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Santiago de Compostela (queer.de) - Die Regionalregierung von Galicien im Nordwesten Spaniens hat eine Untersuchung wegen Homophobie gegen einen evangelischen Pfarrer angekündigt, der Jugendzentren betreibt. Das berichtet "El Correo Gallego". Auslöser war ein Kurs, den Pfarrer Marcos Zapata, Chef der Organisation Dignidade, leitete. Titel der Veranstaltung: "Wie man heterosexuelle Kinder erzieht". Darin hat Zapata teilnehmenden Journalisten zufolge Homosexualität mit Alkohol verglichen und als Krankheit bezeichnet. Er selbst erziehe seine beiden Söhne heterosexuell, indem er mit ihnen Wrestling im Fernsehen ansehe. Es sei wichtig, maskuline Rollenbilder zu entwickeln, so der Pfarrer.

Die Regionalregierung will nun überprüfen, ob die von Dignitate geleiteten Jugendzentren homophobe Einstellungen an Kinder weitergeben, was gegen spanische Gesetze verstoßen würde.

Homogruppen erwägen derzeit eine Klage gegen Zapata. "Wir haben es hier mit fundamentalistischen Gruppen zu tun, die uns zurückbringen wollen in die Zeit der Franco-Diktatur", erklärte Toni Poveda von der Federación Estatal de Lesbianas, Gays, Transexuales y Bisexuales. "Natürlich müssen wir das verhindern. Die sexuelle Ausrichtung kann nicht willentlich geändert werden." (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 Bel AmiAnonym
  • 28.12.2007, 13:57h
  • köstlich dieser zapata

    wrestling im fernsehen...
    -männer in hautengen trikots...
    -starke männer...
    -muskelbepackte männer...
    -männer die sich in die arme nehmen...

    ach wie wünschte ich mir, das ich damals mit meinem vater hätte wrestling im fernsehen ansehen müssen!!!!!!!! ;)
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#2 LukeAnonym
  • 28.12.2007, 17:48h
  • "Er selbst erziehe seine beiden Söhne heterosexuell, indem er mit ihnen Wrestling im Fernsehen ansehe. Es sei wichtig, maskuline Rollenbilder zu entwickeln."

    Jawohl, es lebe das Rollenklischee und das, was sich so mancher unter 'heterosexueller Erziehung' vorstellt. Schwule dekorieren die ganze Zeit ihre Bude, vorzugsweise in rosa und Hetero-Männer hauen sich ständig auf die Fresse. Genau, so will ich unsere Jugend erzogen sehen. Ach Moment mal, sind das nicht genau die Dinge, die jetzt wieder viele nach einem härteren Jugendstrafgesetz brüllen lassen, weil frustrierte, aggressive Jugendliche grundlos Rentner zusammenknüppeln oder am Wochenende Schwule klatschen gehen. Vielleicht haben die Spanier dieses Problem ja nicht, oder? Wie gut, dass evangelische, hormongesteuerte, homophobe Pfarrer mit Nachwuchs wohl in Spanien die Ausnahme sind und selbst die spanische, katholische Mehrheit Homosexuellen aufgeschlossener gegenüber steht (hätte ich auch nie gedacht, dass ich so was mal schreiben würde!).
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#3 madridEUAnonym
  • 28.12.2007, 23:00h
  • Welch ein dämlicher Vorwand, seine Jungs als Anschauung vor die Glotze zu setzen, um sich an kämpfenden Kerlen zu orientieren. Nach öffentlichen Protesten hat Zapata nun aber im "El Correo Gallego" vage davon geschwafelt, dass er nichts gegen Schwule habe. Was denn nun ?
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#4 StPaulianerAnonym
  • 28.12.2007, 23:49h
  • Er lässt seine Kinder Wrestling im Fernseher schauen, damit sie nicht schwul werden? Mal abgesehen davon, dass Pfarrer wohl nicht der männlichste alle Berufe ist und er damit selber wohl nicht das beste Beispiel ist, aber ölige nackte Kerle anzuschauen würde ich eher als Erziehung zur Homosexualität sehen :-)
    Verrückte gibt es! Unglaublich!
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#5 LoeweBoy1987Anonym