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Washington (queer.de) - Der Senat berät derzeit einen Gesetzentwurf, der HIV-positiven Einwanderern und Touristen die Einreise in die Vereinigten Staaten erleichtern soll. Zuvor hatte bereits das Heimatschutzministerium angekündigt, das Einreiseverbot für Positive aufheben zu wollen (queer.de berichtete).

Der Demokrat John Kerry und der Republikaner Gordon Smith haben den Gesetzentwurf gemeinsam eingebracht. "Es ist unglaublich, dass die Bundesregierung nicht nur Aids-Experten die Einreise verweigert, sondern auch Flüchtlingen, die bei uns Asyl beantragen wollen. Mein Entwurf wird diese drakonische Praxis beenden", erklärte Kerry.

Kerry und Smith haben zwölf Auflagen an Positive in ihren Entwurf geschrieben. Unter anderem müssen HIV-positive Ausländer ihre Infektion im Heimatland gemeldet haben, die nötigen Medikamente mitführen und dürfen keine Symptome der Krankheit zeigen. Außerdem müssen sie sich verpflichten, kein Hochrisiko-Verkehr in den USA zu haben. Da der Entwurf noch in Ausschüssen beraten wird, sind Änderungen wahrscheinlich.

Seit 1987 verbietet die USA generell die Einreise Positiver. HIV ist die einzige Erkrankung, für die ein solches Gesetz gilt. Neben den Vereinigten Staaten gibt es nur zwölf weitere Staaten, die ähnlich restriktiv verfahren, darunter auch Russland und China. (dk)



#1 larifariAnonym
  • 17.12.2007, 23:57h
  • wie nett!!!!!!!!!

    als positiver soll man wieder geld in amiland lassen dürfen....
    -sind die so knapp bei kasse? jaja, der irak krieg ist teuer!
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#2 FloAnonym
  • 18.12.2007, 16:17h
  • Ich finde es skandalös, Einreise von Krankheiten abhängig zu machen... Typisch Amis...
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#3 GayAdonisDOAnonym
  • 18.12.2007, 19:47h
  • na, John Kerry wäre eh der bessere Kandidat gewesen, wo doch der G. W. Bush letzten für den Iran-Krieg scharf kritisiert wurde. Außerdem hatte Bush schon wieder die Wahl manipuliert, so einer wie der könnte keine 8 Jahre ehrlich im Amt bleiben.
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