Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?8057

New York (queer.de) - Ein schwuler Soldat, der seine Sexualität seinen Vorgesetzten offenbart hat, ist nicht aus der Armee entlassen worden. Davon berichtet das Reportermagazin "60 Minutes", das am Sonntagabend zur besten Sendezeit im US-Sender CBS ausgestrahlt wird. Der schwule Unteroffizier Darren Manzella erklärt in dem Bericht, dass Homosexuelle in Kriegszeiten offenbar mit mehr Nachsicht behandelt werden, da das Militär derzeit wegen der angespannten Personallage nicht auf Schwule und Lesben verzichten kann.

Manzella ist ein Sanitäter, der ein Jahr lang im Irak stationiert war und derzeit in Kuwait dient. Er hatte anonyme Droh-Mails erhalten, in denen gedroht wurde, ihn zu outen. Daraufhin erklärte er gegenüber seinen Vorgesetzten, darunter einem Dreisternegeneral, dass er schwul ist. "Ich wusste nicht, was ich sonst tun sollte", erklärte Manzella einer CBS-Reporterin.

"Sie sind nicht schwul!"

Als Beweis zeigte er seinem direkten Vorgesetzten ein Video, auf dem auch ein Zungenkuss mit seinem Freund zu sehen ist. Nach den Ermittlungen rief dieser Manzella zu sich und verkündete das Ergebnis: "Sie sind nicht schwul", erklärte er zur Überraschung des Unteroffiziers. Ein anderer Vorgesetzter habe ihm dann erklärt: "Das ist uns scheißegal, ob Sie schwul sind oder nicht".

In dem CBS-Beitrag werden auch mehrere ehemalige schwule Soldaten interviewt, deren Homosexualität bekannt war. "Den meisten Soldaten macht das nichts aus, das ist die ‚Will and Grace’-Generation", sagte einer und nahm Bezug auf eine populäre Fernsehserie mit mehreren schwulen Figuren.

Offiziell gilt in den USA die "Don’t ask, don’t tell"-Regelung. Demnach dürfen Schwule und Lesben nur im Militär dienen, wenn niemand von ihrer Homosexualität weiß. Zahlen des Verteidigungsministeriums zufolge wurden zwischen 1994 und 2005 über 11.000 Soldaten aufgrund ihrer Homosexualität entlassen. Abgeordnete im Kongress haben bereits mehrfach erfolglos versucht, diese Regelung abzuschaffen (queer.de berichtete). (dk)



#1 ralfAnonym
  • 14.12.2007, 15:51h
  • Hi,

    die kleine Uniformschwuchtel ;-) heißt Darren Manzella (wie ihr bei dem einzelnen Nachnamen weiter unten auch richtig geschrieben habt.)

    ralf

    Da war der Fehlerteufel aktiv. Danke! Red.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 UlfAnonym
  • 15.12.2007, 20:30h
  • Hi ich bin Leutnant bei der Bundeswehr.
    Das ich Schwul bin wissen einige Kameraden und
    haben auch kein Problem damit.Sie respektiren mich
    als Ihren Vorgestetzen und Kamerden.Und das jemand wie Darren Manzella sich zu sein Schwul sein
    bekennt finde ich ganz gut.Er macht den Schwulen in
    der US Army hoffnung das man Sie mit der Zeit
    respektiert.Und zeigt das Homosexuelle in der Armee
    genau so Dienst tun könn wie Hetros.In der
    Bundeswehr ist man zwar auch noch nicht ganz so weit.Aber ich bin das beste Beispiel das ein Schwuler ,
    als Soldat und Vorgesetzter dienst bei der Bundeswehr tun kann.

    Ulf
  • Antworten » | Direktlink »
#3 ThomasAnonym
  • 18.12.2007, 12:23h
  • Denen geht das Kanonenfutter aus.. da sind sie froh um jeden Kopf der für ihren durchgeknallten Präsidenten "hinfällt" .... wenigstens sind sie in diesem Artikel ehrlich ....
  • Antworten » | Direktlink »