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Moskau (queer.de) - Ein Moskauer Gericht hat 13 Homo-Aktivisten freigesprochen, die im Dezember vor einem Wahllokal gegen die Homofeindlichkeit der Regierung protestierten. Unter den Festgenommenen war auch Nikolai Aleksejew, der Organisator des CSD Moskau (queer.de berichtete). Sie wurden bei der kleinen Demo verhaftet und von der Polizei insgesamt zehn Stunden festgehalten.

Richterin Larisa Bogdanowitsch entschied, dass die Polizei überreagiert habe. Sie hatte zwei Polizisten befragt, die angegeben haben, dass sie von Vorgesetzten den Befehl erhalten hätten, den angekündigten Protest im Kein zu ersticken. Aleksejew hatte lediglich auf seinen Stimmzettel "Gegen Schwulenfeinde. Gegen Luschkow" geschrieben und diesen den anwesenden Journalisten gezeigt. Dann sei er sofort abgeführt worden. Juri Luschkow ist der Moskauer Bürgermeister - er hatte bereits mehrfach gegen Schwule und Lesben polemisiert und den CSD als "Werk des Satans" bezeichnet (queer.de berichtete).

Aleksejew erklärte, die Entscheidung sei der "erste Erfolg in einem russischen Gericht" für Homo-Aktivisten. Er wolle nun im Gegenzug die Stadt Moskau verklagen, weil er unrechtmäßig verhaftet worden sei. Außerdem stehe noch ein Verfahren beim Europäischen Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg an. (dk)



#1 hwAnonym
  • 14.01.2008, 17:48h
  • mutige frau, sie hätte auch karrierös anders urteilen können.
    becks kurs moskauer schwulen den rücken zu stärken
    und ab und zu das system mit ein bißchen reizstrom zu stressen, ist richtig.
    mal gespannt, wer sich wie profiliert: wir machen die platt. und mit welchen mitteln.
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