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Hamburg (queer.de) - In einem Interview mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hat der Metropolit Kyrill, Chef des Außenamtes der Russisch-Orthodoxen Kirche, Homosexualität mit Pädophilie verglichen. "Moral ist entweder absolut, oder es gibt sie nicht. Wenn Sie Homosexualität rechtfertigen, warum dann nicht gleich Pädophilie?".

Nach einem Einspruch des Interviewers erklärte der Kirchenmann, dass die insbesondere durch die Akzeptanz von Homosexualität veränderte Moral künftig 12-jährige Mädchen zu Erwachsenen machen könne und damit geschlechtsfähig. "Vor 20 Jahren hätte sich doch auch niemand träumen lassen, dass in Deutschland ein Gesetz verabschiedet wird, das homosexuelle Ehen anerkennt. Inzwischen hat man sich damit abgefunden. Es geht um die Wahrung des Prinzips. Es gibt eine allgemeine moralische Natur."

Kyrill begründete seinen Vergleich mit der Heiligen Schrift: "Die Bibel nennt das Sünde", so Kyrill zur Homosexualität. Der CSD Moskau sei daher lediglich "eine aufdringliche Zurschaustellung von Unzucht". (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 SvenAnonym
  • 08.01.2008, 22:28h
  • Letztlich wissen wir doch alle um die Dummheit und Unvernunft der Kirchenführer.
    Ich frage mich, wo bleibt die Aufklärung? Wo die Intelligenz und das Bemühen um Bildung für die geistigschwachen des Osten?
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#2 GeorgAnonym
  • 09.01.2008, 09:25h
  • Auch ein Nachteil der Globalisierung:

    Nachdem wir die Emanzipation der Schwulen in MItteleuropa einigermaßen erforgreich abgeschlossen haben, müssen wir uns jetzt den Kopf darüber zerbrechen, was irgendwelche dumpfen Kirchenführer in Russland, Lettland, Nigeria oder in den amerikanischen Südstaaten sagen....
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#3 christianAnonym
  • 09.01.2008, 15:47h
  • Anscheinend hat der Oberpope Kirill nichts aus dem Absolutheitsanspruch der kommunistischen Moral gelernt, denn von den Stalinisten bekamen die Popen und die orthodoxe Kirche in Russland ordentlich eins auf die Birne. Aber kaum wittert die orthodoxe Kirche wieder Morgenluft, da scheinen die Popen mit den Stalinisten um absolute Wahrheitsansprüche zu wetteifern -vor allem wenn es gegen Schwule geht- ohne daraus gelernt zu haben, wohin die sogenannten absoluten Gewißheiten und Moralia der Ideologen/Wahrheitsinhaber führen. Die Millionen von Menschenleben, die der kommunistischen Ideologie zum Opfer fielen sind den Popen scheinbar nicht Warnung genug.
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#4 PI LeserAnonym
#5 FloAnonym
  • 09.01.2008, 17:36h
  • Wenn man sieht, wie sog. Kirchen immer wieder Religion missbrauchen um liebenden Menschen zu schaden, wird klar, dass es denen nur um Machterhalt geht...

    Ist ja auch klar: Menschen, die eigenbestimmt leben, lassen sich nichts von Heilspredigern diktieren und folgen ihnen nicht blind...

    Um ein gutes Mitglied einer Schafherde zu sein, muss man in erster Linie eines sein: ein Schaf!
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#6 hüseyin heilerdeAnonym
  • 09.01.2008, 17:39h
  • @ PILeser

    ein metropolit ist ein fundamentalist, der die anfängliche firmenphilosophie und -funktion
    der metro vertritt.

    also den billigen einkauf politischer produkte zum
    gewinnbringenden weiterverkauf. das orthodoxe
    cash&carry-wesen blühte unter dem alkoholiker
    jelzin in russland wieder zur vollen blüte auf,
    was ihm mit einem pompösen abgang im kriese seiner cash&carry-freunde gedankt wurde

    img.aktuell.ru/topfotos/Clinton_Bush_Juvenalis_Jelz.jpg
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#7 LukeAnonym
  • 09.01.2008, 21:14h
  • "Nach einem Einspruch des Interviewers erklärte der Kirchenmann, dass die insbesondere durch die Akzeptanz von Homosexualität veränderte Moral künftig 12-jährige Mädchen zu Erwachsenen machen könne und damit geschlechtsfähig."

    Hääääh??? Wo lebt dieser Kirchenfutzi eigentlich? Unter der Kutte von Benedetto? 12jährige Mädchen, die Sex haben, ist leider keine Seltenheit, aber schlichtweg Realität. Wer Sex haben will, findet ihn an jeder Ecke, auch und vor allem in Ländern, in denen die Armut die Menschen dazu treibt, den Körper zu verkaufen, nicht wahr liebes Russland. Vielleicht sollte dieser Kirchendepp mal die Augen aufmachen und seine Moral ins 21. Jh. katapultieren. Vielleicht würden die guten, gläubigen Mädchen in ihrer hoffnungslosen Situation sich dann etwas seltener irgendwelchen schmierigen Menschenhändlern anvertrauen, die ihnen ein Leben in Luxus im reichen Westen versprechen. Aber wenn man die Augen vor allem verschließt, dann braucht man natürlich einen Sündenbock. Jetzt ist es nicht mehr der kapitalistische Westen, sondern die bösen Homos.
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#8 wolfAnonym
  • 10.01.2008, 08:21h
  • schlimm ist nur, dass sich, ausnahme spanien, alle regierungen mit diesen aggrochristen gemein machen, auch miss merkel in rom!
    damit ist klar wozu das dienen soll : machterhaltende kontrolle !
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#9 tomAnonym
  • 10.01.2008, 14:22h
  • Der Vergleich stammt wohl aus der Erfahrung im Kirchenalltag, wo die MORALISTEN die Kids missbrauchen. Dass dieses Verhalten auf den "normalen" Schwulen nicht zutrifft, begreifen die kleinGEISTLICHEN wohl nicht, die sich immer wieder auf ihre gefälschte Bibel berufen, wo erst im Mittelalter der Homosexuelle als Sündenbock eingetragen wurde (sie auch wikipedia.de) Warum müssen sich diese Kirchenheinze eigentlich immer um das Leben anderer kümmern - haben sie kein eigenes, in dem sie wüten können?
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