Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?8139

London (queer.de) –Der britische Schauspieler und Autor Stephen Fry steht heterosexuellen Rollen im Film skeptisch gegenüber. Als offen schwuler Mann sei er zu bekannt, um aus Sicht der Zuschauer überzeugend einen Hetero darzustellen, sagte der 50-Jährige in einem Interview mit dem Magazin "Radio Times".

Fry beklagte sich allerdings, dass sich seine Hetero-Kollegen solche Gedanken nicht machen müssten: "Heterosexuelle Schauspieler können schwule Charaktere spielen, und ihnen wird gratuliert. Die Leute meinen: Oh, wie mutig! Es sagt aber niemand zu einem schwulen Schauspieler, der einen Hetero mimt: Wie mutig von dir, eine Frau zu küssen, das muss sehr schwer für dich gewesen sein!"

Er selbst könne selbstverständlich alles darstellen, sagte Stephen Fry dem Magazin. "Wenn es sein muss, küsse ich einen Frosch. Warum soll es also schwierig sein für einen Mann, einen anderen Mann zu küssen? Es ist schwierig, ein Pferd ohne Sattel rückwärts zu reiten, aber doch nicht jemanden zu küssen."

Stephen Fry lebt seit 1996 mit seinem Partner Daniel Cohen in London. Zuvor war er einer der bekanntesten offen zölibatär lebenden Briten. (cw)



Stephen Frys Selbsterfahrungstrip nach Bayreuth

In der Doku "Wagner & Me" thematisiert Patrick McGrady die Hassliebe des schwulen Autors zum Komponisten Richard Wagner.
#1 stefanoAnonym
  • 09.01.2008, 11:23h
  • interessante perspektive! wenn ich so drüber nachdenke, wäre es wohl auch mir irgendwie unangenehm, eine frau zu küssen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 seb1983
  • 09.01.2008, 12:06h
  • Wenn er "selbstverständlich alles darstellen kann" dann wird er es wohl auch schaffen überzeugend n Hetero zu spielen, das schaffen genug Klemmschwestern ja auch jeden Tag.

    Ich muss jetzt auch nicht unbedingt eine Frau abknutschen, unangenehm trifft es einfach recht gut. Das umgekehrte für einen Hetero gilt dann aber auch, es ist bestimmt keine große Leistung einen anderen Mann zu küssen, man muss es ja nicht toll finden.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 PhiNicsAnonym
  • 09.01.2008, 14:34h
  • Also, ich habe den Originalartikel auf der BBC Homepage gelesen. Stephen Fry hat dort nirgends behauptet, daß er keinen Hetero spielen will, sondern er hat sich beschwert, dass schwule Schauspieler auf schwule Rollen festgelegt werden (pidgeonholed), da man meint, sie dann nicht mehr als überzeugende Heteros einsetzen zu können. Ich weiß nicht, wer das hier übersetzt hat, aber die Interpretation ist auf jeden Fall falsch. Auf Stephen Fry lass ich nix kommen. :-)
    Hier der Link zum Originalartikel.

    news.bbc.co.uk/2/hi/entertainment/7176436.stm
  • Antworten » | Direktlink »
#4 skydiverProfil
  • 09.01.2008, 16:31hStuttgart
  • Hiiilfe - Zickenalarm !!! Viele Schauspieler wären froh, wenn sie überhaupt mal eine Rolle hätten ...

    Naja - eben alles "verry british" :-))
  • Antworten » | Direktlink »
#5 FloAnonym
  • 09.01.2008, 17:38h
  • @Stefan:

    Aber Stepfen Fry ist nun mal glücklicherweise in der Situation, sich seine Rollen aussuchen zu können. Und er muss auch nicht notgedrungen arbeiten.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 seb1983
  • 09.01.2008, 17:43h
  • @PhilNics

    Danke, das liest sich dort schon deutlich anders...

    queer.de ist halt mehr die schwule Bildzeitung :-))
  • Antworten » | Direktlink »
#7 smAnonym