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New York (queer.de) - 28 Prozent der mindestens 3.800 Obdachlosen unter 25 Jahren in New York City sind nach eigenen Angaben schwul, lesbisch, bi- oder transsexuell. Das ist das Ergebnis einer vom Stadtrat finanzierten Studie der Obdachlosenorganisation "Empire State Coalition of Youth and Family Services". Damit ist die Zahl der jungen homosexuellen Obdachlosen in der Metropole drei Mal höher als ihr geschätzter Bevölkerungsanteil vermuten lässt, so die Studie.

Viele der jungen Obdachlosen suchen sich in Homo-Bars einen Sexpartner, bei dem sie die Nacht verbringen können. Trotzdem schliefen 42 Prozent auf der Straße, auf dem U-Bahn-Gelände oder in leerstehenden Häusern. Für die Studie wurden 1.000 junge Obdachlose im Sommer befragt.

Vor einem Jahr hat einen Untersuchung der National Gay and Lesbian Task Force und der Obdachlosen-Hilfsorganisation National Coalition for the Homeless ergeben, dass 42 Prozent aller jugendlichen Obdachlosen unter 21 Jahren in den Vereinigten Staaten homo- oder transsexuell sind (queer.de berichtete). Ein Viertel der jungen Menschen würden nach ihrem Coming-out von ihren Eltern vor die Tür gesetzt, so diese Studie. (dk)



12 Kommentare

#1 HandoAnonym
  • 18.12.2007, 13:19h
  • Und diese frommen, "wiedergeborenen" amerikanischen Eltern, die ihre Kinder nach dem Coming Out aus dem Haus werfen, gehören oft fanatischen Sekten wie etwa den Südstaaten-Baptisten an.
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#2 koww56
  • 18.12.2007, 13:56h
  • [..]Viele der jungen Obdachlosen suchten sich in Homo-Bars einen Sexpartner, bei dem sie die Nacht verbringen können.[..]

    Ich bezweifel ob diese jungen Obdachlosen alle homosexuell sind, viel mehr kann ich mir vorstellen, dass sie zur Gruppe MSM (Männer die Sex mit Männer haben) gehören. Für einen warmen Schlafplatz und ein Dach überm Kopf lassen sie homosexuelle Handlungen zu,
    Wäre interessant gewesen, die Fragestellung zu wissen.
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#3 Fleur-de-lysAnonym
  • 18.12.2007, 14:04h
  • Das müsste nicht trans-, sondern bisexuell heißen... Zumindest in dem Artikel auf pinknews.co.uk wurden keine transsexuellen Erwähnt.
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#4 franz biberkopfAnonym
#5 hwAnonym
#6 FloAnonym
  • 18.12.2007, 16:16h
  • Mal ganz abgesehen von der Homoquote:
    ich finde es beschämend und es sagt sehr viel über eine Gesellschaft aus, wenn es in einer Stadt 3.800 Obdachlose unter 25 Jahren gibt. Das sind die Verlierer des Turbokapitalismus, die in den Hochglanzbroschüren nicht erwähnt werden...
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#7 WolfDAnonym
  • 18.12.2007, 17:30h
  • Die Meldung sagt schon etwas über das amerikanische System und seine Schattenseiten aus. Reichtum und Armut sind dort noch krasser verteilt, als in Europa.
    Die Verteilung des Reichtums oder der Vermögen ist aus meiner Sicht das Problem. In Deutschland sind wir dabei, auch bei der Verteilung amerikanische Verhältnisse zu schaffen, anstatt uns auf die alten Werte der breiten Vermögensstreuung zu besinnen.

    Das setzt auch voraus, das ein Mensch im Laufe seines Lebens in der Lage ist, ein Vermögen (nicht Reichtum) zu erwirtschaften. Das ist aber schon lange nicht mehr gegeben.

    Weiter sollte bei allen Überlegungen bedacht werden, dass der Staat am schlechtesten von uns Allen mit Geld umgehen kann. Wir brauchen nicht zwangsläufig mehr Sozialverwaltung, sondern vernünftige Mittelstandsförderung, die es Menschen ermöglicht, unternehmerisch oder angestellt ein alterssicherndes Vermögen aufzubauen. Grossunternehmen oder Kapitalunternehmen können sich gut selber helfen.

    Erben sollten nicht zur Kasse gebeten werden, wenn sie ihr Geld in Deutschland investieren. Sobald das Geld Deutschland verlässt, sollte der Staat den Finger drauf legen. Die meisten Erben legen ihr Geld auch wieder in Deutschland an und sorgen so für Steuern und Konsum, der Beschäftigung für die breite Masse bringt. Eigentum verpflichtet. Die Neiddiskussion bei der Abschaffung der Erbschaftsteuer kann einen nur zum Kopfschütteln bringen. Die Kosten der Erhebung der Steuer fressen locker bundesweit 50 % der eingenommenen Steuer wieder auf. Soweit die Theorie. Übrig bleiben dann vielleicht 2,5 Mrd. die 0,5 % des Bundeshaushalts ausmachen.

    Besser wäre es, die dafür tätigen Beamten in die Steuerfahndung und Betriebsprüfung zu bringen. Dort würden sie mehr reinholen, als die "lächerlichen" 0,5 % ... Es ist ein Unding, wenn ich überlege, dass die meisten Betriebe im Schnitt nur alle 10 - 15 Jahre eine Betriebsprüfung erleben.

