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Berlin (queer.de) - DFB-Präsident Theo Zwanziger hat sich erstmals zu Homosexualität unter Profifußballern geäußert und sagte bei potenziellen Coming-outs seine Unterstützung zu. "Ich kann niemanden zur Zivilcourage zwingen", so Zwanziger gegenüber der lesbischen Zeitschrift L-Mag. "Sicherlich wäre es wünschenswert, dass jemand mal den Mut hätte, es zu sagen."

Der 61-Jährige garantiert: Er selbst und der Deutsche Fußballbund würden jede lesbische Spielerin und jeden schwulen Spieler beim Coming-out unterstützen. Er setze sich auch dafür ein, die Aufklärung über Lesben und Schwule bei Trainern, Schiedsrichtern und in den Vereinen tatkräftig zu unterstützen.

Das Exklusiv-Interview mit DFB-Präsident Zwanziger veröffentlicht das Lesben-Magazin L-Mag in der morgen erscheinenden Januar-Ausgabe. (pm)



#1 stefanoAnonym
  • 20.12.2007, 13:30h
  • ...wobei es natürlich schon etwas anderes ist, ob sich eine fussballerin als lesbe oder ein fussballer als schwuler outet. oder?
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#2 AngelAnonym
  • 20.12.2007, 14:32h
  • @stefano: Aber auch nur, weil der Frauenfußball trotz großer Erfolge nur unter "ferner liefen" abgehandelt wird ! Der persönliche Druck von Familie, Freunden, Vereinen, Funktionären und Fans auf einzelene Spieler/innen ist dennoch kaum ein Anderer!
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#3 FloAnonym
  • 20.12.2007, 16:46h
  • Es wäre wirklich sehr wünschenswert, wenn sich wenigstens einige der schwulen Fußballer outen würden. Das würde soviel ändern in diesem Land, wenn gesehen würde, dass auch diese Idole schwul sind...

    Und für sie selbst wäre es auch sehr gut, denn wenn man sich nicht mehr verstecken muss, merket man erst, wie frei man plötzlich ist und wie sehr man darunter gelitten hat. Später bereut man jeden zusätzlichen Tag, den man gewartet hat...
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#4 WolfgangAnonym
  • 21.12.2007, 10:52h
  • Vielleicht wird es ja bald Realität: Ein geouteter Profifußballer! Vielleicht werden die Fußballfans bzgl. ihrer Toleranz unterschätzt und sind in Wirklichkeit viel offener gegenüber schwulen/lesbischen SpielerInnen als man gemeinhin denkt.
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#5 gerdAnonym
  • 21.12.2007, 14:36h
  • Ein Outing bei den Frauen im Bundesligafussball ist "wesentlich" einfacher, als ein Outing eines schwulen Bundesligafussballspielers. Das Publikum und die Fans im Frauenfussball sind wesentlich "friedfertiger" und nicht so stark meines Erachtesn in Teilen auf "Krawall" aus.

    Daher hat in diesem Spezialfall es ein schwuler Fussballer schwerer als eine lesbische Fussballerin. Der Rest aber dürfte gleichgelagert sein.
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#6 stromboliProfil
  • 22.12.2007, 12:08hberlin
  • bermerkenswert und neu die courage des herrn Zwanziger.
    Da ist die eigentliche trentwende festzumachen!
    Meinen dank und respekt in dieser sache!
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