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Redmond (queer.de) - Ein evangelikaler Pfarrer aus Redmond (Bundesstaat Washington) will durch Aktienkäufe die Übernahme von Microsoft durch Christen erreichen. Dem Softwareriesen, der seinen Hauptsitz ebenfalls in Redmond hat, wirft der 55-jährige Ken Hutcherson vor, zu homofreundlich zu sein.

Hutcherson, ein ehemaliger American-Football-Star, will ein Netzwerk schaffen, mit dem er "traditionelle Familienwerte" in Unternehmen fördern will. Microsoft forderte der Anführer der Antioch Bible Church auf, nicht mehr "gottlose Projekte zu finanzieren". Er wolle dem Unternehmen nicht schaden, Christen sollten aber ihren Einfluss auf Microsoft erhöhen. Außerdem forderte er gläubige Juden und Muslime auf, sich seinem Feldzug anzuschließen.

Microsoft gehört zu den homofreundlichsten Unternehmen der Welt und wurde wegen seiner Antidiskriminierungsrichtlinien und der Anerkennung von Homo-Partnerschaften mehrfach ausgezeichnet (queer.de berichtete). Gründer Bill Gates hat persönlich einen Anteil des Homo-Verlages PlanetOut erworben (queer.de berichtete) und setzt sich in einer Stiftung für die Bekämpfung von Aids ein.

Das 1975 gegründete Unternehmen Microsoft hat derzeit einen Umsatz von 51 Milliarden US-Dollar und beschäftigt 79.000 Menschen in über 100 Ländern. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 gerdAnonym
  • 09.01.2008, 17:03h
  • Bill Gates und dessen Frau sind mit Ihrer Stiftung ''Bill & Melinda Gates Foundation" sowieso sehr zu loben. Es wird viele häufig über Microsoft geschimpft, soweit es um freie Software und Kompatibilität von Software anderer Unternehmen geht.

    Aber auf homopolitischer Ebene ist Gates sehr zu loben. Er gehört übrigens der sehr homofreundlichen christlichen Kirche United Church of Christ an, in der Segnungsgottesdienste erlaubt sind und wo die Kirchenleitung, die staatliche Anerkennung homosexueller Paare offiziell unterstützt.

    Daher ist es kein Problem, wenn die Christen der United Church of Christ Microsoft kaufen würden.
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#2 FloAnonym
  • 09.01.2008, 17:44h
  • Diese Kirchen wollen nicht, dass man ihnen ihren Hass verbietet. Aber sobald ein Unternehmen anders denkt, wollen sie das verhindern.

    Dass gerade Diversity Unternehmen zugute kommt und ohne dies Unternehmen schlechter dastehen, ignorieren diese hasserfüllten Menschen.

    Die wollen wie im Mittelalter ihren Allmachtsanspruch und alles was anders ist oder anders denkt, vernichten! Wenn andere so demokratiefeindlich wären, würden sie direkt verboten und bestraft, aber sobald man sich Kirche nennt, darf man alles...
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#3 nachteuleAnonym
#4 ralfAnonym
  • 09.01.2008, 17:58h
  • Hi,+

    sind wir mal ehrlich. Wer wollte nicht schon immer mal seinen Computer gesundbeten?

    ;-)
    ralf
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#5 DerBastiAnonym
#6 CarstenFfm
  • 10.01.2008, 20:47h
  • Microsoft hat eine Marktkapitalisierung von 320 Milliarden US-$

    Viel Spass, beim Einkauf Pfaffe.
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