    Die Praxis sieht anders aus, weil wir voller Euphorie auf die Absahner der Nation starren und, die Wirtschaftskapitäne, die ohne rot zu werden, für unternehmerische Fehlleistungen Geld bekommen. Wir bejubeln manche dieser Leute, die hier in Deutschland tausende von Stellen vernichten um sie in Billiglohnländer zu verlegen. Oder die Post und Mindestlohn ... um in Holland unter den Tarifen von hier zu zahlen. Ich fürchte manchmal fast, dass in den Grenzgebieten demnächst Holländer die Post austragen. Die Anfahrtskosten bis 30 km im Grenzrandgebiet rechnen sich für die Post locker.

    Wir erheben umgekehrt auch nicht unser Wort, wenn es um den Rückfluss der Steuer-Beträge aus Hartz IV geht. Warum eigentlich nicht? Warum müssen diese Menschen aus ihrem staatlichen Einkommen auch die Umsatzsteuer bezahlen? Das gilt auch für Sozialhilfeempfänger ...

    Deutschland brauchte eine grundlegende Reform unter Abbau von Bürokratie und Steuern. Wir würden aufblühen, wenn diese Last von uns fallen würden. Es ist alles reglementiert, wir Deutschen scheinen das zu brauchen .... Eine Einkommensteuererklärung dürfte nicht mehr als 3 DinA 4 - Seiten umfassen, jeder müsste sie wirklich selber machen können.

    Aber dafür müssten viele Menschen auf Arbeit verzichten, weil sie dann überflüssig würden. Steuerberater, Rechtsanwälte, Finanzbeamte ... alle wollen ihre Daseinsberechtigung nicht verlieren.

    Die Interessenvertretungen aller Beschäftigten nicht zu vergessen ... Gewerkschaften, die selber als Arbeitgeber die Mindestlöhne nicht zahlen, aber Gewerkschaftsbosse, die mehr verdienen als die Bundeskanzlerin.

    Das sind alles Baustellen, wo sich die Relationen längst zu Ungunsten des normalen Menschen verschoben haben. Unser Staatswesen ist so unübersichtlich geworden, dass der "einfache" Wähler kaum einen Überblick hat. Die Schulen verschaffen diesen Überblick auch nicht mehr.

    Eigentlich müsste über die Verschachtelung und Interessensbündelungen regelmässig geschrieben werden, Aber auch das trauen sich nur die wenigstens ... genug gefrustet. Ich hoffe auf den Tag, wo sich Menschen für eine Demokratie auf der Grundlage einer sozialen Marktwirtschaft entscheiden, die das Wohl aller Bürger im Auge hat, und nicht immer nur das Minderheitsinteresse.

    @ hw
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#8 hwAnonym
  • 18.12.2007, 18:00h
  • @ WolfD

    ja, grad gestern starben oder erkrankten
    welt weit mal wieder mehr menschen durch kapitalismus, als durch islamismus.
    in skandinavien fast gar keine.
    dort wurden auch heute wieder die meisten anstrengungen für bildung und charakterbildung unternommen. morgen wollen die das wieder machen.
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#9 michael.nippesAnonym
  • 18.12.2007, 23:05h
  • Kann garnicht sein!

    Wir Schwulen sind doch alle reich und machen tolle Karrieren.

    Und wenn es doch so ist, dann sollte man ihnen das Schwulsein oder Lesbischsein aberkennen. Ansonsten schädigen die noch unseren Ruf als gesellschaftliche Elite.
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#10 wolfAnonym
  • 19.12.2007, 08:47h
  • @ WolfD
    kann dir nur beipflichten.
    aber der satz : von seiner hände arbeit kann niemand reich werden, ist schon älter als diese republik.
    ärgerlich ist die nachahmerei amerikanischer verhältnisse seit 50 jahren, anstatt daraus zu lernen, um es besser zu machen !
    herr kohl hat es mit seiner kanzlerschaft erreicht, die weichen für frühkapitalistische verhältnisse zu stellen und es hat besser geklappt als erwartet.
    allein die farce unserer kanzlerin sich über das managment der versager aufzuregen und selbst 2 dieser prototypen zu ihren engsten beratern zu zählen und zu bezahlen, aus steuermitteln, ist doch schon aussagekräftig genug !
    wenn wir aus der geschichte etwas gelernt haben sollten, muss ganz schnell etwas passieren um einen ansatzweise demokratischen staat zu erhalten, denn die schamlose bereicherung auf kosten der allgemeinheit wird kein dauerläufer.
    es ist geradzu absurd, dass heute ein direktor einer grossen deutschen bank, auf 7 mio. gehalt verzichtet, mal eben so, dann noch hinzusetzt, er sei auf der gehaltsliste nicht mal unter den ersten 250 topverdienern zu finden !
    im gleichen atemzug wird hartz IV. empfängern, falls sie ins krankenhaus müssen, 1 drittel des "einkommens" gestrichen, 125,-€, verantwortlich unser neuer arbeitsminister scholz, spd !

    warum werden unternehmen wie springer nicht zur rechenschaft gezogen, ist es normal menschen mit minilöhnen abzuspeisen und dann auf die strasse zu setzen, weil es nicht mehr mit der sklavenarbeit klappt ?

    wer bitte finanziert die aufstockung der minirenten, die daraus resultieren in spätestens 10 jahren, doch wieder der steuerzahler. seit jahren werden die arbeitsplatzverlagerungen ins ausland hier von der steuer abgeschrieben, wir finanzieren den verlust unserer arbeitsplätze noch mit ! noch zynischer gehts nimmer !
    mich wundert es immer wieder, dass sich die verantwortlichen überhaupt noch in die öffentlichkeit trauen ? spricht aber für ihren schamlosen, kriminellen charakter !
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