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Ravensburg (queer.de) - Das Landgericht in Ravensburg hat einen 45-jährigen Mann zu zehn Jahren Haft verurteilt. Er hatte seine beiden minderjährigen Stiefkinder jahrelang sexuell missbraucht.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er in den Jahren 1993 bis 2004 wiederholt die heute 25-jährige Stieftochter und den heute 16-jährigen Stiefsohn zu sexuellen Handlungen an ihm und untereinander gezwungen und sie auch vergewaltigt haben soll. Oral-, wie Analsex sei dabei üblich gewesen.

Der in Weingarten lebende Angeklagte hatte bis zuletzt die meisten Taten abgestritten, doch selbst seine Verteidiger waren von seiner Schuld überzeugt. Einzig entlastend sei die Schilderung seiner Jugend gewesen, in der er ebenfalls Opfer von sexuellen Übergriffen gewesen sei. Das Gericht ging im abschließenden Urteil jedoch noch über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus und verhängte zehn statt neun Jahren. Der Angeklagte habe seine Tochter zur Sexsklavin gemacht und das Leben zweier Menschen beinahe zerstört. (cw)



26 Kommentare

#1 josefAnonym
  • 03.01.2008, 17:58h
  • für den sollte es lebenslange verwahrunggeben.eigentlich sollte es für kinderschänder in jedem land die todesstrafe geben,das lässt einem das ganze leben lang nicht mehr los.ich weiss wovon ich spreche.
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#2 WolfgangAnonym
  • 03.01.2008, 18:28h
  • @ 1: So eine dumme Aussage. Niemand hat die Todesstrafe verdient. Egal was er getan hat. Jeder der die Todesstrafe befürwortet sollte auch in der Lage sein sie selbst zu vollziehen...

    Kein Mensch ist so unwürdig, dass er das Leben nicht verdient hat!
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#3 HeteroAnonym
  • 04.01.2008, 07:10h
  • @Wolfgang: Es gibt haufenweise Menschen die zu unwürdig zum Leben sind.
    Was waren die Todesurteile in den Nürnberger Prozessen für dich? Mord?
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#4 esegeAnonym
  • 04.01.2008, 09:27h
  • schonmal was von menschenrechten gehört? p.s.: wenn ihr jetzt mit der todesstrafe wieder anfangen wollt, so zeigt ihr damit das ihr selbst nicht besser seid, als die, die ihr verurteilt.
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#5 MoritzAnonym
  • 04.01.2008, 12:12h
  • nein Todestrafe nicht... es wäre wahrscheinlich die praktischte Lösung, bin aber überzeugt, dass niemand das Recht dazu hat.

    Aber... ich bin auch nicht einverstanden, dass uns diese .... (ein beliebiges Schimpfwort einsetzen) Hunderte von Euros pro Tag kosten... in Italien kostet jeder Häftling fast 200 Euro/Tag habe ich gelesen... dass muss man sich mal vorstellen....
    natürlich ist Freiheitsentzug eine schwere Strafe, aber dass diese der Gemeinschaft auch noch so teuer zu stehen kommt...

    dieser Typ vergewaltig jahrelang seine Kinder und wird dann auch noch 3mal am Tag warm bekocht, kann studieren, Bücher lesen und fernsehen? da geht es Obdachlosen (oft unverschuldet) nicht so gut... die sind zwar theoretisch frei, aber deren finanzieller und sozialer Status grenzt und beschränkt die viel mehr.
    Also ich würde lieber 200 Euro/Tag für Obdachlosen/Armen ausgeben als für einen Kinderschänder...

    ich weiss nicht, wie ihr das seht...

    Moritz
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#6 BenedictusAnonym
  • 04.01.2008, 15:08h
  • Warum denken alle immer, dass die Todesstrafe eine Bestrafung wäre? Wenn ich Täter wäre, fände ich eine Todesstrafe nicht so schlimm wie lebenslang weggesperrt zu werden und mein ganzes Leben lang in einer Zelle zu fristen, ständig über meine Tat nachdenken zu müssen, Jahre über Jahre die Wände meiner Zelle anstarren zu müssen, dort womöglich einsam alt zu werden, nie wieder die Möglichkeit zu haben, die Außenwelt zu erblicken, neue Menschen kennenzulernen, zu tun und zu lassen was mir beliebt, mein Leben zu leben, wenn ich denn schon leben muss. "Freiheitsentzug für immer" ist die größte Strafe, die ich mir vorstellen kann. Eine Todesstrafe ist demnach eine Erlösung.

    Aber leider ist "lebenslang" in Deutschland nicht wirklich lebenslang. Und zu viele Leute kommen zu schnell wieder raus und machen weiter. Kein Wunder, dass man hier nach Todesstrafe ruft. Wenn die deutsche Gesetzgebung nicht so lasch wäre und Täterschutz nicht größergeschrieben würde als Opferschutz, dann würde eine lebenslange Haft vollkommen ausreichen.
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#7 seb1983
  • 04.01.2008, 16:38h
  • Die Todesstrafe ist VÖLLIG indiskutabel!!
    Für so ein abscheuliches Verbrechen kann in Deutschland lebenslänglich verhängt werden mit anschließender Sicherungsverwahrung, diese kann seit kurzen zusätzlich auch nachträglich verhängt werden.
    Wenn man mal einigen amerikanischen Bundesstaaten absieht ist das in unserer westlichen Welt das Maximum was zulässig ist und das ist etwas worauf man stolz sein kann und sich nicht auf eine Stufe mit solchen Tätern stellt!!
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#8 BebeAnonym
  • 04.01.2008, 22:47h
  • Todesstrafe?
    Nein, da bin ich gegen. Wo es Urteile gibt, gibt es auch immer Fehlurteile.
    Und gerade beim sexuellen Missbrauch kann meiner Meinung nach ein Fehlurteil schnell mal passieren.
    Schliesslich gibt es ja auch den Mißbrauch des Mißbrauchs.
    Und ein Todesurteil kann niemals mehr wieder Rückgängig gemacht werden, niemals!
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#9 HeteroAnonym
  • 05.01.2008, 00:30h
  • @seb1983: Du würdest den Vater oder die Mutter eines ermordeten Kindes auf die gleiche Stufe stellen wie den Täter wenn sie die Todesstrafe fordern? Ernsthaft?? Würdest du denen das auch ins Gesicht sagen?
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#10 josefAnonym
  • 05.01.2008, 09:02h
  • es ist halt doch noch immer so wie vor 45 jahren,mit dem täter hat man mehr mitleid als mit dem opfer..das,das opfer nacher ein verpfuschtes leben führen muss ist eigentlich allen egal.mich würde intressieren wie diejenigen reagieren würden wo jetzt dagegen sind.wenn sie selber mit 12 drangekommen wären.ohne spucke oder creme einfach brutal rein dann eine woche geblutet und kaum wieder ein wenig verheilt ging es wieder los.das war eine schöne jugend.
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