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Manchester (queer.de) - In einem BBC-Interview hat sich der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu bei Schwulen und Lesben für den Schmerz entschuldigt, den die Kirche verursacht hat. "Ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen und bei allen, die wir in der Kirche verfolgt haben", erklärte Tutu im Gespräch mit der Sendung "The Gay Hour", die heute Abend um 20 Uhr (21 Uhr MEZ) bei BBC Radio Manchester ausgestrahlt wird. "Es tut mir Leid, dass wir an der Verfolgung einer bestimmten Gruppe teilgenommen haben. Für mich ist das unchristlich und daher nicht akzeptabel", so Tutu, der in den 80er Jahren wegen seines Kampfes gegen die Apartheid weltweit für Aufsehen sorgte. "Es tut mir Leid, dass wir Ihnen wehgetan haben, dass wir Sie zurückgewiesen haben und dass wir solche Qualen verursacht haben."

Tutu hat sich in der Vergangenheit immer wieder für Homorechte ausgesprochen. Der 76-jährige Anglikaner kritisierte die konservativen afrikanischen Landeskirchen scharf für ihre Abspaltungsbemühungen von der Mutterkirche, weil sie dieser zu große Toleranz gegenüber Homosexualität vorwerfen. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 FloAnonym
  • 17.12.2007, 15:11h
  • "Es tut mir Leid, dass wir an der Verfolgung einer bestimmten Gruppe teilgenommen haben. Für mich ist das unchristlich und daher nicht akzeptabel"

    Die katholische Kirche ist leider nicht so christlich... Die verbreiten weiter ihren Hass um ihre Ziele zu erreichen...
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#2 wolfAnonym
  • 17.12.2007, 15:24h
  • ein wunderbarer mensch !!!
    dieser mann zeigt immer wieder engagement in allen wichtigen bereichen des zusammenlebens und lebt nächstenliebe, verkörpert einen "kirchenvater", bei dem man sich behütet fühlen könnte.
    er hat aus der vergangenheit gelernt.
    ganz im gegensatz zu der teufelsfratze in rom !
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#3 HandoAnonym
  • 17.12.2007, 15:29h
  • Bischof Tutu ist ja selbst heterosexuell und hat Familie.

    Er steckt eben nicht so voller Selbsthass wie die römisch-katholischen Würdenträger (bis hin nach ganz oben!), die aus lauter Hass auf sich selbst bzw. aus einem Sexualneid heraus gegen die Schwulen und Lesben agieren.
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#4 ingoAnonym
  • 17.12.2007, 16:27h
  • Dank an Herrn Tutu für seine mutigen Worte.

    "Der 76-jährige Anglikaner kritisierte die konservativen afrikanischen Landeskirchen scharf für ihre Abspaltungsbemühungen von der Mutterkirche, weil sie dieser zu große Toleranz gegenüber Homosexualität vorwerfen."

    Zur Toleranz der Mutterkirche, Schwulen gegenüber, mag ich hier diesmal gar nichts sagen.

    Erschreckend ist die Tatsache, dass sich die besagten afrikanischen Landeskirchen nicht mal davor scheuen, mit dem Islam anzubändeln.
    Der Islam, unkompatibel mit allen anderen Weltreligionen, der laut Koran erklärte Todfeind aller Christen, Juden, Ungläubigen, vermählt sich mit der Liga der alten Männer.
    In fast allen Islamischen Staaten drohen für homosexuelle „Delikte“ drakonische Strafen. Angesicht der katastrophalen Wirtschaftsverhältnisse in vielen Afrikanischen Ländern wird, wie einst im europäischen Mittelalter, die Ursache für Überschwemmungen, Dürren, Hunger, Krankheiten, Viehsterben gesucht. Weil es im Busch so wenig rothaarige Hexen gibt, kann es ja nur einer gewesen sein: Der Schwule!!! Mit so selten dämlichen Populismus bekommt man hier in Europa keine Kinder mehr erschreckt. Anders in Afrika, wo man beiden Führern der christlich-muslimischen Glaubensgemeinschaft Recht gibt, wieder brav seine Kirchensteuern abdrückt und morgen wieder verhungern lässt.
    Bitte schön! Aber nicht mit Geldern aus Europa!

    www.queer.de/news_detail.php?article_id=7467
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#5 hwAnonym
  • 17.12.2007, 16:35h
  • mahnende worte tutus werden in nächster zeit vermutlich noch notwendiger sein.

    massenarbeitslosigkeit, massenarmut und hungerlöhne in südafrika stärkten folgerichtig die gewerkschaftlichen kräfte innerhalb des anc.
    dieser nominierte nun jacob zuma, der schwule
    schon mal als schande der nation bezeichnet,
    zu seinem neuen chef. er dürfte dann auch der neue präsident südafrikas werden.
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#6 gerdAnonym
  • 17.12.2007, 18:56h
  • Das ist ein anglikanischer Bischof, vor dem ich Hochachtung und Respekt habe. Sehr sympathisch dieser Mann.

    Ähnliches hat übrigens auch bereits einmal die lutherische Bischöfin Jepsen in einer Predigt geäußert; und auch dies hat mich sehr gefreut.

    Hoffentlich setzt sich ein anglikanischer Bischof Tutu oder eine anglikanische Bischöfin Katharine Jefferts Schori bei den Anglikanern gegen einen so ultrakonservativen Bischof Akinola aus Nigeria durch. Das würde ich der anglikanischen Kirchenwelt wünschen.

    Demgegenüber ist in der katholischen Kirchenwelt weitestgehend immer noch Fehlanzeige, was den Umgang im Thema Homosexualität und homosexuelle Paare angeht. So ganz viele gute katholische Bischöfe fallen mir nicht ein - ganz im Gegenteil. Dort überwiegt ein harter "rechter" Flügel. Kein Wunder, wenn dort nur ältere, zölibatär lebende Männer die Entscheidungsgewalt in der katholischen Kirche haben.
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#7 ThomasAnonym