 06:34h
  • @7: Die Erleuchtung ist beim Herrn und im Herrn, er möge sie alle zu sich nehmen und ihnen die ewige Erleuchtung zukommen lassen. Amen.
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#8 gerdAnonym
  • 13.12.2007, 12:09h
  • @Flo
    Trete doch zu einer lutherischen Landeskirche der EKD über. Ich war selbst schon Gast bei einem Segnungsgottesdienst von homosexuellen Paaren, die nach ihrem Gang zum Standesamt in einer lutherischen Kirche waren, wo sie einen Gottesdienst erhielten, an dem Freunde und Verwandte teilnehmen konnten. Ein sehr gelungener Gottesdienst...

    In der katholischen Kirche ohne Frauenrechte und Zölibat der Priester würde ich auch nicht bleiben.

    Ausserdem hat die lutherische/reformierte EKD sehr gute Bischöfe mit Huber, Friedrichs, Jepsen oder Kässmann...
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#9 MikusAnonym
  • 13.12.2007, 17:34h
  • Kann man sowas nicht anzeigen? ....nach EU-Gesetzen kann so ein Aufruf doch bestimmt strafrechtlich verfolgt werden? Wie kann jemand ungestraft zur Volksverhetzung und Diskriminierung aufrufen?
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#10 StefanPAnonym
  • 14.12.2007, 07:31h
  • Was will man da noch machen, der ist eh bald weg vom Fenster, mit 77 jahren.
    Der is einfach nur bekloppt und bleibt es auch bestimmt bis zum letzten Tag.
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