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Zürich (queer.de) - Der aus Brasilien stammende Profispieler Kaká wurden vom Weltverband FIFA zum "Welt-Fußballer des Jahres 2007" gekürt. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler des AC Mailand, der auch in einem Modelcontest eine gute Figur machen würde, bekam zum ersten Mal diese Auszeichnung. Kaká, der Anfang Dezember bereits den "Goldenen Ball" als Europas bester Fußballer erhalten hatte, setzte sich gegen starke Konkurrenten, darunter der Portugiese Cristiano Ronaldo von Manchester United, durch.

Der 1982 in der Hauptstadt Brasilia geborene Sportler ist seit 2001 in der Profiliga. Er gilt als hervorragender Torjäger. Privat ist er seit 2005 mit seiner langjährigen Freundin verheiratet. Bei den Damen machte ebenfalls eine Brasilianerin das Rennen. Die Welt-Fußballerin heißt Marta. (cw)



#1 seb1983
  • 18.12.2007, 16:19h
  • Auch schon in den Nachrichten gesehn, ok und auch vorher bereits als sehr guten Spieler gekannt. Aber was ist denn an diese Meldung nun schwul??

    Saschi sag du doch mal was gegen die bösen Fußballer, auch wenn er Brasilianer ist, oder verklärt das die Sinne... Wobei immerhin knallt er da keine Schwulen ab wie so viele andere
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#2 SaschaAnonym
  • 18.12.2007, 17:30h
  • @queer.de:

    Ein derart beleidigender, fremdenfeindlich anmutender Beitrag wie der von @seb1983 sollte hier nicht veröffentlicht werden. Was erlaubt sich dieser Brasilien-Hasser eigentlich, ein gesellschaftspolitisch äußerst fortschrittliches, offenes und tolerantes Land hier auf diese primitive Weise zu verunglimpfen. In Brasilien gibt es - das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen - eher weniger als mehr Gewalt gegenüber Homosexuellen als hier in Deutschland, vor allem wenn man subtile Formen der Gewalt im Alltag und der Homphobie gerade unter jungen Menschen berücksichtigt. In dieser Hinsicht tut sich in Brasilien übrigens auch politisch derzeit weitaus mehr als bei uns!

    Also, bitte keine weiteren Pöbel-Kommentare gegenüber anderen, fortschrittlichen Gesellschaften mehr, nur weil das deutsch-nationale Ego sich vielleicht verletzt fühlt angesichts der kranken Homophobie (und Verklemmtheit im Allgemeinen), wie man sie hierzulande immer wieder eindrucksvoll erlebt - und wie ich sie in den großen Städten Brasiliens (wo immerhin über 80% der Brasilianer leben) NIE erlebt habe!
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#3 seb1983
  • 18.12.2007, 17:53h
  • Ach Saschi

    Ich hab keine große Lust danach zu suchen, kannst es ja aml selbst machen, aber vor ein paar Wochen hatten wir hier einen Artikel dass in Brasilien jedes Jahr Hunderte Schwule auf Grund ihrer Homosexualität umgebracht werden. Angesichts der dramatischen Gewalt in Südamerika auch nicht verwunderlich, die Superreichen dort bewegen sich aus Angst nur noch mit dem Helikopter.

    Wenn es dir Spaß macht gleich die ganz großen Keulen rauszuholen, von mir aus.
    Brasilien ist ein riesiges Land mit leider auch großen Problemen. Die eingeleiteten Reformen sind durchaus positiv, aber lassen wir die Kirche mal im Dorf: Brasilien ist ein Schwellenland und Slums wie Sao Paulo mit westlichen Großstädten die ja auch um vieles kleiner sind, nicht vergleichbar.
    Wenn ich hier an der Uni mit (zugegeben heterosexuellen) Brasilianern rede bekomme ich einen guten Eindruck davon wie die brasilianische Machogesellschaft mit Frauen und Schwulen umgeht.

    Es war weder beleidigend (das machst du mit anderen schon genug) und ganz sicher nicht fremdenfeindlich.
    Ich habe mich ledeglich über deine rosarote Brasilienbrille lustig gemacht die sich mit Hasstiraden über das pöse pöse Deutschland und die USA abwechseln.

    Wer sich in Deutschland verklemmt gibt ist selbst schuld
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#4 SaschaAnonym
  • 18.12.2007, 18:07h
  • @seb1983:

    Das ist der bedeutende Unterschied zwischen uns beiden:

    Ich habe als "Betroffener" mehr als zwei Jahre in Brasilien, genauer: in Rio de Janeiro, gelebt und dabei Einblicke gewonnen, die einem sonst mit ziemlicher Sicherheit verwehrt bleiben.

    Außerdem habe ich meine Zeit nicht nur in den privilegierten Vierteln, sondern auch in den "Favelas" (Slums) verbracht, wo ich von dem mitunter ebenfalls sehr selbstbewussten Auftreten junger Schwuler sehr beeindruckt war.

    Deine offenbar von den hiesigen (aber auch von einem großen Teil der brasilianischen) Massenmedien geprägten Vorstellungen, dass sich die Angehörigen der Oberschicht in den brasilianischen Metropolen am besten nur noch mit Helikoptern bewegen sollten, ist ebenso unsinnig und unzutreffend wie deine sonstigen Vorstellungen von Brasilien. Selbstverständlich gibt es ein extrem hohes Maß an sozialer Ungleichheit, aber die (Un-) Sicherheitsproblematik wird im Sinne des Sensationsjournalismus häufig sehr überzogen und reißerisch dargestellt.

    Mit einem gewissen sozialen Bewusstsein kann man auch als recht offensichtlicher Mitteleuropäer (wie in meinem Falle) in Metropolen wie Rio de Janeiro, Sao Paulo, Salvador da Bahia, Recife, Fortaleza oder Porto Alegre durchaus sehr gut leben und überleben. Manch einer sagt, man lebe dort sogar sehr viel besser als hier. Insbesondere habe ich in den großen Städten Brasiliens eine Offenheit im Umgang mit Homosexualität erlebt, wie ich sie noch an keinem anderen Ort dieser Erde (weder in Europa noch in den USA) erfahren durfte.
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#5 seb1983